Corona: Neue Masken können Viren töten

Viele Forscher arbeiten aktuell an neuen Masken, die das Virus nicht nur zurückhalten, sondern sogar töten können. Weitere Infos erhälst du im Artikel!

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Niesen, Husten und Sprechen - bei all diesen Aktionen stoßen wir Tröpfchen und Aerosole in die Atmosphäre aus - der Hauptübertragungsweg für das Corona-Virus schlechthin. Daher ist es auch nur sinnvoll, dass wir aktuell noch Masken beim Einkaufen und der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel tragen müssen. 

 

Doch natürlich wird im Masken-Sektor aktuell auch geforscht und entwickelt, um die Pandemie besser in den Griff zu bekommen. Mittlerweile sickern die ersten Forschungs-Durchbrüche durch, denn es scheint wirklich neue Masken-Generationen zu geben, die das Virus nicht nur vor der Verbreitung aufhalten, sondern es sogar töten.

 

Diese Nachricht könnte bei vielen Mitarbeitern des Gesundheitssektor für Erleichterung sorgen, denn für diese Gruppe stellen herkömmliche Masken ein gesundheitliches Risiko dar. Forscher aus Hongkong berichteten beispielsweise, dass auf der Außenseite chirurgischer Masken noch nach sieben Tagen infektiöse Corona-Viren nachgewiesen werden können.

 

Doch damit nicht genug: Forscher des Instituts für Textiltechnik der RWTH Aachen und der Freien Universität Berlin begaben sich vor einiger Zeit auf die Suche nach Materialien, die Corona-Viren töten könnten und wurden dabei bei der Schweizer Firma Livinguard fündig. Deren Masken konnten innerhalb weniger Stunden bis zu 99% von SARS-CoV-2 Viruspartikeln töten.

 

die funktionsweise der neuen masken

Die Oberfläche des Maskengewebes ist stark positiv geladen. Viren werden mit ihrer negativ geladenen Außenhülle von der Maske quasi magnetisch angezogen, kommen mit der Maske in Kontakt, bleiben haften und platzen dann schließlich förmlich auf. Die zerstörten Hüllen verlieren dabei ihre Ladung, fallen von der Maske ab oder können einfach abgewaschen werden.

 

Das gerade beschriebene Prinzip kommt übrigens auch in Teilen der Natur vor: Biomoleküle mit einer positiven Ladung könnten "Viren, Bakterien und sogar Tumorzellen töten", sagte Infektionsforscher Thomas Jacobs bei NTV: "Auch unsere Immunzellen haben solche Moleküle, um Krankheitserreger zu töten. Die positive Ladung dieser Moleküle bindet dabei an die negative Ladung der Membran, die der Krankheitserreger zum Überleben braucht, und zerstört sie."

 

Die Technologie der Firma Livinguard soll im Gegensatz zu alternativen Lösungen auf Metallbasis sicher für Haut und Lunge sein. Von einer temporären Haltbarkeit profitieren die Masken auch - bis zu 200 Mal könnte man sie laut den Aachener und Berliner Forschern benutzen. Die ersten Händler verkaufen solche Masken bereits.

 

Autor: 
jk
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