Abenteuer Geocaching

München ist nicht nur zum Feiern und Shoppen ein beliebtes Pflaster. Wer sich etwas abseits des Großstadttrubels körperlich betätigen will, findet mit Geocaching ein anspruchsvolles und unterhaltsames Hobby.

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Die Geocaching-Szene Münchens zeichnet sich schon seit vielen Jahren durch ihre aktiven Mitglieder aus, die immer wieder neue "Schätze" verstecken und ihren Genossen hierdurch abwechslungsreiche Touren ermöglichen. Doch nicht nur in der Stadt, sondern auch außerhalb finden sich Geocaching-Plätze inmitten der Natur. Geocacher, die diesem Hobby einmal verfallen sind, müssen dementsprechend nicht befürchten, dass ihnen die "Caches" ausgehen könnten.


Wie Geocaching funktioniert
Geocaching basiert auf der bewährten GPS-Technologie (Global Positioning System). Mit ihr ist es möglich, den eigenen Standort genau zu bestimmen, da Satelliten rund um die Welt miteinander vernetzt sind. Selbstverständlich funktioniert Geocaching also nur mit einem entsprechenden GPS-Empfänger. Neulinge müssen nicht sofort ein professionelles Gerät besorgen, da diese häufig recht kostspielig sind. Nur mit einer Karte jedoch wird die Suche nach den versteckten Schätzen recht schwierig. Laut Focus sind geographische Karten mit Koordinatenangaben eine recht ungenaue Alternative, wodurch der Spaß an der Schatzsuche schnell getrübt werden kann. Die bessere Möglichkeit für Geocaching Anfänger sind spezielle Apps, die es sogar kostenfrei in den Stores des entsprechenden Anbieters zu finden gibt. Giga.de empfiehlt unter anderem die Apps c:geo oder auch GCDroid, die im Google Play Store heruntergeladen werden können. Der Start ins Geocaching funktioniert mit dem Smartphone also genauso gut wie mit einem entsprechenden Spezialgerät. Erst wenn die Lust am Suchen nach den ersten Touren so richtig geweckt ist, lohnt sich der Kauf professioneller Geräte, denn diese sind oft etwas kleiner und komfortabler in der Handhabung.


Gut versteckt und wasserdicht: Ein echter Geocache


 

Das Prinzip des Geocaching ist schnell erklärt: Mitglieder der Community verstecken einen sogenannten Geocache. Dieser Cache ist zumeist ein wasserdichtes Behältnis, in dem sich allerlei Dinge finden lassen. Je nach Größe enthält der Geocache kleine Tauschgegenstände und auch ein Logbuch. Zu einem Cache gehören dabei stets auch die genauen Koordinaten des Ortes, an dem er versteckt wurde. Diese Koordinaten geben Geocacher dann in ihr Gerät ein und lassen sich zum Ziel führen. Hat einer der Geocacher den Schatz gefunden, so trägt er sich in das Logbuch ein, tauscht gegebenenfalls einen Gegenstand aus und versteckt die Box dann wieder sorgfältig für die nächsten Schatzsucher. Es ist dann auch möglich, den Fund online zu dokumentieren. So entwickelt sich die Geocaching-Szene immer weiter, denn inzwischen gibt es unterschiedliche Formen und Schwierigkeitsgrade. Vom Geocaching für die ganze Familie bis hin zu Touren für erfahrene Wanderer oder auch Kletterer ist alles dabei.
 

Geocaching im Bayerischen Wald
Nicht weit entfernt von München liegt der Bayerische Wald. Hier finden Geocaching-Fans etliche Caches, die nur darauf warten, endlich gefunden zu werden. Eine tolle Idee für Münchner Einwohner ist eine Tour mit Freunden in den Bayerischen Wald. So gewinnen alle Beteiligten ein wenig Abstand zur Großstadt und können in der freien Natur ihrem gemeinsamen Hobby frönen. Längere Touren mit anspruchsvollem Schwierigkeitsgrad sind nicht immer in kurzer Zeit zu schaffen, weswegen auch ein Kurzurlaub im Zeichen des Geocachings lohnenswert ist.


Erholung beim Geocaching im Bayerischen Wald


 

Ein absolutes Muss ist da natürlich die Übernachtung in einem Wanderhotel, das die urige Atmosphäre des Bayerischen Waldes erlebbar macht. Das Posthotel Rattenberg ist nicht nur Wellnesshotel, sondern auch ein beliebter Ort für Wanderer und Geocacher. Wer eine Tour in das Umfeld des Hotels plant, sollte sich zuvor unbedingt über den wöchentlichen Buffet-Event informieren und seine Reise entsprechend planen.
 

Geocaching in München
Es muss natürlich nicht immer gleich eine Reise in die Natur sein, um Geocaches zu finden. Münchner finden eine überraschend große Anzahl verschiedener Verstecke direkt im Stadtgebiet. Auf Geocaching.com sind derzeit 58 Caches inklusive Beschreibung und Koordinaten verzeichnet. Auf dem Marienplatz, in der Dornier-Siedlung oder auch im Englischen Garten können Geocacher sich ganz auf die Suche nach den kleinen Schätzen konzentrieren. Wer nach einer Weile alle interessanten Caches gefunden hat, ist dabei noch lange nicht am Ende seiner Möglichkeiten angelangt. Auch die Kartenansicht von Opencaching.de bietet weitere GPS-Koordinaten in und um München. Echte Profis können sich zudem selbst an der Weiterentwicklung der Münchner-Geocaching-Szene beteiligen und neue Caches verstecken. Auch die Teilnahme an Stammtischen, die regelmäßig in der Stadt stattfinden, ist eine unterhaltsame Erweiterung des eigenen Hobbys. Hier finden sich nicht nur neue Ideen und Anregungen für die nächste Geocaching-Tour, sondern vor allem auch Gleichgesinnte, die sich vielleicht bald schon gemeinsam auf Schatzsuche begeben. So ist und bleibt Geocaching auch innerhalb Münchens ein sehr wandelbares und durchaus kommunikatives Hobby, das Menschen mit ähnlichen Interessen zusammenbringt. Selbstverständlich spricht dennoch nichts dagegen, auf eigene Faust und ohne Begleitung nach Caches zu suchen. Gerade wenn beruflicher Stress oder auch der Alltag am Nervenkostüm nagen, kann der zeitweilige Alleingang sehr erholsam sein.
 

Bild: Settergren (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Bild: kheinz46 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

 

Autor: 
ENERGY Media

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