Urlaub zu Hause: 10 Vorteile von Balkonien

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah! Alle Vorteile vom Heim-Urlaub HIER!

 

20180607_NUE_Pexels.jpg

Warum in die Karibik fliegen, wenn du auch den heimischen Garten oder das schöne Frankenland als Option hast? Wir haben für dich zehn Vorteile, die ein Urlaub zu Hause mit sich bringt

 

10 Gründe, warum es zu Hause besser ist als in der Ferne:

1. Kein nerviges Salzwasser
Auch wenn salzige Brisen und Meeresrauschen einen gewissen Charme besitzen, bekommst du spätestens bei der obligatorischen Wasserschlacht eine nicht unerhebliche Menge an Salzwasser ins Auge. Das zieht nicht nur ein höllisches Brennen nach sich, sondern auch sämtliche besorgt-nervige Fragen nach dem Wohlergehen – denn die Augen sind ähnlich gerötet wie nach einem mittelschweren Weinkrampf. Da empfehlen wir doch lieber den heimischen Badesee: Der ist mindestens genauso idyllisch und obendrein noch gefüllt mit garantiert augenfreundlichem Süßwasser!

 

2. Sandfreier Urlaub
Auf einem Handtuch am Strand liegen, den weichen Sand unter den Füßen spüren und die Sonnenstrahlen auf dem Bauch genießen – Theoretisch ist das die Superlative an Entspannung. Die Realität besteht aber eher aus juckenden Sandkörnern an sämtlichen Stellen. Nicht zu vergessen das seltsame panierte Gefühl, wenn man die Sonnencreme-Sand-Wasser-Mischung dann wieder vom Körper kriegen will. Deshalb ist der heimischen Balkon und die Gartenliege ist nicht nur bequemer, sondern auch sandfrei!

 

3. Das Kofferproblem
Koffer bringen eigentlich nur Probleme mit sich: Erst brauchst du all deine Tetris-Skills, um das ganze Gepäck irgendwie darin unterzubringen, dann wiegt der Koffer eine gefühlte Tonne und schlussendlich kommt auch noch der vorprogrammierte Nervenkitzel am Gepäckband dazu. Doch all das muss nicht sein: Wenn du daheim bleibst, kann der Koffer überhaupt nicht verloren gehen. Und das Beste: Du musst dich nicht mal einschränken, sondern du hast einfach die ganze Fülle an Klamotten zur Auswahl – ordentlich sortiert und gefaltet im Kleiderschrank.

 

4. Haustiere, Blumen und Co
„Kannst du vielleicht mein Haustier bei dir aufnehmen?“, „Du kannst dich doch um meine Blumen kümmern, während ich weg bin, oder?“, „Fahr mich doch bitte zum Flughafen!“. Ja, so ein mehrwöchiger Urlaub kann eine Freundschaft ziemlich strapazieren: Während du dir selbst faul die Sonne auf den Bauch scheinen lässt, mutieren die Freunde gezwungenermaßen kurzzeitig zum Sekretär und Taxifahrer in einem. Wenn man dagegen daheim bleibt, können Beziehungen sogar aufblühen – denn wann sonst hat man Zeit für gemeinsame Radtouren und Grillabende?

 

5. Kosten
Nicht umsonst hat jeder von uns eine Reisekasse, denn Urlaub ist teuer. Statt viel Geld für Flug, Hotel und Trips im Ausland kannst du dein Gespartes für andere Dinge verwenden, wie einen Nachmittag im Schwimmbad oder an einem der heimischen Badeseen. Mit Freunden in der Sonne liegen, die Ruhe genießen, oder einfach mal ausspannen. Beim Urlaub auf Balkonien bestimmst du das Programm, ob es ein Buch ist, dass du ewig lesen wolltest oder ein Film, der schon lange auf deiner Liste steht. Vielleicht entdeckst du schöne Orte in deiner Heimatstadt, die dir vorher noch nicht aufgefallen sind und du kannst dir ein paar schöne Tage machen, ohne dass dein Bankkonto danach leergefegt ist.

 

 

6. Ausländisches Bier
Dieses Argument bedarf eigentlich gar keiner Erklärung: Bier. Warum Geld ausgeben für überteuerte, wässrige Plörre, die die Bezeichung „Bier“ eindeutig nicht verdient, wenn man in Bayern wohnt?

 

7. Leidige Sprachproblematik
Sobald man sich mal nicht im englischsprachigen Raum befindet, ist man isoliert in der Touri-Blase. Ganz schlimm wird es dann erst in Griechenland oder Ägypten, wo man schon mit Straßenschildern heillos überfordert ist. Da bietet sich doch die Heimatstadt an: Kein Geld für dicke Wörterbücher, keine peinlichen Verwechslungen – denn „dahoam is dahoam“.

 

8. Anreise
Das Problem an karibischen Traumstränden und Weltwundern: die Hinreise. Bei größeren Distanzen ist ein Flugzeug der einzige Weg und daran nervt so einiges: Die eingeschlafenen Beine, die angsteinflößenden Luftlöcher, das nach Plastik schmeckende Essen, die schnarchenden Sitznachbarn, über die man klettern muss, um auf die Toilette zu kommen… Die Zeit verbringt man doch lieber bequem auf dem Sofa – ganz ohne Jetlag oder Thrombosegefahr!

 

9. Fremdes Essen
Nicht alle Länder haben so unbedenkliche Gericht wie Spagetti oder Gyros zu bieten: Bei asiatischen Spezialitäten, deren Namen aus scheinbar wahllos aneinandergereihten Silben bestehen, oder seltsamen Tieren, denen man weder in freier Wildbahn noch auf seinem Teller begegnen will, ist eine fiese Magenverstimmung am nächsten Tag vorprogrammiert. Da überlässt man die gebratenen Maden, Krokodile und Froschschenkel doch lieber den Einheimischen und gönnt sich dafür eine magenfreundliche Portion Schweinebraten mit Klößen!

 

10. Vorbereitung
Klar, diese Dschungel-Trekking-Touren und Backpacking-Erlebnisse sehen auf Fotos immer richtig verlockend aus, aber die ganzen lästigen Vorbereitungen landen einfach nie auf Instagram! Zum Beispiel die Vielzahl an Tropen-Impfungen, die auch noch horrende Summen kosten, um die man aber trotzdem nicht herum kommt. Denn was hierzulande ein nerviger Mückenstich ist, entpuppt sich am anderen Ende der Welt auch schon mal als Zika, Dengue-Fieber oder Chikungunya. Vor diesen exotisch-giftigen Tieren ist man daheim einfach sicherer: Denn auf dem Balkon ist die Giftschlangen-Gefahr eher gering.

Autor: 
kmk

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

MEHR NEWS