Vorgarten, Hausfassade und Garten tunen

Fassade, Fenster und Vorgarten sind die Visitenkarte des Zuhauses. Einen stilistischen roten Faden erreicht man mit wenigen, einfachen Handgriffen und verleiht so dem stilvollen Ambiente den letzten Schliff.

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Der Briefkasten fürs Einfamilienhaus

Den Briefkasten fürs Einfamilienhaus gibt es in unzähligen Ausführungen und Variationen. Grob unterscheidet man Wand- und Standbriefkästen. Letztere sind eine gute Lösung, wenn der Briefkasten nicht an der Hausfassade montiert, sondern sich an der Grundstücksgrenze befinden soll.

 

Modelle existieren in allen Formen und aus Materialien wie witterungsbeständigem Edelstahl, Kunststoff, lackiertem Stahlblech oder sogar aus Gusseisen. Besonders gefragt sind neben den traditionellen US-Mail-Briefkästen mit rotem Fähnchen auch trendige, anthrazitfarbene Briefkästen.

 

Wichtig ist bei allen Briefkästen eine gut sichtbare Positionierung sowie eine einfache Erreichbarkeit für den Briefträger. Ein Briefkasten muss stets der EN Norm 13724 entsprechen. Die Mindestmaße des Briefschlitzes entsprechen dabei 230 × 30 Millimetern.

 

Zusätzlich sind etliche Zusatzausstattungen erhältlich: mittels Solarbetrieb beleuchtete Hausnummern, mit zusätzlichem Paketfach, Zeitungsrolle, hochwertiger Lasergravur oder zusätzlicher Diebstahlsicherung.

 

Beim Kauf sollte man auf Folgendes achten:

  • eine hochwertige Verarbeitung
  • mindestens zwei Jahre Herstellergarantie
  • ein klassisches, zeitloses Design, welches nicht schnell aus der Mode gerät
  • eine Aussparung für Namensschilder oder die Möglichkeit zur Gravur
  • mindestens zwei Schlüssel

 

Jalousien, Vorhänge und Faltstores

Jalousien, Vorhänge oder Faltstores lassen Fenster optimal zur Geltung kommen. In Abhängigkeit des Einrichtungsstils, aber auch der äußeren Fassadengestaltung stehen zahlreiche Varianten zur Auswahl.

 

Vorhänge verleihen dem Ambiente eine besonders wohnliche Note. Von einfachen und je nach Dichte lichtdurchlässigen Naturmaterialien wie Baumwolle oder Leinen bis hin zu edlen Stoffen wie Samt oder Taft findet sich für jeden Raum der passende textile Fensterschmuck. Wer ein Unikat möchte, kann aus edlen Stoffen, zum Beispiel von Bassetti, stilvolle Vorhänge nach Maß schneidern (lassen).

 

Gardinen werden mithilfe von Gleitern (Gardinenröllchen), Schiebeleisten oder Schlaufen befestigt. Für ein einheitliches Bild sollte der Vorhangsaum idealerweise mit der unteren Seite des Fensters abschließen.

 

Jalousien existieren aus allen Maßen und Materialien wie Holz, Alu, Kunststoff, Bast oder Bambus. Letzterer ist im Vergleich zu anderen Holzarten besonders langlebig und widerstandsfähig, während Jalousien aus Vinyl sich auch für die Verwendung in Feuchträumen eignen.

 

Die klaren Linien der Jalousie sorgen für einen cleanen, puristischen Look und eignen sich daher besonders für moderne Raumkonzepte. Dennoch ist sie weit entfernt davon, eine kühle Atmosphäre zu verbreiten: Gerade im Sommer verursachen durch die Lamellen brechende Sonnenstrahlen verblüffende Farbenspiele.

 

Besonders beliebt sind seit geraumer Zeit Faltstores in klassischem Weiß oder fröhlichen Farben wie Sonnengelb, Pistazie oder Rosé. Durch die innovativen Zugschnüre auf beiden Seiten lassen sich sowohl die Fläche des Faltstores, als auch seine Position vor dem Fenster justieren. Mit einem schnellen Handgriff wird so der Store dem Sonnenstand angepasst.

 

Pool-Landschaft

Eine Pool-Landschaft im eigenen Garten ist im Sommer Gold wert. Für kleines Geld kann inzwischen jeder Bademeister über seinen eigenen Waikiki-Beach werden. Vom Planschbecken über den Aufstellpool in zig Formen und Maßen, den Fertigpool zum Einbuddeln bis hin zur gemauerten Luxus-Edition ist für jedes Budget und Platzangebot etwas dabei.

