Brettspiele statt Trash-TV?!

Eine wissenschaftliche Studie der Johns Hopkins Universität bestätigt jetzt: Fernsehen macht blöd. Doch was passiert genau in deinem Kopf, wenn du dich nach Feierabend wieder auf einem seichten Unterhaltungsniveau bewegst?

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Wissenschaftler Dr. Ryan Dougherty von der Johns Hopkins Universität in Baltimore fand in einer aktuellen Studie heraus, dass Fernsehen bei regelmäßigem Konsum irreversible Schäden im Hirn verursacht. Dabei wurden zwischen 1990 und 2011 knapp 600 amerikanische Erwachsene beobachtet, die durchschnittlich viel Fernsehen schauten. Das berichtet der Guardian.

 

Herausgekommen sind gute Nachrichten für alle Mütter, die ständig viereckige Augen und Dummheit gepredigt haben und schlechte Nachrichten für all jene, die sich den Vortrag anhören mussten: 

Sowohl im frontalen als auch im entorhinalen Kortex sind Bereiche geschrumpft und auch die graue Hirnsubstanz ist zurückgegangen.

 

Laut Dougherty sind diese Schäden am Gehirn weder durch Sport noch durch ausgleichende Bildungsangebote reparabel. Viel mehr rät er zu Brettspielen, um den Kopf weiterhin zu fördern. Wer also auch im mittleren Alter fit im Kopf bleiben will, tut nach dieser Meldung gut daran, sich frühzeitig bei der Schach-AG des Vertrauens anzumelden oder durch "Mensch Ärgere Dich Nicht" zu socialisen.

 

Autor: 
rn
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