Zeitlos leben & kleiden

Vermeide Stress und spare langfristig viel Geld

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Wer sich nicht dauernd darum kümmern muss, in Sachen Style am Puls der Zeit zu liegen, führt definitiv ein entspannteres Dasein und kann sein Geld für Wichtigeres ausgeben. Die Umsetzung ist wirklich nicht schwer.

 

Trends kommen und gehen, teilweise sogar in einer Spanne von nur wenigen Monaten. Vielleicht gehörst auch du zu denjenigen, denen dies auf die Nerven geht - denn wer Trends folgen will, muss dauerhaft am Ball bleiben, sonst wirkt er ganz schnell aus der Zeit gefallen. Du bist also nicht nur gezwungen, wieder und wieder Geld auszugeben, sondern unterliegst einem ständigen Shopping-Druck - nicht nur bei der Mode ist "Fast Fashion" auch eine echte Katastrophe für die Umwelt.


Du möchtest deinen Nerven, deinem Portemonnaie und Mutter Natur etwas Gutes tun, möchtest an vielen Stellen einmal etwas kaufen und dann für viele Jahre Ruhe haben? Dann zeigen wir dir jetzt einige Tipps aus den Bereichen Kleidung und Wohnen - dort, wo Trends am größten und wirkungsstärksten sind.

 

1. Zeitloser Look: Schick über alle Trends

Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Schnitte, Materialien, Farben, Muster. Die Modeindustrie benötigt schließlich Gründe, immer wieder Neues zu verkaufen. Dabei tendiert sie jedoch glücklicherweise nicht dazu, das Rad jedes Mal gänzlich neu zu erfinden. Gut für dich, denn so kannst du aus zeitlosen Classics wählen.

 

Kenne deine Farben (1)

 

Mann vor Spiegel

 

Farben beziehungsweise Muster sind eines jener Merkmale, die enorm über modische Zeitgeistigkeit bestimmen. Hier kommt der bereits angesprochene Vorteil besonders zum Tragen: Zwar hat beinahe jede Saison neue Trendfarben, doch vor allem bei Uni-Tönen gibt es auch solche, die sehr lange problemlos tragbar sind.

 

  • Dein Hauttyp,
  • deine Figur,
  • deine Augenfarbe und
  • deine Haarfarbe

 

definieren, welches deine persönlichen Farben sind. Hast du diese bestimmt und außerdem herausgefunden, welche dieser Farben gut miteinander harmonieren, ist der Rest ein Kinderspiel: Jedes künftige Kleidungsstück trägt nicht irgendeine modische, sondern deine Farbe.


Nach und nach wird dein Kleiderschrank so immer mehr mit Stücken gefüllt, die deinem Typ entsprechen und du kannst vergängliche Trends praktisch völlig ignorieren.

 

Tipp: Wirf bitte trendfarbige Stücke nicht weg. Auch dann nicht, wenn sie nicht deinem Farbtyp entsprechen. Sie kannst du mitunter immer noch umfärben; die notwenigen Farben gibt’s im Netz.

 

Dein Freund namens Denim

Am 20. Mai 1873 erhielten zwei Männer Namens Jacob Davis und Levi Strauss ein Patent auf eine Hose. Sie bestand aus speziellem Stoff, hatte eine spezielle Farbe und wurde auf spezielle Weise zusammengehalten - mit Nieten an belasteten Stellen. Fertig war die Jeans. Spätestens seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verlor sie immer stärker ihr Image als reine Arbeitshose. Heute ist sie deshalb das mutmaßlich einzige Beinkleid, welches wirklich jeden Trend überdauerte.


Auch hier gilt, dass du alle wichtigen Stilformen vergleichen solltest. Weniger, was die Farbe anbelangt (da sind Schwarz und natürlich Indigoblau eine immer passende Unisex-Wahl), sondern vor allem hinsichtlich der Schnitte. Zwar existieren Bootcut und Straight fit schon seit vielen Jahrzehnten, die restlichen Jeans-Schnitte sind jedoch jüngeren Datums.


