Designerbekleidung - Leihen, Neukauf oder Second Hand?

Schöne Kleider, Schuhe und Handtaschen sind die Schwäche unzähliger Frauen. Shopping in eher günstigen Läden schadet allerdings dem guten Gewissen. Kinderarbeit und allgemein schlechte Bedingungen sowie Schadstoffe in der Kleidung treiben heute viele Menschen in Richtung wertiger und entsprechend teurerer Bekleidung.

pix_Fashion_220915_Keyvisual.jpg

Ein schönes Outfit für einen einmaligen Anlass zu leihen, kann durchaus Geld sparen

Dass das jedoch oft den eigenen finanziellen Rahmen sprengt, ist eine logische Folge. Mit Designerbekleidung, selbst wenn sie nicht für jeden Anlass genutzt wird, flattern oft drei- bis vierstellige Rechnungen allein für ein Kleid ins Haus. Aus diesem Grund einfach auf den Luxus zu verzichten, ziehen jedoch nur wenige Frauen in Betracht.
 

So erfreuen sich alternative Konzepte wie das Leihen von Designerbekleidung oder auch Second-Hand-Angebote steigender Beliebtheit. Und nicht nur das, denn auch der Neukauf kann sich unter bestimmten Voraussetzungen lohnen. Auf der Suche nach der perfekten Lösung sollten Frauen daher alle drei Möglichkeiten etwas genauer unter die Lupe nehmen.


Das Angebot im Laden ist bei Ware aus der Vorsaison oft sehr begrenzt
Neukauf - Die Saison macht den Preis

Ein neues Kleid, das vorher von niemand anderem getragen wurde, hat selbstverständlich seinen Reiz. Besonders Bekleidung, die aktuellen Trends folgt und zu Beginn ein jeder Saison in den Läden hängt, ist eine große Belastung für das Budget. Wer Designerbekleidung im Laden vor Ort kaufen möchte und dabei die neueste Saisonware will, muss also tief in die Tasche greifen. Ob sich das wirklich lohnt, muss jede Frau für sich entscheiden. Fakt ist nämlich, dass auch die neueste und somit teuerste Ware schon eine Saison später nicht mehr dem entspricht, was gerade von den Laufstegen in die Läden kommt.
 

Wer dennoch nicht auf einen Neukauf im Laden verzichten möchte, sollte sich daher auch der Mode aus vergangenen Saisons nicht verschließen. Hier winken oft Rabatte von bis zu 50 Prozent. Gerade in großen Fashion-Metropolen und Städten, die für ihre Designerkultur bekannt sind, kann eine solche Shoppingtour dann durchaus einige Euro sparen helfen. Dennoch bleibt Designermode aus der Vorsaison weiterhin ein teurer Spaß, selbst wenn die Preise vom Anbieter gesenkt werden. Ein weiteres Problem des Vorsaison-Shoppings sind die oft begrenzten Angebote hinsichtlich der verfügbaren Größe. Wer nicht in die kleinsten oder größten Größen passt, geht schnell leer aus, denn "gewöhnliche" Größen werden in der Regel schon vergriffen sein.


Second Hand - Gebraucht ist günstiger

Ist der eigene Kleiderschrank zu voll und muss ein wenig Platz geschaffen werden, entscheiden sich viele Frauen, ihre gebrauchte Kleidung an Second Hand Anbieter zu übergeben und diese dort im Auftrag verkaufen zu lassen. Für die Käuferinnen winken hier die wohl größten Rabatte des Designermarktes, denn vom getragenen Schuh bis hin zum schicken Kleid verlangen Second-Hand-Shops weit weniger als der Designer-Laden vor Ort. Die hier angebotene Ware stammt dabei in der Regel aus den Vorsaisons, ist also ebenfalls nicht mehr einhundert Prozent aktuell. Der Vorteil ist jedoch, dass jeder Trend sich im Laufe der Zeit wiederholt und dass zwei oder drei Saison alte Second-Hand-Mode schon wieder brandaktuell sein kann. Ein Blick in das Angebot der Shops lohnt sich also durchaus.


