Stellenmarkt - Tipps für die Suche nach dem Traumjob

Besonders in einer Zeit der wirtschaftlichen Unsicherheit steht die Suche nach dem perfekten Job unter besonderen Voraussetzungen.

Doch wie ist es möglich, die persönlichen Chancen auf eine Anstellung in die Höhe zu treiben? Wir werfen einen Blick auf wichtige Tipps, die dazu hilfreich sein können.

 

Die Stellensuche als Projekt

Neue Bewerbungen zu verfassen, sie in Form zu bringen und das Anschreiben immer wieder auf einen neuen Arbeitgeber anzupassen, ist sehr zeitintensiv. Um die Motivation nicht zu verlieren, falls zunächst ein paar Fehlversuche durchgestanden werden müssen, ist ein besonderer Ehrgeiz erforderlich. Hier lohnt es sich, die Suche nach dem Job zu einem wichtigen persönlichen Anliegen und einer zentralen Aufgabe der kommenden Woche zu machen.

 

Um den inneren Schweinehund nicht immer wieder neu überwinden zu müssen, empfehlen Experten, sich während der Woche feste Zeiten freizuhalten. In diesen ist es möglich, auf die Suche nach neuen passenden Arbeitgebern zu gehen oder die Schreibarbeit zu erledigen, die im Vorfeld geleistet werden muss.

 

Proaktivität zahlt sich aus

Nicht jede Stelle entspricht genau den eigenen Erwartungen. Doch welche Ansprüche spielen bei der Suche nach dem Jobangebot überhaupt eine Rolle? Wer seine persönlichen Anforderungen kennt und sie klar definieren kann, hat einen eindeutigen Vorteil an seiner Seite. Dies bietet die Möglichkeit, proaktiv auf diejenigen Firmen zuzugehen, die genau diesen Arbeitsplatz bieten können.

 

Sofern diese Unternehmen aktuell nicht von sich aus auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sind, ist ein positiver Bescheid zwar keineswegs sicher. Doch auch bei einer Initiativbewerbung gibt es die Möglichkeit, an den gewünschten Arbeitsplatz beordert zu werden. Viele Firmen wissen es zu schätzen, wenn sich Arbeitnehmer von selbst auf die Suche nach einem passenden Job machen, da dadurch gewisse Qualitäten verdeutlicht werden.
 

Aktuelle Stellenanzeigen beachten

Das Mittel der Wahl bleiben natürlich Stellenanzeigen, die unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Lage verfügbar sind. Mehr denn je spielen Stellenangebote im Internet hierbei eine Rolle. Die Zeit, in der verfügbare Arbeitsplätze noch über die Zeitung vergeben wurden, gehört längst der Vergangenheit an. Es ist daher unumgänglich, die großen Portale für die eigene Suche zu nutzen.

Ihr großer Vorteil besteht darin, dass sich Bewerber durch ein eigenes Profil besser präsentieren können. Auch Vorerfahrungen und Referenzen können optimal zur Geltung gebracht werden. Auf diese Weise ist es möglich, all die persönlichen Vorzüge klar herauszustellen und damit die eigenen Aussichten positiv zu beeinflussen.

In Fachmagazinen und Zeitschriften finden sich zudem genug frei zugängliche Informationen, um die anvisierte Branche ständig im Blick zu behalten. Deutet sich zum Beispiel eine Expansion an, mit der neue Arbeitsplätze geschaffen werden? Diese Hintergründe können Hinweise liefern, bevor sie in den Stellenanzeigen zu sehen sind. Auf diese Weise ist es möglich, anderen Bewerbern einen Schritt voraus zu sein, um damit die eigenen Chancen auf eine Anstellung deutlich in die Höhe zu treiben.

 

Qualifikation als Fortschritt

Nicht jeder hat das Glück, direkt mit den ersten Bewerbungen zum Traumjob zu kommen. In diesem Fall lohnt es sich, die Zeit für weitere Qualifikationen zu nutzen. Aktuell gibt es in jeder Branche zahlreiche Weiterbildungs- und Spezialisierungsangebote. Auf diese Weise können Arbeitnehmer von morgen schon heute ihren Mehrwert für den künftigen Arbeitgeber erhöhen. Wer sich auf diese Weise unverzichtbar macht, dem winkt in der Folge auch ein höheres Salär als Entlohnung.

