Datenpanne: Über 500.000 Zoom-Accounts geleakt und verkauft

Die illegale Daten-Krake hat wieder einmal zugeschlagen. Mehr als eine halbe Million Login-Daten der zurzeit beliebten Videocall-App Zoom wurden geleakt und verkauft. Wie du dich am besten gegen Datenklau im Netz schützen kannst, erfährst du hier!

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Bei den neu aufgetauchten Daten soll es sich allerdings nicht um einen komplett neuen Leak handeln, die Daten scheinen wohl aus vergangenen Hacks und Leaks zu stammen. Sie kommen also nicht von Zoom selbst, sondern wurden auf eine bereits bekannte Art und Weise in Umlauf gebracht.  

 

Die Methode nennt sich Credential-Stuffing. Bei dieser Methode wird mittels veralteten Login-Kombinationen, die sich in der Vergangenheit als zuverlässig erwiesen haben, versucht, in neue Dienste einzuloggen, also mit dem gleichen Datensatz aus Mail-Adresse und Passwort. Immer wenn bereits bekannte Kombinationen in einem neuen Dienst funktioniert haben, wurden sie in die neu erschienenen Datensätze aufgenommen. Zusammenaddiert ergab das bei diesem Leak 530.000 Login-Daten. Zu den Daten-Opfern gehören neben Bildungseinrichtungen und Privatpersonen auch Unternehmen wie beispielsweise die Citibank.

 

wie kann ich mich schützen?

 

In diesem Fall wird wieder einmal bewusst, wie leichtsinnig Personen mit ihren Daten umgehen, wenn sie nur ein oder wenige Passwörter für all ihre Dienste nutzen. Wer sicher gehen will, der sollte für jeden Dienst ein neues Passwort anlegen. Im Idealfall sichert man das Passwort noch in einem Passwort-Tresor. Zudem gibt es Angebote, die Auskunft darüber geben können, ob die eigenen Login-Daten in bekannten Datenleaks aufgetaucht sind. Stay safe!

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Autor: 
jk
_self

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