Das sind die DIY-Trends 2020

Upcycling und Do it yourself ist so beliebt wie nie.

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Mit wenig Geld mega Deko zaubern - Wir zeigen dir coole DIY-Trends, die du ganz einfach und mit wenigen Hilfsmitteln selbst machen kannst.

1. Batik

Batik, oder "Tie dye", wie man heute so schön sagt, ist wieder voll im Trend. Die klassische "Batik-Schnecke“ kennen wir wohl alle, aber es gibt noch viel coolere Batiktechniken.


Das brauchst du:

  • 1 farbiges Kleidungsstück, dass du batiken möchtest
  • Mehrere Gummis
  • Handschuhe
  • Chlorreiniger zum Bleichen, gibt's in jedem Drogeriemarkt

 

So funktioniert‘s:

So einfach war batiken noch nie! Kein lästiges einfärben, sondern bleichen ist jetzt voll im Trend.

 

1. Dein Kleidungsstück sollte farbig sein und am besten aus Baumwolle, damit du ein gutes Ergebnis bekommst.

2. Das Kleidungsstück legst du vor dich und knitterst es in kleinen Schritten zusammen, sobald du einen Teil zusammengeknittert hast, fixierst du diesen Teil mit einem Gummiband. So gehst du weiter vor, bis du viele kleine zusammengeschnürte und geknitterte Teile hast. Am Schluss kannst du dein Kleidungsstück im ganzen noch einmal zusammenbinden.

3. Jetzt wird es Zeit für die Handschuhe, die deine Hände vor der Bleiche schützen.

4. Dein Kleidungsstück packst du am besten in einen Eimer, alternativ kannst du auch dein Waschbecken oder die Badewanne/Dusche nutzen. Jetzt befeuchtest du dein Kleidungsstück. Es sollte nicht komplett nass sein.

5. Am besten eignet sich eine leere Sprühflasche, die du mit Wasser befüllst. Dann kippst du den Chlorreiniger über das Kleidungsstück. Nach ein paar Minuten solltest du schon erste Farbunterschiede erkennen. So lässt du dein Kleidungsstück eine Weile liegen, bis du den gewünschten Bleichegrad erreicht hast.

6. Anschließend abspülen und die Gummis entfernen. Hierzu bitte auch die Handschuhe tragen! Danach wäschst du dein frisch gebleichtes Kleidungsstück und kannst es tragen.

 

 

2. Vase aus Dosen

Alte Weinflaschen oder andere Flaschen ansprühen und als Vase benutzen war gestern. Jetzt drapierst du dir alte Dosen als Vase!


Das brauchst du:

  • Leere (Getränke-)Dosen
  • Schmirgelpapier
  • Lack in einer Farbe deiner Wahl, gibt's in jedem Baumarkt
  • optional schönes Dekoband


So funktioniert's:

1. Zuerst spülst du deine Vase mit ordentlich Wasser aus. Anschließend stellst du sie kopfüber und lässt es vollständig trocknen.

2. Sobald die Dosen vollständig getrocknet sind, musst du sie mit einem Schmirgelpapier leicht anrauen. Dieser Schritt ist sehr wichtig und sollte sorgfältig durchgeführt werden, da sonst der Lack nicht richtig haften bleibt.

3. Jetzt zerdrücken wir jede Dose so lange, bis du deine Wunschform erreicht hast. Allerdings musst du darauf achten, dass die Dose noch einen festen Stand hat.

4. Nun können wir die Dosen direkt lackieren. Dafür nutzt du am besten Sprühlack.

5. Jetzt lässt du die Dosen für ca. zwei Stunden gut durchtrocknen.

6. Fertig ist deine Vase! Du kannst auch mehrere Dosen mit einem schönen Band zusammenbinden oder um eine einzelne Dose ein hübsches Band binden.

7. Jetzt fehlen eigentlich nur noch die Blumen für die Vase. Wie wäre es mit Trockenblumen? Sind gerade total im Trend und halten lange.

3. Makramee

DIYs ohne viel Material? Dann ist das Makramee genau das richtige für dich! Du hast die Möglichkeit, viele verschiedene Variationen zu kreieren: Wanddekoration, Untersetzer, Federanhänger und, und, und...

 

Das brauchst du:

  • Garn in der Farbe deiner Wahl
  • Schere
  • Metermaß
  • einen spitzen Gegenstand
  • Kamm
  • Bügeleisen
  • Öse
  • Ast (für Wandbehang)
     

Anleitung für eine Feder:
1. Je nachdem, wie lang sie werden soll, ein Stück des Garnes abschneiden und so falten, dass der Strick in der Hälfte geteilt wird.
2. Für die Seitenfäden alle in der selben Länge abschneiden.
3. Nun diese auch "halbieren" und zwei gegenüber mit der Öse an den langen Mittelstrick legen.
4. Als nächstes die Enden durchfädeln und zusammen ziehen, sodass die äußeren Garne am Mittelgarn festliegen.
5. Fortführen bis zum Ende des Garns.
6. Im nächsten Schritt die Fäden aufmachen und durchkämen.
7. Feder zurecht schneiden.
8. Bei Bedarf die Feder bügeln, um sie schön glatt zu bekommen.

