Dem Neujahrskater vorbeugen

Die Silvesterparty ist der feucht-fröhliche Höhepunkt des Jahres - und endet oft mit einem dicken Kater. Der Kopf dröhnt, der Magen rumort, der Körper giert nach Wasser. Wer jetzt bereut, über die Stränge geschlagen zu haben, tut es zu spät.

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Mit dickem Kopf ins neue Jahr? Das muss nicht sein!

Der berühmte Rollmops und andere Katerfrühstück-Rezepte mögen zwar Linderung verschaffen - doch am besten verhindert man Kater immer noch, indem man ihm gar nicht erst Futter gibt. Diese drei einfachen aber bewährten Tipps helfen dabei.
 

Kein Alkohol auf nüchternem Magen: Steht eine feucht-fröhliche Feier an, sollte man erst mal eine ordentliche Grundlage schaffen. Am besten mit fettreichem Essen, denn dadurch wird der Alkohol langsamer abgebaut und der Pegel im Blut steigt nicht so schnell an. Auch die typischen Partysnacks wie Nüsse, Käse und Salzgebäck hemmen den Abbau und beugen so dem Kater vor.
 

Begleitalkohole vermeiden: Auch wenn es noch keine wissenschaftlichen Belege gibt, machen viele Ärzte den sogenannten "Fuselalkohol" für besonders schlimme Kater verantwortlich. Begleitalkohole wie Methanol oder Isobutanol finden sich zum Bespiel in Whiskey, Cognac, dunklem Rum und Wein. Relativ frei von Begleitalkoholen sind dagegen Bier und Wodka. Man sieht: Ein Freifahrtschein für ungehemmten Alkoholgenuss ohne Folgen ist diese Strategie noch lange nicht, denn auch mit Bier und Wodka kann man sich einen ordentlichen Kater antrinken.


Zwischendurch ein Glas Wasser trinken: Wer im Laufe des Abends immer mal wieder ein Glas Wasser trinkt, der gönnt seinem Körper nicht nur eine Verschnaufpause von alkoholischen Getränken. Darüber hinaus sorgt er auch dafür, dass der Körper nicht zu sehr entwässert wird. Dadurch bleibt das Blut dünnflüssig und die Gefahr, am nächsten Morgen mit Kopfschmerzen aufzuwachen, verringert sich. Statt Wasser kann man natürlich auch Fruchtschorle trinken. Limonade und andere sehr zuckerhaltige Getränke sind dagegen eher kontraproduktiv, da Zucker den Abbau des Acetaldehyds hemmt, dass ein wesentlicher Übeltäter bei Katerbeschwerden ist. Das ist übrigens auch der Grund, warum stark zuckerhaltige Getränke wie Bowle oder Glühwein besonders schnell Kopfschmerzen verursachen können.
 

Wer diese drei einfachen Tipps beherzigt, hat schon viel gewonnen. Einen Extratipp können wir uns aber nicht verkneifen - denn natürlich sorgt man am wirkungsvollsten vor, wenn man die ganze Feierei von vorneherein bleiben lässt. Statt sich am 31. Dezember abzuschießen wie eine Silvesterrakete und am nächsten Tag völlig ausgebrannt aufzuwachen, kann man zum Beispiel auch jobben gehen und ordentliches Geld verdienen. Über die Feiertage gibt es in Berlin jede Menge zusätzlichen Stellenbedarf, und wer am 1. Januar einen klaren Kopf hat, kassiert in vielen Branchen einen Feiertagszuschlag, der sich sehen lassen kann. Grund, sich am nächsten Morgen über Kopfschmerzen und Übelkeit zu beschweren, hat man dann immerhin keinen. Für alle anderen gilt, was schon der Berliner Sänger Peter Licht einst trällerte: "Wer säuft, der kann auch ausschlafen. Und den Tag in die Matratze drücken. Bis ihm das Kopfkissen an der Backe klebt."  In diesem Sinne: guten Rutsch!
 

Bildquelle: pixabay.com © DariuszSankowski (CC0 Public Domain)

 

Autor: 
ENERGY Media

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