Wenn die Gaspreise steigen, sparst du durch Preisvergleiche

Vergleichen und eine Umstellung zu einem SmartHome lohnt sich. Erfahre hier alle Vorteile!

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Die Gaspreise steigen zunehmend. Von Jahr zu Jahr können Verbraucher immer wieder beobachten, wie die Rechnungen höher werden. Im Jahr 2018 konnte aufgezeigt werden, dass bereits mehr als 240 Gasversorger die Preise für ihre Ware erhöhten. Wer darunter leiden muss, ist der Kunde. Doch woran liegt die starke Preiserhöhung?

 

Eine eindeutige Ursache kann nicht genannt werden. Es handelt sich um ein komplexes Zusammenspiel aus vielseitigen Faktoren. Zunächst einmal steigt der Preis für Öl. Daraus resultiert, dass auch der Gaspreis steigt. Diese beiden Komponenten haben zwar keinerlei Verbindung, doch bereits seit Jahrzehnten gilt der Ölpreis als der Vorreiter für den Gaspreis. Steigt also der Ölpreis an, fühlen sich die Anbieter dazu gezwungen, auch ihren Preis zu erhöhen. Die möglichen Profite sind verlockend.

 

Ebenso kommt die Trockenheit der letzten Jahre hinzu. Kaum eine Periode wie diese, in der es zu immensen Trockenphasen kam, kann in der Geschichte nachgewiesen werden. Mit Temperaturen über 40 Grad Celsius ist es nicht mehr möglich, die Flüsse kostengünstig zum Transport von Kohle zu nutzen. Daher müssen Schiffe mit höherem Aufwand und damit einhergehenden höheren Kosten beauftragt werden. Kann keine Kohle mehr zum Einsatz kommen, bzw. nur ein geringer Anteil, muss mehr Energie aus Gas erzeugt werden. Die Nachfrage steigt. Eine logische Konsequenz des Marktes ist: Die Nachfrage reguliert das Angebot. Daher wächst mit steigender Nachfrage auch die Möglichkeit der Verbraucher, die Gaspreise kinderleicht zu erhöhen.

 

Ein letzter Faktor, den viele Verbraucher stark zu spüren bekommen, ist das Verhältnis zwischen Europa und Russland. In Russland befinden sich gigantische Vorräte an Erdgas, welche in alle Welt verkauft werden. Doch in letzter Zeit schwankt der russische Erzeuger immer mehr zum asiatischen Markt. Die Gasbelieferung der Asiaten durch Russland verknappt das Angebot für Europa. Daher müssen europäische Gaseinkäufer deutlich höhere Summen an Russland zahlen.

 

Der Gaspreis und seine Bestandteile - Alles Steuern oder Profite?

Nun sind allerdings nicht 100% des Gaspreises allein beim Anbieter gelegen. 49% des Preises, welchen du für Gas bezahlst, geht an den Anbieter. Hierin enthalten sind zunächst einmal die Beschaffungskosten sowie die Betriebskosten. Schließlich muss der Anbieter das Gas zu sich befördern und anschließend zu dir nach Hause. Werbung, Service und mehr sollen ebenfalls bezahlt werden. Ein Teil der 49% fällt dann in die Gewinnmarge.
25% des Gaspreises fallen für die Gas- und Umsatzsteuern an.

 

Weitere 23,5 % sind die Netznutzungsgebühren. Schließlich müssen diese in regelmäßigen Abständen gewartet sowie repariert werden. Um diese Kosten im Vorfeld zu kompensieren, gibst du als Verbraucher mit dem Bezahlen des Gases kleine Bestandteile hierzu bei. Mit 1,5% des Gesamtgaspreises schlagen die Kosten für den Messstellenbetreiber nur geringfügig zu Buche. Das letzte Prozent erschließt sich aus Konzessionsabgaben.

 

Gaspreise variieren unter den Anbietern

Deutlich zu erkennen ist, dass die Gasanbieter sehr viele Stellschrauben nach eigenem Ermessen drehen können. Somit kann jeder Gasanbieter einen eigenen Preis für sein Produkt kalkulieren. Damit du keine überteuerten Gasrechnungen mehr zahlen musst, solltest du Gastarife vergleichen bei Verivox. Dies ist kinderleicht möglich, nimmt wenig Zeit und keine Kosten in Anspruch. Daher solltest du dich nicht scheuen und endlich auf den Dampfer des geringen Gaspreises aufstiegen.

