Corona-Pandemie macht sich bei Netflix & Co. bemerkbar

Während der Corona-Pandemie können Streamingdienste ein deutliches Wachstum aufweisen. Doch langsam erscheint bei den Plattformen immer weniger neuer Content.

Durch die Ausgangsbeschränkungen und Schließungen von Kinos freuen sich die Streamingdienste auf immer mehr Nutzer*innen. Doch die Film- und Serienproduktion leidet unter den Corona-Auflagen. Jetzt werden die ersten Folgen spürbar: Netflix & Co. müssen immer mehr Filme und Serien verschieben. Grund dafür ist die monatelange Stilllegung der Produktionen im Frühjahr 2021. Das sieht man auch an den Zahlen, die Netflix nun veröffentlicht hat: Die Anzahl der Eigenproduktionen im 1. Quartal 2021 sinken im Vergleich zum Vorjahr auf nur noch 159 Stück. Im letzten Jahr waren es noch 180. Noch dramatischer sieht es bei den lizenzierten Inhalten aus. Hier fiel die Anzahl der Neuheiten von 685 auf nur noch 454 Stück.

 

Neue Herausforderungen für die Streamingdienste

Die Konkurrenz unter den Streaming-Angeboten ist hoch und die dazugewonnenen Zuschauer*innen warten auf neue Inhalte. Diese Nachfrage decken sie zum einen mit dem Aufkauf von Filmen, die eigentlich für das Kino gedacht waren. Somit verkaufen die Studios ihre Filme lieber an die Online-Dienste, statt Verluste zu machen. Seit letztem Sommer gehen auch so langsam die Dreharbeiten von den Eigenproduktionen los. Diese sind aber durch ständige Tests und strenge Auflagen deutlich kostspieliger geworden. Das hat zurfolge, dass auch viele Hits ihr Release-Datum nicht einhalten konnten. Die letzte Staffel von "Better Call Saul" wurde ins nächste Jahr verschoben und auch die vierte Staffel von "Stranger Things", die eigentlich für den letzten Herbst erwartet wurde, hat nach wie vor keinen Starttermin. 

 

Autor: 
ps
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