Dauerhafter Food-Trend: Mochi-Eis

Wir verraten dir, was es mit dem japanisch-italienischen Dessert auf sich hat und wie du den Food-Trend Mochi-Eis nachmachen kannst.

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Was für ein Eis? Mochi-Eis! Dieser Food-Trend hält sich, im Gegensatz zu vielen anderen Hypes, schon ein paar Jahre. Und trotzdem entdecken ihn viele für sich jährlich neu. Mochi-Eis ist ein japanisch-italienisches Dessert, dass du übrigens auch ganz leicht zu Hause nachmachen kannst. Doch dazu später mehr.

 

Mochis stammen aus Japan und werden dort traditionell an Neujahr gegessen. Es ist eine Art Reiskuchen, der aus Klebreis besteht. Man kann sie süß, aber auch herzhaft genießen - aber keine wird in Japan mit Eis gefüllt. Die Eiscreme liefert den italienischen Touch und schon hat man Mochi-Eis. Das hatte in den USA bereits seinen Hype, der mittlerweile auch nach Deutschland geschwappt ist. In gut sortierten Supermärkten gibt es die Eiskugeln bereits zu kaufen, aber DIY first: du kannst das Mochi-Eis auch selbst machen.

 

Rezept für Zuhause

Wenn du für dich und deine Freund*innen zwölf Mochi-Eiskugeln machen möchtest, dann benötigst du folgende Zutaten:

 

  • 160 g Wasser
  • 12 Kugeln Eis (such dir deine Lieblingssorte aus oder mixe)
  • 160 g Zucker
  • 4 EL Speisestärke
  • Lebensmittelfarbe
  • 160 g Klebreismehl

 

Das Klebreismehl bekommst du (fast) immer im nächstgelegenen Asialaden oder aber du bestellst es online. Die Lebensmittelfarbe dient dazu, den Teig bunt zu färben - so erlangst du mit dem Mochi-Eis noch mehr Aufmerksamkeit. Alternativ kannst du aber auch Matcha-Pulver verwenden, um den Teig beispielsweise grün einzufärben. Ob das Eis als Füllung vegan ist oder nicht, kannst du selbst entscheiden.

 

Zubereitung:

 

  • Mehl und Zucker in eine Schüssel geben und vermengen. Danach rührst du das Wasser mit einem Schneebesen in kleinen Mengen schrittweise unter die Masse.
  • Wenn du gefärbten Teig haben möchtest, gibst du die Lebensmittelfarbe tröpfchenweise dazu und rührst den Teig so lange, bist du den gewünschten Farbton erlangt hast.
  • Nimm dir eine Pfanne, gieß die Masse hinein und erwärme die Pfanne auf mittlerer Hitze. Um Klümpchen zu vermeiden, muss die Masse mit einem Holzlöffel dauerhaft ümgerührt werden.
  • Sollte der Teig zäher werden, bist du auf dem richtigen Weg. Aber du musst jetzt weiter umrühren! Die Masse sollte am besten so klebrig sein, dass sie am Pfannenwender haften bleibt.
  • Nun verteilst du Speisestärke auf einer Arbeitsfläche, gibst den klebrigen Teig dazu und knetest beides miteinander. Im Idealfall ergeben sich zwölf gleichgroße Portionen.
  • Nun reibst du dir deine Hände mit Mehl ein und formst aus den Teigteilchen zwölf Bällchen, die du danach zu flachen Scheiben presst. Vorsicht: Die Masse kann noch sehr heiß sein!
  • Danach kommt in die Mitte jeder Scheibe eine Kugel Eis und du führst die Teigränder nach oben zusammen, bis das Eis komplett umschlossen ist. Zum Schließen der Ränder einfach den Teig verdrehen.
  • Wenn die Kugeln verschlossen sind, muss das Mochi-Eis sofort ins Eisfach. Dort sollte es mindestens noch zwei Stunden bleiben.

 

Schön durchgekühlt kannst du dann das leckere und außergewöhnliche Dessert mit deinen Freund*innen genießen. Vorsicht ist trotzdem geboten, denn der Teig ist wirklich zäh und kann vor allem für Kinder und Menschen mit dritten Zähnen gefährlich werden. Vor dem Schlucken den Teig auf jeden Fall gut zerkauen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann teile die Kugeln am besten in kleine Stücke und iss sie dann. Lass es dir schmecken!

 

Autor: 
kk
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