 

Am häufigsten fällt die Wahl auf Fertigpools verschiedener Hersteller, welche mit Zubehör wie Abdeckplane, Pumpe und manchmal sogar einer Poolleiter angeboten werden. Für Haushalte mit kleinen Kindern empfiehlt sich ein zusätzlicher Poolalarm, welcher im Zweifelsfall den Ertrinkungstod verhindern kann.

 

Der Pool sollte sich an einem sonnigen Platz befinden. So benötigt das Wasser weniger Zeit, um sich zu erwärmen und es bilden sich weniger schnell Algen. Zur regelmäßigen Überprüfung und Reinigung des Wassers benötigt man pH-Wert-Streifen, einen pH-Wert-Regler sowie Chlortabletten. Gelegentlich empfiehlt sich auch der Kauf einer leistungsfähigen Sandfilterpumpe, wenn die im Paket enthaltene Pumpe sich als nicht ausreichend erweist.

 

Für das passende Strand-Flair sorgen Palmen und Bambus in Töpfen. Stilecht ausruhen lässt es sich in Klappliegestühlen. Wer mehr Platz zur Verfügung hat, fühlt sich in einem Strandkorb direkt an die Ostsee versetzt. Ein kleines, aufblasbares Becken mit Wasser für die Füße verhindert, dass Schmutz im Pool landet. Eine wasserdichte Aufbewahrungskiste bietet Platz für sämtliches Zubehör. Ein Sonnensegel sorgt für ausreichend Schatten, kann aber nach Belieben unkompliziert entfernt werden.

 

Fassadenbegrünung

Eine Fassadenbegrünung verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen. Unter dem Aspekt der Gebäudeoptimierung sorgt sie für eine verbesserte Wärmedämmung. Während unbegrünte Hausfassaden im Sommer oft 60 °C erreichen und diese Hitze tagelang speichern, werden begrünte Fassaden maximal 30 °C heiß.

 

Durch die Verdunstung der Pflanzen sinkt auch die Umgebungstemperatur, was der Entstehung urbaner Hitzeinseln entgegenwirkt. Zudem filtert der Bewuchs Feinstaub aus der Umgebungsluft und verbessert so das Wohlbefinden.

Neben dem ästhetischen Aspekt ist eine Fassadenbegrünung gut für die Umwelt. Ihr Blattwerk bietet Vögel und Kleinsäugern Brut- und Niststätten. Blühende Pflanzen stellen eine reichhaltige Nahrungsquelle für Insekten dar, welche wiederum Lebensgrundlage von Vögeln sind.

 

Abgesehen von gelegentlichem Gießen, benötigt eine Fassadenbegrünung keine systematische Bewässerung. Die Pflege beschränkt sich auf gelegentlichen Rückschnitt und jährliches Düngen. Während Waldrebe, Wilder Wein und Jelängerjelieber die Leibspeise von Bienen sind, zieht man mit Hopfen und Spalierobst eher Schmetterlingsraupen an.

 

Bei den Pflanzen unterscheidet man Selbstklimmer (z. B. Efeu) und Gerüstkletterpflanzen. Letztere sind entweder schlingend (wie der Blauregen) oder rankend (wie die Weinrebe). Auch Spalierobst eignet sich zur Dekoration einer Fassade gut. An ein Rankgerüst gebunden, gedeihen die Bäume am besten an warmen und sonnenexponierten Südseiten.

 

Mega-Trend Outdoor-Küche

Wer gerne bei Wind und Wetter grillt, mit Freunden draußen sitzt und ohnehin am liebsten im Garten wohnen würde, der ist mit einer Outdoor-Küche bestens beraten. Selbst auf der kleinsten Gartenfläche lassen sich einige Quadratmeter erübrigen, um den Traum von der Outdoor-Küche zu realisieren.

 

Für mobile Outdoor-Küchen auf Rädern ist lediglich eine ebene Fläche erforderlich. Sind Elektroanschlüsse oder die Verwendung elektronischer Haushaltsgeräte geplant, sollte die Outdoor-Küche überdacht sein und über zwei, besser drei Wände verfügen, um die Elektrik vor Witterungseinflüssen und Nässe zu schützen.

 

Herzstück der Outdoor-Küche ist der Grill (oder ein Outdoor-Gasherd), auf dem alle Köstlichkeiten zubereitet werden. Abgesehen davon sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Cocktailbar, Kücheninsel, Side-by-Side-Kühlschrank, Smoker, Spültisch, Sitzlounge, Sideboard oder Pizzaofen... Alles kann, nichts muss.

 

Die Preise für einfache Outdoor-Küchen-Trolleys beginnen bei etwa 500 Euro und gehen bis hin zu fünfstelligen Beträgen für Luxus-Ausführungen. Elektrogeräte für die Verwendung in der selbstgebauten Küche müssen für den dauerhaften Außenbetrieb geeignet sein.

 

Autor: 
ENERGY Media
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