Anleitung für die klassische Wanddekoration:
1. Abschneiden von ausreichend Fäden in der selben Länge.
2. Fäden mit Buchtknoten am Stock befestigen.
3. Garn zum Aufhängen am Stock festmachen.
4. Die Fäden mittels eines Kreuzknoten zusammenführen.
5. Reihenfolge der Knoten müssen eingehalten werden, um ein symmetrisches Muster zu erhalten. Hier bleibt es dir überlassen welches Muster am Ende bei deinem Makramee rauskommen soll.

 

6. Rippenknoten (Faden in einem anderen Faden durchführen) an den Seiten machen.
7. Deine Kreativität kennt hier keine Grenzen: Du kannst dein Makramee weiterführen mit der Spiraltechnik (Hier wird aus vier Fäden eine Brezel geknotet) oder weiter mit Kreuzknoten - das bleibt ganz dir überlassen!

 

Es gibt nichts, was du nicht mit der Technik aufpimpen kannst. Deine Kreativität erhält somit ganz neue Dimensionen.  Also nichts wie ran an die Fäden!

4. Serviettentechnik

Bei Serviettentechnik denken wohl alle an die Bilderrahmen, die sie in der Schule für ihre Eltern gebastelt haben. Die Serviettentechnik eignet sich aber auch für richtig schöne Dekoration.

 

Das brauchst du:

  • Gegenstand, den du aufhübschen willst
  • helle Acrylfarbe, gibt's überall wo es Bastelwaren gibt
  • Serviettenkleber
  • Pinsel (am besten Borsten-Pinsel)
  • schöne Motiv-Serviette/n


So funktioniert‘s:

1. Wenn du die Serviettentechnik auf dem gesamten Gegenstand anwenden willst, grundiere diesen rundum mit heller Acrylfarbe. Willst du die Seviette nur teilweise aufkleben, bestreiche nur die betroffenen Flächen.
​2. Wenn die Acrylfarbe getrocknet ist, trage den passenden Serviettenkleber auf.
3. Sobald der Kleber angetrocknet ist, nur die oberste, bedruckte Schicht der Serviette mit dem Pinsel andrücken. Arbeite hierbei von der Mitte nach außen, so verhinderst du, dass sich Blasen bilden.
4. Sobald alles getrocknet ist, versiegel' dein Motiv mit einer weiteren Schicht Serviettenkleber. Trocknen lassen und fertig!

    Serviettentechnik ist sehr vielseitig, das kannst du alles damit machen:

    • Kerzen verzieren
    • Weinflaschen verschönern
    • Windlichter aufhübschen
    • Antike Möbel pimpen

    5. Blumen pressen

    Trockenblumen sind total im Trend und du kannst sie ganz einfach selbst trocknen. Aber nicht nur das, du kannst sie auch pressen und damit richtig schöne Deko für wenig Geld anfertigen.

     

    Das brauchst du:

    • Blumen oder Blüten aus dem Garten
    • Druckerpapier
    • schwere Bücher (zum Beispiel Telefon- oder Wörterbücher)
    •  einfarbige Kerze oder Glasrahmen

     

    So funktioniert's:
    1. Lege deine Blüte mit dem Kopf nach unten auf ein Blatt Papier und bedecke diese anschließend mit einem weiteren Blatt.

    2. Nun kannst du die Papierschichten beschweren. Hierfür eignen sich schwere Bücher.

    3. Das Trocknen kann ein bis zwei Wochen in Anspruch nehmen, am Besten wechselst du die Papierlagen täglich aus.

    Tipp:
    Je weniger Feuchtigkeit die frischen Blumen bei der Ernte enthalten, desto besser lassen sie sich pressen. Getrocknet sehen Mohn, Lavendel, Geranien, Veilchen, Gänseblümchen und Schleierkraut besonders gut aus.

     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

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    Was du damit machen kannst:
     

    Blumenkerze
    Zünde dafür ein Teelicht an und warte bis das Wachs geschmolzen ist. Jetzt kannst du mit einer Pinzette deine getrockneten Blumen auf der Kerze drapieren. Mithilfe eines Pinsels und dem geschmolzenen Wachs' des Teelichts kannst du die Blüten an der Kerze befestigen. Nun solltest du alle Blüten mit einer dünnen Wachsschicht bestreichen. Gehe am besten in kleinen Schritten vor.

    Blumen im Glasrahmen
    Wähle dir für den Glasrahmen nur die schönsten und buntesten Trockenblumen aus.


    Platziere sie nun, wie es dir gefällt. Damit dein Kunstwerk beim Aufstellen nicht verrutscht, kannst du die Blüten mit doppelseitigem Klebeband fixieren. Am besten platzierst du den fertigen Rahmen an einem Fenster. Dort kann das Tageslicht durch die gepressten Blüten scheinen und bringt dabei die Farben zum Vorschein.

     

     

    Autor: 
    sb
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