Apples WWDC 2021: Das sind die Neuerungen für iPhone & Co.

Apple hat in der WWDC 2021 Neuerungen für seine Geräte vorgestellt. Dabei möchten sie ihre Geräte immer weiter verschmelzen.

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Der Technik-Riese Apple hatte in seiner Entwicklerkonferenz WWDC (Worldwide Developers Conference) diverse Updates für seine Nutzer*innen parat. Es gibt eine neue iOS- und eine neue MacOS-Version. Zusätzlich soll es eine Neuerung für die Videokonferenz "FaceTime" und einen neuen Browser geben. Dabei fällt schnell auf: Apple lässt seine Geräte immer mehr verschmelzen.

 

Besser vernetzt

Wer mehrere Apple-Geräte nutzt, ist bei dem Update im Vorteil. Alle Funktionen erscheinen sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad und Mac. Und mit einer verbesserten Schnittstelle in der Software soll der Übergang zwischen den Geräten für die Nutzer*innen noch nahtloser ermöglicht werden. Im Beispiel erkannte etwa der Mac automatisch das daneben stehende iPad. Dieser erlaubte es den Mauszeiger nahtlos auf das Tablet oder einen weiteren Mac zu ziehen und sogar die Apps auf dem iPad zu kontrollieren. Die eigentlich getrennten Geräte werden so quasi als eines nutzbar.

 

Auch der Apple-eigene Browser Safari erhält Funktionen, die dabei helfen sollen, nahtlos zwischen Computer und Mobilgerät hin- und herzuschalten. Sogenannte Tab-Groups, also Sammlungen von mehreren geöffneten Websites, etwa zu einem bestimmten Thema, sollen sofort auf allen Geräten verfügbar sein.

 

FaceTime wird aufgewertet

Nach langer Zeit zieht Apple bei seiner Videotelefonie-App nun mit Features nach, die es auch schon bei anderen Anbietern gibt: "FaceTime" bekommt ein großes Update. Mit einer neuen Gruppenansicht sollen Anrufer*innen mit mehr Teilnehmer*innen übersichtlicher werden, der neue Porträtmodus erlaubt es, den Hintergrund unscharf erscheinen zu lassen. Und mit dem Share Play genannten Feature kann man nun auch Musik, Serien oder ganze Apps Parallel mit Freunden nutzen. Dabei unterstützt Apple sogar Dienste von Drittanbietern.

 

Apple und die Gesundheit

Im Bereich Gesundheit hat Apple auch einiges auf Lager. Die AirPods lassen sich nun als rudimentäre Hörhilfen nutzen, die automatisch Gespräche erkennen und bei Bedarf die Stimmen hervorheben. Zudem hat Apple einen Weg gefunden, den Gang von Menschen zu analysieren und bei Verschlechterungen im Laufe der Zeit auf ein möglicherweise erhöhtes Risiko von Stürzen hinzuweisen. Für die Messung braucht man sogar keine Apple Watch. Alles erfolgt im iPhone.

 

Die neuen iOS, iPadOS und MacOS-Versionen werden alle im Juli als Betaversion verfügbar sein. Ab Herbst sind dann die Vollversionen erhältlich. 

 

Autor: 
ps
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