Second Hand-Angebote sind oft sehr vielfältig und bieten schicke Retro-Trends

Second Hand-Angebote sind of sehr vielfältig und bieten schicke Retro-Trends

 

Designerbekleidung gebraucht zu kaufen, funktioniert teilweise auf Börsen vor Ort. Hier bietet sich jedoch das Problem, dass die verfügbaren Größen etwas eingeschränkt sind. Besser ist der Blick in das Online-Angebot vieler Second-Hand-Unternehmen. Dass Designermode immer beliebter wird und auch der Second-Hand-Trend hiervon profitiert, haben zahlreiche Menschen bereits bemerkt und eröffnen neue Läden und Online-Shops für gebrauchte Designermode. Mit Kleidern und Schuhen von Chanel auf Rebelle.com oder auch anderer Markenbekleidung lässt sich viel Geld sparen. Dieser Online-Shop bietet neben Chanel auch weitere hochwertige Marken an, wie Prada oder Gucci, welche viele Frauenherzen höher schlagen lassen.
 

Der Vorteil des Gebrauchtkaufs ist, dass die gekaufte Bekleidung nicht nur für einen begrenzten Zeitraum in den Kleiderschrank einzieht. Wer sich in ein Paar Schuhe verliebt hat, muss sich also nicht wieder von ihnen trennen. Der Kauf lohnt sich dabei besonders bei Kleidung, die nicht nur für einen bestimmten Anlass gekauft wird.
 

Designerbekleidung leihen - Modische Gäste für kurze Zeit
Ein vergleichsweise neuer Trend ist das Leihen von Designerbekleidung. Für besondere Anlässe wie Hochzeiten kann sich das durchaus lohnen. Ein aufwändiges Kleid wird dann erschwinglich, denn es müssen gerade einmal zweistellige Beträge für Kleider gezahlt werden, die Hunderte von Euros wert sind. Aus diesem Grund wird auch das Leihen von Bekleidung immer beliebter. Immer mehr Unternehmen schließen sich dem Trend an und bieten hochwertige Stücke zur zeitlich begrenzten Überlassung an. Auch RTL berichtet über ein solches Projekt.
 

Nachteil des Leihens ist jedoch, dass ein geliehenes Kleidungsstück nicht für immer im Kleiderschrank bleiben kann. Lediglich für die begrenzte Dauer der Vereinbarung steht das Kleid der Kundin zur Verfügung und im weiteren Verlauf muss es wieder eingepackt und zurückgeschickt werden. Das lohnt sich im Prinzip nur, wenn Bekleidung tatsächlich nur für einen besonderen Abend gebraucht wird. Vorteilhaft ist die Tatsache, dass Unternehmen mit einem Designer-Verleih oft eine recht große Bandbreite an Größen bieten.


Ein schönes Outfit für einen einmaligen Anlass zu leihen, kann durchaus Geld sparen

Ein schönes Outfit für einen einmaligen Anlass zu leihen, kann durchaus Geld sparen


 

Ein weiteres Problem beim Leihen von Designerbekleidung ist die mögliche Verschmutzung. Wer sich ein Kleid oder eine Hose leiht, muss darauf besonders gut aufpassen. Schließlich muss das gute Stück wieder zurückgeschickt werden, damit es später anderen Kundinnen zur Verfügung steht. Ein verschütteter Cocktail kann dann durchaus für Probleme sorgen, wenn sich hieraus ein irreversibler Fleck ergibt. So ist mit einem geliehenen Kleid immer auch ein unsicheres Gefühl verknüpft. Das Leihen von Kleidung für das nächste Festival ist also keine gute Idee, denn gerade bei turbulenten Outdoor-Veranstaltungen geht schnell einmal etwas schief.
 

Fazit: Second Hand lohnt sich am meisten
Im Vergleich der drei Alternativen wird deutlich, dass der Kauf von gebrauchter Designerkleidung der wohl günstigste Weg ist. Einige Argumente, die Second Hand von Leihen und Neukauf deutlich unterscheiden, untermauern das:
 

- Second Hand Kleidung ist oft schon wieder aktuell.
- Die Kleidung kann dauerhaft im eigenen Schrank bleiben.
- Online-Angebote sparen den Gang zum Laden vor Ort und bieten eine breitere Auswahl.
- Was mit der Kleidung passiert, liegt ganz bei der Käuferin.
 

Das Leihen von Designerkleidung hat letztlich nur dann die Nase vorn, wenn es um die einmalige Nutzung eines besonderen Kleidungsstückes geht, das später nicht mehr benötigt wird.

 

Autor: 
ENERGY Media

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

MEHR NEWS