 

Wer während der Suche nach passenden Jobangeboten die Aufmerksamkeit auf die persönliche Weiterbildung richtet, nutzt das offene Zeitfenster optimal. Auf diese Weise bietet sich die Gelegenheit, besonders gefragte Fähigkeiten zu entwickeln. Anschließend bietet sich in ganz unterschiedlichen Firmen die Möglichkeit, diese neuen Qualitäten in den Betrieb einzubringen. Dies ist sogleich Entschädigung dafür, dass die Kosten für eine Fortbildung noch nicht vom Arbeitgeber getragen werden. Dafür bietet sich in bestimmten Fällen die Möglichkeit, dafür einen Zuschuss des Jobcenters zu nutzen.

 

Tipp: Entscheidend ist auch die Frage, wie die gesammelten Qualifikationen letztlich im Lebenslauf dargestellt werden. Im Idealfall beschränkt sich dieser auf eine Seite. Die besonders relevanten Informationen können dort etwas hervorgehoben werden. Vorsicht bei Grammatik- oder Kommafehlern. Selbst wenn es sich um Tippfehler handelt, hinterlassen sie beim zuständigen Personaler einen katastrophalen Eindruck. Eine genaue Prüfung ist aus dem Grund zwingend erforderlich.

 

Gute Vorbereitung ist entscheidend

Konnte eine passende Stelle ausfindig gemacht werden, so zählt nun die richtige Vorbereitung auf den Job. Hierzu ist es wichtig, alle verfügbaren Informationen über das betreffende Unternehmen einzuholen und sich ausführlich damit auseinanderzusetzen. Wer trägt zum Beispiel die Verantwortlichkeit in der Personalabteilung und ist damit der persönliche Ansprechpartner? Und wie steht es um die Aufgabenbereiche des Unternehmens im operativen Geschäft? Gibt es bestimmte Werte, die gefordert werden und die schon in der Bewerbung eingehalten werden sollten?

 

Auf diese Weise ist es möglich, sich einen wichtigen Vorsprung gegenüber anderen Bewerbern zu verschaffen. Dieser wird spätestens dann deutlich, wenn in einem ersten Gespräch gezielte unternehmensspezifische Fragen gestellt werden. Wer nun eine Antwort geben kann, hinterlässt einen souveränen Eindruck und kann die eigene Kompetenz spielend leicht unter Beweis stellen.

 

Ablehnungen als neuer Ansporn

Für eine erfolgreiche Jobsuche dürfen sich die Vorbereitungen jedoch nicht nur auf den Erfolgsfall ausrichten. Selbst hochqualifizierte Bewerber haben selten das Glück, direkt mit der ersten Bewerbung einen Treffer zu landen. Aus dem Grund ist es wichtig, zu einem gesunden Umgang mit Ablehnungen zu finden. Diese müssen Ansporn sein, die Lage zu reflektieren und über mögliche Fehler nachzudenken. Auf der anderen Seite härten diese Erfahrungen ab und ermöglichen auf diese Weise, die Jobsuche so lange fortzusetzen, wie dies nötig ist. Wer zu einem gesunden Umgang mit negativen Rückmeldungen gefunden hat, wird diese noch immer nicht auf die leichte Schulter nehmen. Doch daraus ergibt sich kein Motivationsloch, welches der Jobsuche womöglich ein vorzeitiges Ende setzt, obwohl das Potential noch nicht ausgeschöpft wurde.

 

Dies waren nur ein paar Beispiele dafür, wie sich die Suche nach dem perfekten Job intensivieren lässt. Oft genügen schon kleine Anpassungen, um die Erfolgschancen deutlich in die Höhe zu treiben. Umso mehr lohnt es sich, die Gelegenheit zu nutzen und an der eigenen beruflichen Zukunft zu arbeiten. Gerade in den großen deutschen Ballungsräumen ist das Jobangebot besonders vielseitig und voll von neuen Chancen und Möglichkeiten.

 

Autor: 
ENERGY Media
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