Hier solltest du darauf achten, was angesichts deiner generellen Körperform und den Proportionen deiner unteren Körperhälfte am besten aussieht. Dazu noch drei Tipps:

 

  • Versuche, von einem Schnitt mehrere Farbschattierungen zu bekommen. So deckst du zwischen seriösem Business-Schick und Freizeit alle wichtigen Styles ab.
  • Achte beim Kauf auf dicken, robusten, "echten" Jeansstoff mit möglichst geringem Anteil anderer Materialien. Umso länger halten deine Hosen.
  • Wasche Jeans so selten wie möglich. Und wenn, dann immer "auf link", nur mit anderen Jeans zusammen, höchstens bei 30 Grad im Schonwaschgang und mitunter sogar in einem Wäschesack geschützt. Trockne sie zudem besser an der Luft als im Trockner. So bleiben die Farben besonders lange erhalten und der Stoff länger dick und fest.

 

Übrigens sollte zumindest auch eine klassisch geschnittene Jeansjacke zu deinem Outfit gehören. Diese ist nicht minder zeitlos als die Hosen.

 

Leder - nicht vegan, aber langlebig

 

Arbeit eines Lederers

 

Lange bevor überhaupt jemand an Mode dachte, trugen Menschen bereits Kleidung aus Tierhäuten. Diese haben für dich auf der Suche nach "ewig" tragbaren Kleidungsstücken einen riesigen Vorteil: Mit der richtigen Pflege können Ledersachen problemlos ein Menschenleben überdauern.

 
Als Mindestmaß solltest du eine Lederjacke besitzen. Achte bei ihr auf einen klassischen Schnitt - hier hat sich vor allem der sogenannte "A2-Cut" etabliert, der nach einer der ersten serienmäßigen Fliegerjacken benannt ist; unzählige Lederjacken sind heute davon beeinflusst. Je nach Typ kannst du auch auf das etwas "rockigere" Modell nach dem Schnitt der "Schott Perfecto" mit ihrem schrägen Reißverschluss setzen.

 
Weiter sollten auch Lederschuhe zu deinem Fundus gehören, sofern du nicht aus ethischen Gründen das Material gänzlich ablehnst. Bei Schuhen gibt es jedoch viel falsch zu machen. Achte deshalb auf folgendes:
 

  • Die Stücke sollten unbedingt neu besohlt werden können. Das vermag nur eine kleine Minderheit moderner Schuhe, ist jedoch ein wichtiger Faktor: Sohlen sind nach rund 1000 Kilometern durchgelaufen, außerdem werden sie (falls sie aus Kunststoffen bestehen) nach einigen Jahren automatisch brüchig.
  • Kein Kunststoff im Obermaterial. Vor allem die Ösen sollten aus Metall bestehen (auch nicht aus Nylonschlaufen oder ähnlichem). Das hält länger und kann von jedem Schuster repariert werden.
  • Kein hochkomplexes Innenleben. Gute Lederschuhe sind nach einem einfachen Schichtsystem aufgebaut, was ebenfalls massiv zu ihrer Langlebigkeit (und Reparierbarkeit) beiträgt.

 

Und ganz gleich ob Schuhe oder Jacke (oder vielleicht auch Hosen und Handtaschen): Du solltest unbedingt lernen, wie man Lederstücke richtig pflegt und was ihre Do's und Don'ts sind. Das ist der wichtigste Knackpunkt für eine Jahrzehnte währende Tragbarkeit.

 

Trenchcoats: Unisex seit über hundert Jahren

Es ist unwahrscheinlich, dass du noch nie einen Trenchcoat gesehen hast. Einfach, weil diese Kurzmäntel eine riesige Verbreitung haben. Entwickelt wurden sie bereits um 1900 für britische Offiziere. Im Ersten Weltkrieg wurde der "Grabenmantel" dann zu einem Universalkleidungsstück und nach seinem Ende durch die Heimkehr der Soldaten erst zum gewohnten Bild auf den britischen Inseln und von dort aus blitzschnell in der restlichen Welt. Und schon bevor die 1920er vorbei waren, waren auch feminine Trenchcoat-Schnitte etabliert.


Auch du solltest ein solches Stück besitzen. Eine zeitlosere Regen- und Übergangsjacke mit unzähligen Kombinationsmöglichkeiten gibt es kaum. Achte jedoch darauf, dass dein Trenchcoat wie die alten Originale aus Popeline oder Gabardine und Naturfasern besteht - Kunststoffe werden mit der Zeit unweigerlich brüchig.


Auch solltest du auf die klassischen Farben setzen: 

  • Khaki,
  • Olivgrün,
  • Anthrazit sowie
  • Grau und
  • Dunkelblau.

