Das sind die Lebenserwartungen in Deutschland

In Deutschland geht's uns gut und das merkt man auch an unserer Lebenserwartung. Allerdings gibt es regionale Unterschiede. Welche das sind, erfährst du hier.

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Deutschland steht im internationalen Vergleich allgemein mit einer durchschnittlichen Lebenszeit von 80,9 Jahren ziemlich gut da und befindet sich im weltweiten Ranking auf Platz 30. Aber nicht alle Regionen in Deutschland dürfen sich über eine lange Lebenserwartung freuen, wie eine Studie des Max-Planck-Instituts nun herausgefunden hat.

 

Saarland, NRW und Niedersachsen unter dem Durchschnitt

Denn gerade im Saarland, in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gibt es die geringste Lebenserwartung. Betroffen ist auch der Osten. Ausnahmen sind hier Sachsen und Berlin. In Gebieten mit der niedrigsten Lebenserwartung werden Frauen zwischen 81,8 und 83,1 Jahre und Männer zwischen 75,8 und 77,9 Jahren alt . 

 

Ganz anders sieht es im Süden Deutschlands aus. Besonders in Baden-Württemberg und in Süd-Bayern werden die Menschen am ältesten. Frauen können sich dort auf ein Alter zwischen 81,8 und 85,7 Jahren freuen. Bei Männer sind es zwischen 75,8 und 81,2 Lebensjahre

 

Aber woran liegt das? Laut den Wissenschaftlern hat das nichts mit der Anzahl der Ärzte vor Ort, der Bevölkerungsdichte oder dem Durschnittseinkommen zu tun. Viel mehr kommt es auf die Arbeitslosen- und Hartz-IV-Qoute an. "Wer Unterschiede in der Lebenserwartung reduzieren will, muss vor allem die Lebensbedingungen des ärmsten Teils der Bevölkerung verbessern", so Roland Rau vom Max-Planck-Institut gegenüber dem NDR.

 

Autor: 
mw
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