Tipps zum Fotografieren

Die wichtigsten Foto-Tipps für Hobbyfotografen - so gelingen Fotos, die Eindruck hinterlassen!

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Mal eben auf den Auslöser der Handykamera gedrückt und ein Foto versendet? Geschieht tausendfach am Tag und ist so alltäglich wie vorüberziehende Wolken. Doch wer möchte schon alltägliche Fotos machen, die in der Bildergalerie des Empfängers untergehen? Mit einigen grundlegenden Tipps für ambitionierte Hobbyfotografen lassen sich Bilder schaffen, die auch noch die Nachfahren begeistern werden. Verewigt auf professionell gestalteten Fotokarten, lassen sich die schönsten Momente dauerhaft konservieren. Wie sich diese ins rechte Licht rücken lassen, verraten die folgenden Foto-Tipps.

 

Perfekt für ausgedehnte Foto-Sessions - Blaue Stunde und Goldene Stunde

Fotografen wissen, dass es einige Stunden am Tag das Fotografieren zu meiden gilt. Dazu gehört unter anderem die Mittagszeit, in welcher die Sonne ihren Zenit erreicht hat. Das Licht ist in dieser Zeit zu grell und schluckt die dunkleren Bildkomponenten. Helle wiederum werden vom blendenden Sonnenlicht überbrannt. Trifft sich gut, denn richtig gutes Fotografieren ist anstrengend. Muss in der Mittagshitze nun wirklich nicht sein.

 

Vielmehr gilt es, im Verlauf eines Tages die

  • Blaue Stunde morgens vor Sonnenaufgang,
  • Goldene Stunde morgens nach Sonnenaufgang sowie
  • Goldene Stunde abends vor Sonnenuntergang und
  • Blaue Stunde abends nach Sonnenuntergang...


...für einzigartige Aufnahmen zu nutzen.

 

Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Blaue Stunde und damit auch Goldene Stunde im Wandel der Jahreszeiten jeweils zu unterschiedlichen Uhrzeiten auftaucht. So tritt beispielsweise im Winter die abendliche Blaue Stunde bereits zur Rush Hour ein, was je nach gewähltem Motiv mit den Verkehrslichtern und hell illuminierten Lichtern der Stadt im Widerspruch stehen kann.

 

Blaue Stunde

Für die besondere Stimmung zur Blauen Stunde sind die Chappuis-Absorption, aber auch die Rayleigh-Streuung verantwortlich. Mit einem Stativ gelingen gestochen scharfe Fotoaufnahmen ohne Wackler. Für grenzgeniale Bilder sorgt die ISO-Einstellung auf dem Basiswert in Verbindung mit dem manuellen Modus.

 

Goldene Stunde

Wer sich Porträtaufnahmen im sanften Licht des Sonnenaufgangs oder -untergangs wünscht, ist gut damit beraten, in die gleiche Richtung zu fotografieren, in welche das Sonnenlicht fällt. Bei Gegenlichtaufnahmen entsteht ein härterer Kontrast, welcher für Scherenschnittaufnahmen genutzt werden kann. Eine Kamera mit Vollformatsensor fängt die traumhafte Stimmung optimal ein. Panoramabilder, die sich insbesondere für das Festhalten ausgedehnter Landschaften eignen, können mit einem Ultra-Weitwinkel-Objektiv Atmosphäre schaffen.

 

Bokeh-Effekt lässt Close-up-Motive strahlen

Gerade im Urlaub ergeben sich häufig Anlässe, ein Motiv mit einer Nahaufnahme in Szene zu setzen. Ein exotischer Schmetterling, eine besondere Blüte oder ein ganz anderes Detail, welches sich der üblichen Aufmerksamkeit entzieht: Mit dem Bokeh-Effekt verschwimmt der Hintergrund hinter dem Wunschmotiv. Es gilt, die Blende dabei so offen einzustellen, wie es technisch möglich ist. Die Belichtungszeit sollte 1/200 Sekunden betragen. Als ideal erweist sich eine Brennweite von 50 bzw. 200 mm.

 

Bokeh im Hintergrund

 

Fazit

Früh am Tag aufzustehen lohnt sich, um professionelle Fotos mit Erinnerungswert zu schießen. In Form einer selbst designten Fotokarte lassen sich die schönsten Momente mit den Lieben teilen.

 

Autor: 
ENERGY Media
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