 

Nur diese sind wirklich zeitlos. Gleiches gilt für den Schnitt: ein Herren-Trenchcoat geht nur bis zur Oberschenkelmitte; Damen-Stücke sollten höchstens nur bis zum Knie gehen (auch wenn viele zeitgenössische Modelle deutlich länger sind).

 

Tipp: Für die kälteren Tage des Lebens gibt es eine ähnlich zeitlose, aber wärmere Ergänzung in Form des Dufflecoats.

 

Frisuren und Bart-Looks ohne Verfallsdatum

 

Frau mit Kurzhaarfrisur

 

Was für die Kleidung gilt, gilt uneingeschränkt auch für alle Haare des Kopf- und Halsbereichs: Was in welcher Farbe wie lang getragen wird, ist enorm zeitgeistig. Da es so viele Herangehensweisen gibt, können wir dir hier nur raten, dich mit einem guten Friseur zusammenzusetzen. Lass dir einen Haarschnitt zeigen, der zu deinem Typ passt, aber weder viel Pflege benötigt noch sonderlich trendig ist.

 
Pixie, Bob und Langhaar sind beispielsweise für Frauen äußerst zeitlos; bei den Herren ist es etwa der simple Kurzhaarschnitt und - mittlerweile - auch die gepflegte (rasierte oder getrimmte) Glatze.


Was Bärte anbelangt, so kennt Zeitlosigkeit jedoch nur die Devise "ganz oder gar nicht". Nur ein (im Zaum gehaltener) Vollbart ist ebenso jenseits aller Trends wie ein glattrasiertes Gesicht. Alles andere zwischen Fünf-Uhr-Schatten, Dreitage-, Schnurr- und Ziegenbart ist zeitgeistabhängig und sollte gemieden werden.

 

Polo, Bluse, Hemd: Immer aktuelle Oberbekleidung

Herrenhemden ohne Kragen, Damenblusen mit Kragen, dafür aber gänzlich ohne Ärmel: Was die tägliche Oberbekleidung anbelangt, gibt es viele Trends. Sofern du nicht sowieso nur auf neutrale T-Shirts (Unisex) setzen möchtest, empfehlen wir dir, deinen Kleiderschrank mit einer Reihe von hochwertigen Hemden bzw. Blusen zu bestücken. Zudem auch Polo-Shirts.


Achte unbedingt auf die Abwesenheit von (auffälligen) Mustern und orientiere dich streng an deinen persönlichen Farben. Setze zudem auch hier auf robuste Stoffe und sei bereit, etwas mehr zu bezahlen - sofern du das Geld nicht nur in ein bekanntes Markenlogo investierst, geht damit praktisch immer mehr Langlebigkeit einher. 

 

Tipp: Gerade hierbei spricht vieles dafür, "richtig Geld in die Hand zu nehmen" und dir diese Stücke maßschneidern zu lassen. Passender geht es kaum, zudem hast du immer eine Anlaufstelle für Reparaturarbeiten.

 

Wayfarer und Co. - Sonnenbrillen

 

Frau mit Sonnenbrille

 

2. Zeitloses Wohnen: Niemals aus der Zeit gefallen

Wohnen ist nicht minder dem Zeitgeist unterworfen als es Mode ist. Bloß sprechen wir bei der häuslichen Einrichtung von noch mehr Geld, das nötig ist, um ständig am Puls der Zeit zu bleiben. Hier ist es etwas schwieriger, wirklich zeitlos zu sein, aber dennoch machbar.
 

Kenne deine Farben (2)

 

Frau im Schaukelstuhl im Schlafzimmer

 

Farben und Muster spielen auch bei der Architektur eine Rolle des zeitgeistigen Gradmessers. Abermals gilt deshalb der Grundsatz, dass du dich weitgehend von Mustern fernhalten solltest - das gilt ungeachtet dessen, ob es sich um Wand- oder Bodenbeläge oder die Einrichtung handelt.


Was die Farben anbelangt, solltest du neben diversen Weiß-Tönen vor allem auf ruhige, erdige Töne setzen. Vermeide alles, was grell ist und nimm dir im Vorfeld unbedingt die Zeit, aktuelle Farben zu recherchieren – um sie konsequent zu vermeiden.


Derzeit sind beispielsweise im Hausbau Weiß, Schwarz und Grau die großen Trendfarben. Bis auf das zeitlose Weiß darfst du davon ausgehen, dass die anderen beiden Töne bald veraltet wirken werden.

