Die besten drei Tipps für ein gesundes Leben

Gesünder zu leben funktioniere besser im Team. So lautet das Ergebnis einer Studie, die zeigt: Wer seine Ernährung umstellen will, Gewicht reduzieren möchte oder den Plan hat, dem Nikotingenuss abzuschwören, dem fällt dies zu zweit leichter als im Alleingang.

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Die besten drei Tipps für ein gesundes Leben

Über 3.700 Paare wurden im Rahmen der wissenschaftlichen Untersuchung beobachtet. Das Resultat: Wer gemeinsam dieselben Probleme bekämpft, ist erfolgreicher als diejenigen, die sich allein auf den Weg in ein gesundes Leben machen. Möglichkeiten, das Leben zu ändern, gibt es viele, die besten drei Tipps für ein gesundes Leben sollen nun im Fokus stehen.
 

1. Ein Mindestmaß an körperlicher Aktivität ist Voraussetzung für ein gesundes Leben
Der innere Schweinehund ist nicht selten der Kandidat, der sich in der Frage verliert, wie viel körperliche Aktivität eigentlich im Schnitt "nötig" ist, um ein gesundes Leben zu führen - anstatt sich körperlich zu betätigen. Dieser Ausrede kann nun mit einem mal Einhalt geboten werden, denn: Es gibt sowohl eine offizielle EU-Leitlinie für körperliche Aktivität als auch Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation.
 

Und diese besagt: Regelmäßig Sport zu treiben ist der Schlüssel zum Erfolg. 20 bis 30 Minuten an drei bis fünf Tagen in der Woche werden dabei als Mindestmaß empfohlen. Darüber hinaus werden Training zum Muskelaufbau und Ausdauertraining empfohlen.
 

Eine Studie des Robert-Koch-Instituts zeigt jedoch: Theorie und Praxis klaffen noch weit auseinander, denn auf die Frage, ob die Befragten auf ausreichende Bewegung achteten, gaben nur 35 Prozent aller Befragten an, dass sie stark oder sehr stark auf ausreichend Bewegung achten. Knapp 24 Prozent gaben an, wenig bis gar nicht darauf zu achten und etwas über 40 Prozent waren sich unschlüssig und antworteten mit "teils/teils". Überdurchschnittlich viel Wert auf körperliche Aktivität legt die Gruppe der Männer im Alter zwischen 70 und 79 Jahren. 50,3 Prozent derer gaben an, stark oder sehr stark auf ausreichend Bewegung zu achten. Bei der Gruppe der gleichaltrigen Frauen waren es indes nur 41,8 Prozent, die diese Auffassung teilten.


 

2. Gesunde Ernährung ist die Grundlage für einen gesunden Organismus

Die besten drei Tipps für ein gesundes Leben
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. hat zehn Regeln zur Ernährung aufgestellt. Grundlage dieser Regeln ist die Empfehlung, das vielfältige Angebot zu nutzen, denn nur wer die Vielfalt ausschöpft, nimmt eine gesunde Mischung an Ballaststoffen, Mineralstoffen und Vitaminen zu sich. Das Lebensmittelranking lautet dabei:
 

- Pflanzliche Lebensmittel sind besonders empfehlenswert.
- Obst und Gemüse sollen fünfmal täglich verzehrt werden. 
- Milchprodukte sollten täglich auf dem Ernährungsplan stehen.
- Ein- bis zweimal Fisch pro Woche zu essen, wird empfohlen.
- Für den Wurst- und Fleischkonsum wird ein Richtwert von 300 bis 600 Gramm wöchentlich veranschlagt.
 

Fett, Salz und Zucker sind hingegen die Zutaten, die möglichst reduziert werden sollten. Darüber hinaus lautet der Richtwert fürs Trinken, eineinhalb Liter am Tag an Flüssigkeit (am besten Wasser) zu sich zu nehmen.
 

Diese Richtwerte gelten für gesunde, normalgewichtige Menschen ohne einen speziellen Energie- oder Ernährungsbedarf. Kinder, Jugendliche in der Wachstumsphase aber auch alte Menschen sowie Menschen mit Krankheiten (Stoffwechselerkrankungen, Diabetes etc.) sollten sich professionell beraten lassen. Wer kein Normalgewicht hat, kann allein, zu zweit oder gar in der Gruppe den Kampf gegen die Kilos antreten. Eine Kombination bieten Communities wie schlankr.de. Natürlich kocht jeder Abnehmwillige dabei selbst seine Mahlzeiten, doch Ideen, Ansporn und Zuspruch gibt’s in der Gruppe Gleichgesinnter - und zwar in der Regel zu jeder Tageszeit. Inspiration können auch die Ernährungstrends 2015/2016 sein.
 

3. Gesunder Schlaf und Entspannungsphasen helfen bei der Regeneration
Wer auf die Frage, wie viel Schlaf denn nötig ist, um gesund zu leben, eine bestimmte Anzahl an Stunden erwartet, der wird sicherlich enttäuscht, denn pauschal ist diese Frage nicht zu beantworten. Grundsätzlich ist es - rein körperlich betrachtet - genetisch bedingt und auch altersabhängig, wie viel Schlaf ein Mensch braucht. Anstatt Stunden zu zählen, wird empfohlen auf die Konstitution zu achten: Wer sich ausgeruht fühlt, hat genug geschlafen. Wer sich schlapp oder müde fühlt, hat indes nicht per se zu wenig Schlaf bekommen, sondern vielleicht einfach nicht gut geschlafen. Grundsätzlich gilt: Wer durchschläft, braucht weniger Schlafzeit (in Stunden) als diejenigen, die unruhig schlafen oder aufschrecken.
 

In engem Zusammenhang mit dem Thema Schlaf steht die Regeneration des Körpers - auch tagsüber. Wer ständig unter Strom steht und seinem Körper keine Rast ermöglicht, laugt diesen über die Maßen aus - was auch mit der sprichwörtlichen "Mütze voll Schlaf" dann nicht mehr auszumerzen ist. Experten raten dazu, regelmäßige Pausen in den Tagesrhythmus einzuplanen. Dabei können professionelle Entspannungsmethoden wie Yoga oder Autogenes Training angewendet oder ganz individuelle Möglichkeiten der Entspannung ausprobiert werden. Ein Spaziergang an der frischen Luft, Gartenarbeit, ein gutes Buch oder Musik zu hören, kann dann denselben Effekt haben wie trendige Entspannungsübungen wie beispielsweise "Snowga".
 

Im Fokus jeder Ruhephase steht die Intention, dem Körper eine Auszeit zu gönnen. Wer dabei auf Gruppendynamik setzt, organisiert sich in einer Gymnastik- oder Yogagruppe. Wer indes die schnelle Auszeit zwischendurch braucht, wird auf der Suche nach einer kleinen Auswahl an Entspannungsübungen die zusammenstellen, die zum individuellen Tagesrhythmus und zum persönlichen Lebensstil passen.
 

Abbildung 1: pixabay.com © skeeze  (CC0 Public Domain)  
Abbildung 2: pixabay.com © condesign (CC0 Public Domain)

 

Autor: 
ENERGY Media

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