Der Eurovision Song Contest kommt in die USA

Der Eurovision Song Contest ist das größte Musikevent der Welt. Jetzt kommt ein Ableger in die USA.

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Seit über 64 Jahren gibt es den Eurovision Song Contest. Skandale, schrille Auftritte und Musik mit Ohrwurmgarantie machen ihn aus. Sogar Stars wurden hier entdeckt und später ziemlich erfolgreich. Die besten Beispiele sind ABBA und Céline Dion

 

2019 wurde der ESC von 182 Millionen Menschen weltweit angeschaut. In Deutschland waren es 7,76 Millionen. Eine erstaunliche Zuschauerzahl. Kein Wunder, dass andere Länder neidisch nach Europa schauen. Deswegen gab es Pläne des ESC, ihn auch nach Asien zu holen. "Eurovision Asia Song Contest" sollte der erste Ableger ursprünglich heißen. Weil er aber immer noch in der Entwicklung ist, fand er bislang noch nicht statt. 

 

Aufgeben möchte die EBU (European Broadcasting Union) die Expansion aber nicht und will es deshalb in Amerika versuchen. Der "American Song Contest" soll aber ausschließlich in den USA stattfinden. Dort werden die 50 Bundesstaaten gegeneinander antreten, so wie wir es in etwa bereits vom Bundesvision Song Contest kennen. Die Werte, die den ESC so besonders machen, gehen aber nicht verloren. 

 

"[...]Die Liebe zur Musik ist universell und das Feiern von Musik in verschiedenen Genres und Stilen kann Grenzen überschreiten und Menschen vereinen[...]", so Martin Österdahl, Executive Supervisor des ESC.

 

Ende 2021 soll der ASC das erste Mal stattfinden. Genau wie bei dem Mutter-Contest dürfen dort alle Künstler teilnehmen, egal ob bekannt oder unbekannt. Allerdings werden die Songs und Acts von der "American Song Contest Academy" in mehreren Runden ausgewählt. Bundesstaaten können also keinen Künstler selbst bestimmen.

 

Pro Staat werden maximal sechs Künstler auf der Bühne zugelassen, die gegen andere Acts in den Semi-Finals und im großen Finale gegeneinander antreten werden.

 

Autor: 
mw
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