 

Holz: Das Jahrhundertmaterial

Materialien für alle möglichen architektonischen Details gibt es viele. Wenn du jedoch einen endgültigen Schlussstrich ziehen willst, solltest du auf das architektonische Gegenstück zur Lederbekleidung setzen, Massivholz. 


Der Grund ist simpel: Im Gegensatz zu praktisch allen anderen Materialien können Dielenböden, Echtholzschränke und Co. immer wieder abgeschliffen werden. Selbst eine uralte, völlig verwitterte Holztreppe kann binnen weniger Stunden wieder brandneu erstrahlen. 


Dazu gibt es jedoch eine Bedingung: Achte auf die Grundbehandlung des Holzes. Was einmal geölt wurde, kann oft auch künftig nur noch mit Öl behandelt werden, weil dieses Material tief ins Holz einzieht. Wenn du dir hingegen zwischen Natur-Look und Deckendem Anstrich auch künftig alle Optionen offenhalten möchtest, solltest du auf im Grundzustand unbehandelte Hölzer setzen. Die kannst du transparent, halb- oder deckend streichen und so immer wieder durch oberflächliches Abschleifen erneuern.

 

Fliesen: Classis Size, bitte!

 

Badezimmer mit verschiedenen Fliesen

 

Groß, größer, am größten. Nach dieser Formel lässt sich das Flächenwachstum von Fliesen im Boden- und Wandbereich in der jüngsten Vergangenheit zusammenfassen - mit Stücken, deren Kantenlänge einen Meter längst überschritten hat.


Das große Problem an diesen Materialien ist, dass sie nur mit höchstem Aufwand wieder entfernt werden können. Sofern du es bei der Einrichtung in der Hand hast, empfehlen wir dir deshalb, auf die althergebrachten Standardmaße zu setzen:

 

  • 10 x 10 cm
  • 18 x 18 cm
  • 15 x 20 cm

 

Tipp: Das hat nebenbei den Vorteil, dass du für diese Formate verschiedenste Fliesenaufkleber bekommst. Gefällt dir ein Look irgendwann nicht mehr, kannst du ihn damit relativ leicht verändern - ohne dass ungewöhnlich große Abmessungen noch einen Hinweis darauf geben, dass die Stücke älteren Datums sind. Damit kannst du sogar als Mieter agieren, da die Sticker rückstandslos entfernbar sind.

 

Vom Wert eines guten Wandputzes

Der grobe Rauputz in vielen älteren Gebäuden zeigt dir, dass man an dieser Stelle auch einiges falsch machen kann, was Zeitlosigkeit anbelangt. Umgekehrt kann Putz aber auch ein wertvoller Schlüssel für viele Jahre der Ruhe sein. Auch hier gilt deshalb, wenn du es als Besitzer in der Hand hast, solltest du für einen ruhigen, nur fein strukturierten Putz sorgen.


Diesen kannst nämlich du nach Belieben anstreichen, ohne dass sein Look darunter leidet. Ebenso hast du, wenn du auf normale, wasserlösliche Farben setzt, auch die Option, die Wand mit Tapete zu bedecken – da der Putz an sich aber eben eine gewisse Struktur hat, musst du dies nicht. 


Tipp: Sofern bei dir sowieso verputzt werden muss, solltest du auf Naturputze und -wandfarben setzen. Diese sorgen durch ihre Speicherfähigkeit für ein angenehmeres Raumklima.

 

Normale Fenster, normale Wände

 

Frau am Fenster

 

Noch ein Trend, dem seit einigen Jahren viele folgen, der aber höchstwahrscheinlich mittelfristig von vielen auch verwünscht werden wird: Die derzeit oft vollzogene Praxis, bodentiefe Fenster und nur sehr wenige bis gar keine Trennwände im Innenraum verbauen zu lassen.


Wenn du neu baust, solltest du zu beidem kategorisch nein sagen. Denn so offen und hell der Innenraum dann auch wirkt, kann es dir schnell an Aufstellflächen für Stauraum mangeln - vom Look, der klar und deutlich "2010er und 2020er" sagt, einmal ganz zu schweigen.


Auch ist es kaum eine Option, diesen Trend bei seinem absehbaren Ende durch nachträglich eingebrachte Trockenmauern verschwinden zu lassen. Dann nämlich funktioniert das bisherige Tageslichtkonzept nicht mehr. Sofern du bauen möchtest, solltest du deshalb auf den zeitlosen Standard von normalgroßen Fenstern und Trennwänden setzen.

