Ausbildungsstart: So klappt es mit dem beruflichen Einstieg

Für viele ehemaligen Schüler beginnt nun nach einer längeren Sommerpause ein vollkommen neuer Lebensabschnitt. Raus aus dem Klassenzimmer und rein in den Ausbildungsbetrieb heißt es vor allem für diejenigen, die sich nicht für ein Studium entschieden haben. Dass eine Ausbildung der optimale Start in das Berufsleben sein kann, wissen auch die Stars, selbst wenn sie heute nicht mehr in ihrem einstigen Ausbildungsberuf arbeiten.

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So lernte Klaas Heufer-Umlauf einst das Friseurhandwerk, Nena machte ihre ersten beruflichen Erfahrungen als Goldschmiedin und Sila Sahin entschied sich für eine Ausbildung zur Kosmetikerin. Welcher Weg den jetzigen Azubis auch bevorsteht: Es gibt einige Dinge, die in den kommenden Jahren notwendig sind.


Der richtige Platz für das eigene Geld

Auch wenn viele Azubis schon während ihrer Schulzeit dem einen oder anderen Job nachgingen, kommt mit der Ausbildung das erste regelmäßige Gehalt auf sie zu. Zugegebenermaßen liegt das Ausbildungsgehalt nicht in einem Bereich, der ein Leben in Saus und Braus erlaubt, wie das bei den bestbezahlten DJs der Welt der Fall ist, dafür jedoch steigern sich die eigenen Einkünfte langsam aber stetig. Um das verdiente Geld wirklich nutzen zu können, brauchen Azubis spätestens jetzt ein eigenes Konto. Zeiten, in denen Bargeld ausreichte, um das eigene Leben zu bestreiten, sind definitiv vorüber. Das gilt vor allem für Azubis, die wegen ihres Jobs eine eigene Wohnung anmieten mussten, oder auch aus eigenem Antrieb das Elternhaus verlassen haben.


Mit der EC Karte sollte Bargeld gebührenfrei verfügbar sein

Mit der EC Karte sollte Bargeld gebührenfrei verfügbar sein. (Quelle: jarmoluk (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)


Dabei ist die Wahl des passenden Kontos nicht immer leicht. Heute gibt es zahlreiche Banken, die mit Girokonten locken und den Markt zu einem recht unübersichtlichen Platz machen. Fest steht in jedem Fall, dass für teure Kontoführungsgebühren kein Platz ist. Schließlich soll vom Ausbildungsgehalt möglichst viel übrig bleiben. Daher sind viele Hausbanken, die in Städten und Gemeinden vor Ort zu finden sind, keine richtige Option. Besser eignen können sich sogenannte Online Banken, die ganz ohne Filialen auskommen. Mit der entsprechenden EC Karte können Auszubildende dann trotzdem Geld abheben und im Laden bargeldlos zahlen. Was das Abheben von Geld betrifft, so sollte die jeweilige Bank eine gebührenfreie Lösung bieten. Oftmals arbeiten Online Banken mit Partnerunternehmen vor Ort zusammen und erlauben so das kostenfreie Abheben von Geld mit der EC Karte. Ist das nicht möglich, bleibt in vielen Fällen die Kreditkarte eine gebührenfreie Lösung, die als Zugabe zum Online Konto vergeben wird. Hierfür sollte das Kreditkartenkonto jedoch stets entsprechend gefüllt sein, um etwaige Zinsen zu vermeiden.


Der Vorteil vieler Online Banken ist auch, dass sie das Abheben und Bezahlen auch international ohne Zusatzgebühren ermöglichen. Azubis, die ihre Lehrjahre zum Reisen nutzen möchten, können hiervon nur profitieren. Es gilt also, die favorisierten Banken genauer unter die Lupe zu nehmen und ihre Leistungen miteinander zu vergleichen. Eine Bank, die die eigenen Bedürfnisse bestmöglich erfüllt und auch für Fragen eventueller Neukunden stets offen ist, ist dabei besonders empfehlenswert.