 

Doch wie vergleichst du als Endverbraucher den Gaspreis richtig? Zunächst einmal gilt es die Kundengruppe korrekt einzuschätzen. Hierbei gibt es Haushaltsgas, Biogas oder Gewerbegas. Alle drei Komponenten unterschieden sich in ihrer Art der Preiskalkulation maßgeblich voneinander. Eine Vergleichbarkeit miteinander ist also nicht gegeben. Weiterhin achtest du auf die Vertragslaufzeit. Je geringer diese ausfällt, desto höher ist der Gaspreis. Schließlich kann sich der Anbieter nicht jahrelang auf die Einnahmen durch deinen Vertrag verlassen.

 

Mit klugem Köpfchen den Vertrag abschließen

Es findet sich eine Preisgarantie in deinem aktuellen Vertrag? Als du diesen abgeschlossen hast, hast du diesem Begriff jedoch keinerlei Beachtung geschenkt? Diesen Fehler solltest du nicht wiederholen. Bei der Preisgarantie handelt es sich um die Garantie des Anbieters, den Gaspreis über einen gewissen Laufzeitraum beizubehalten, ohne ihn zu erhöhen. Daher solltest du den Zeitpunkt des Vertragsabschlusses genau durchdenken. Wenn die Gaspreise gerade niedrig sind, ist das Zuschlagen sinnvoll. Hierbei vereinbarst du einen niedrigen Gaspreis für eine lange Laufzeit. Oftmals profitieren die Gasanbieter jedoch durch Lockangebote, die Kunden dazu animieren in Zeiten hoher Gaspreise einen Vertrag abzuschließen. Sei dir aber bewusst, dass du diesen Preis für einen langen Zeitraum zahlen musst und somit hohe Verluste einfährst.

 

Wenn das Haus intelligenter wird - SmartHome senkt die Gaskosten

Neben dem Vergleichen von Gaspreisen und dem Anbieterwechsel gibt es noch eine weitere Methode, um bares Geld zu sparen. Sie nennt sich "SmartHome" und ist in den letzten Jahren richtig aufgeblüht. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um ein intelligentes Zuhause. Durch zahlreiche Sensoren und Messeinrichtungen kann dein Zuhause im Handumdrehen auf Witterungen oder Änderungen reagieren. Somit sparst du bares Geld.

 

Im Detail: SmartHome funktioniert über Sensoren, welche im Haus verteilt angebracht werden. Sie messen beispielsweise die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit. Nun gibt es ein Steuergerät, welches einen eingespeicherten Befehl umsetzen kann. Diesen Befehl hast du oder die Vertriebsfirma im Vorfeld in das Gerät eingespeichert. Stell dir vor: In jedem deiner Heizkörper befindet sich nur ein Thermostat, welches die Temperatur perfekt misst. Wenn du jeden Tag um 17 Uhr von der Arbeit heimkommst, kannst du den Befehl einprogrammieren, dass ab 16 Uhr der Aufheizprozess des Zimmers beginnen soll. So kommst du in ein warmes Zuhause, musst nicht den gesamten Tag die Wohnung heizen und hast die perfekte Zimmertemperatur vor Ort. Diese haargenaue Regulierung der Heizkörper wäre einem Menschen in diesem Maße kaum möglich. Du kannst daher direkten Einfluss darauf nehmen, welche Kosten durch das Heizen entstehen. SmartHome kann aber nicht nur für das Heizen genutzt werden. Es gibt Lichtsensoren, welche die Relevanz des Licht Ein- und Ausschaltens messen, Luftfeuchtigkeitssensoren, die deine Fenster öffnen und schließen oder Witterungssensoren, welche Markisen ein- und ausfahren lassen. Die Sensorik an den Fensterbereichen trägt zudem dazu bei, dass du Heizkosten sparen kannst. Flächiges Messen des Energieverlustes durch undichte Fenster oder zu lange Lüftungszeiten sind ein Punkt, den viele Menschen kaum beachten. Doch das SmartHome macht diesen Aspekt deutlich sichtbar.

 

Im SmartHome musst du dich um kaum etwas mehr kümmern. Dies ist nicht nur im Sinne der Bequemlichkeit positiv, sondern auch aus Kostensicht. Schließlich sparst du mit jeder SmartHome Sensorik bares Geld.

 

Autor: 
ENERGY Media
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