 

Vorsicht beim Thema Technik

Heutiges Wohnen lässt sich nicht mehr betrachten, ohne auch auf das Thema Digitalisierung einzugehen, namentlich das Smart Home. Es gibt kaum noch einen häuslichen Bereich, der sich damit nicht überwachen, steuern oder regulieren ließe.


Das Problem hierbei ist jedoch vergleichbar mit deinem Smartphone oder dem Computer: Digitaltechnik ist unsagbar schnelllebig. Das wird sich auch in absehbarer Zukunft nicht ändern, wahrscheinlich eher noch beschleunigen.
Für deine wohnliche Zeitgeistigkeit bedeutet dies vor allem, dass du mit neutralen Experten sprechen solltest, am besten mit mehreren. Lass dir von ihnen helfen, bei dieser Haustechnik aus den vielen unterschiedlichen Standards solche zu wählen, die:

 

  • möglichst schon seit gewisser Zeit bestehen und sich bewährt haben,
  • eine große Interkompatibilität mit anderen Standards aufweisen und
  • die nach Expertenmeinung (nicht der von Herstellerfirmen) echte Zukunftstauglichkeit haben.

 

Andernfalls wirst du immer wieder und wieder gezwungen, neue Dinge anzuschaffen, bloß weil die alten Techniken keinen Support mehr erhalten oder nicht mit neuen Dingen kompatibel sind.
 

3. Don't der Zeitlosigkeit im Überblick

 

Verkauf von Fernsehern

 

Okay, wenn du zeitlos leben möchtest, darfst du vor allem keinen Trends hinterherrennen. Das wurde bereits auf den ersten Zeilen dieses Textes klar. Aber genügt das? Klares Nein, denn rings um dieses Thema gibt es noch einige andere Dinge, die du vermeiden solltest:

 

  • Lasse dich am besten niemals von Freunden beraten (Subjektivität) und erst recht nicht von Menschen, die Geld daran verdienen, dir etwas Neues zu verkaufen.
     
  • Lasse dir nicht von Medien, Herstellern und Drittpersonen einreden, dass man nur dann etwas darstellen würde, wenn man trendig ist; das stimmt einfach nicht.

 

  • Versuche niemals, den Weg der geringsten Kosten zu gehen. Dort lauert nämlich signifikant häufig nur zeitgeistige Ware. Dinge mit einem langen Leben kosten vielfach einiges mehr, sparen aber auf lange Sicht viel Geld.
     
  • Halte dich eher fern von großen Namen, speziell in Sachen Mode. Dabei stehen höhere Preise oft nur für ein Image, nicht wirklich hochwertigere Waren.
     
  • Sei nicht sprunghaft. Je mehr du in diesen zeitlosen Lifestyle eintauchst, desto mehr solltest du dich daran gewöhnen, deine Sachen aus einigen wenigen, aber ausgewählten Quellen zu beziehen.

 

Zuletzt solltest du auch nicht stillschweigend sein. Ein zeitloser Lebenswandel ist etwas Positives, vor allem für die Umwelt und das Klima. Transportiere deshalb in deinem Umfeld deutlich nach außen, warum du so verfährst, was die Vorteile sind und sei immer bereit, anderen bei den ersten Schritten zu helfen - denn langfristig kann sich nicht zuletzt die Erde das schnelle Trendleben schlicht nicht mehr erlauben.

 

Fazit

Du kannst durchaus deinen Schrankinhalt nach der nächsten Jahreszeitkollektion bestücken und dazu Haus und Wohnung so stylen und einrichten, wie es die Magazine als letzten Schrei definieren. Bloß gibst du dann zumindest sehr viel Geld aus - Geld, das du vielleicht an anderer Stelle besser gebrauchen kannst.


Bedeutet ein derart zeitloses Dasein, dass du niemals ganz im Trend liegst? Ja, aber ganz sicher nicht im negativen Sinne. Denn Zeitlosigkeit ist nicht die Abwesenheit von Trendigem oder gar, rückständig zu sein. Viel mehr bedeutet es, über so kurzlebigen Dingen wie Trends zu stehen. Denn die kommen und gehen, Zeitloses hingegen überdauert - so, wie eine gutgepflegte, in Würde gealterte Lederjacke.

 

Autor: 
ENERGY Media
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