Im Betrieb: Leerlauf muss nicht sein

Der Start in das Berufsleben ist im Ausbildungsbetrieb am spannendsten. Zum ersten Mal sind die Auszubildenden hier Bestandteil eines Unternehmens und müssen sich in die tagtäglichen Abläufe einfinden. Dass das nicht immer leicht ist und einige Zeit der Einarbeitung braucht, liegt auf der Hand. Auszubildende sollten ihre Zeit im Betrieb so effektiv wie nur möglich nutzen. Auch wenn ein geruhsamer Arbeitsalltag ohne nennenswerte Aufgaben zunächst entspannt und attraktiv wirkt, so bietet er kaum sinnvolle Inhalte für das spätere Berufsleben.


Der berufliche Alltag bietet einige Möglichkeiten für Auszubildende, sich aktiv einzubringen

Der berufliche Alltag bietet einige Möglichkeiten für Auszubildende, sich aktiv einzubringen. (Quelle: Unsplash (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)


Auszubildende sollten sich daher während ihrer Lehrzeit um eine möglichst große Fülle an Aufgaben und Herausforderungen bemühen. Dies funktioniert sowohl im handwerklichen als auch im wirtschaftlichen Bereich. Der regelmäßige Wechsel zwischen den Abteilungen eines Unternehmens bietet dabei Einblicke in die unterschiedlichen Facetten des Ausbildungsberufes. Das kann letztlich sogar dafür sorgen, dass sich der Auszubildende für eine besondere Richtung entscheiden kann. Wer beispielsweise bei seiner Ausbildung zur Industriekauffrau im Vertrieb glücklich ist, mit der Finanzbuchhaltung aber nur wenig anfangen kann, erkennt dies schon nach wenigen Wochen.


Um eben diese breit gefächerten Erfahrungen sammeln zu können, braucht es gute und vertrauenswürdige Begleiter. Andere Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens kennen sich bereits mit den unterschiedlichen Aufgaben aus und können den Auszubildenden viel zeigen und beibringen. Oft jedoch geschieht das nicht aus eigenem Antrieb, weswegen Auszubildende direkt nachfragen und um Aufgaben bitten sollten. Das wiederum sorgt für ein gutes Standing im Unternehmen und spricht für die eigene Motivation.


Berufsschule ernst nehmen und erfolgreich abschließen

Ganz ohne Schule geht es auch in der beruflichen Ausbildung nicht. Theoretische Inhalte rund um den Ausbildungsberuf werden in der Regel in einer Berufsschule vermittelt. Hier kommen zumeist Auszubildende mehrerer Betriebe in einer Klasse zusammen und bereiten sich auf Zwischen- und Abschlussprüfungen vor.


Ganz ohne Lernen geht es auch in der Ausbildung nicht

Ganz ohne Lernen geht es auch in der Ausbildung nicht. (Quelle: AdinaVoicu (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)


Gerade diese Prüfungen sind es, die für den beruflichen Erfolg besonders wichtig sind. Immerhin belegen sie, wie intensiv sich ein Azubi mit seinem Ausbildungsberuf und dessen Theorie auseinandergesetzt hat und wie groß seine Bereitschaft zum Lernen tatsächlich ist. Wer die Prüfungen nicht schafft, kann auch seine Ausbildung nicht abschließen. Doch auch schlechte Prüfungsergebnisse sind nicht erstrebenswert. Schließlich müssen sich viele Azubis nach der Ausbildung in anderen Betrieben bewerben, oder um die Übernahme durch ihren Ausbildungsbetrieb bemühen. Nur wer gute Noten schreibt und im Betrieb durch Motivation und Ehrgeiz positiv auffällt, verbessert seine Chancen.


Daher gilt es, während der Ausbildung immer wieder fleißig zu lernen und auch den schulischen Teil ernst zu nehmen. Lerntipps für Prüfungen finden Interessierte in einem Artikel auf Studienstrategie.de.

 

Autor: 
ENERGY Media

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