Diese Vornamen sind in anderen Ländern verboten

Während es in den USA kaum Einschränkungen gibt, was die Namenswahl der Kinder angeht, versuchen einige Länder weltweit die Kreativität der Eltern etwas zu zügeln - meistens zum Wohl der zukünftigen Träger der Namen. Lies hier, welche Namen im Ausland nicht durchgehen.

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Stars und Sternchen werden ja gerne mal kreativ, was die Namensgebung der Sprösslinge angeht. Ungewöhnlich, abgefahren bis zu fast unaussprechlich (wie spricht man denn jetzt X Æ A-12 richtig aus bitte??!!) - die Liste ist lang. Doch ausgefallene Namen sind längst nicht mehr nur den Promis vorbehalten. Eltern über den ganzen Globus scheinen sich übertrumpfen zu wollen mit einzigartigen Babynamen. In China wollten die frischgebackenen Eltern den Nachwuchs "@" nennen, ein Paar in England versuchte es mal mit 3rd/09 als Name - beides wurde nicht zugelassen. Und wie sieht's in anderen Ländern aus?

 

dänemark

Die Dänen führen eine Liste mit etwa 7000 erlaubten Babynamen. Alles andere muss extra genehmigt werden. Keinen Erfolg hatten dabei die Schöpfer folgender Namensvorschläge:

 

  • Monkey
  • Anus (...ernsthaft?)
  • Pluto
  • Ashleiy

 

mexiko

In dem mittelamerikanischen Staat staunten die zuständigen Behörden vermutlich auch nicht schlecht, als Eltern mit folgenden Namenswünschen um die Ecke kamen:

 

 

schweden

Das Geburtsland der beliebten Möbelkette - und auch Geburtsland eines Babys, welches (im Gegensatz zum Möbelhaus) jedoch nicht IKEA genannt werden durfte. Allgemein schießen die Schweden den Vogel ab, was kuriose Namensvorschläge angeht. In den Neunzigern reichten Eltern einen Namen ein, der aussieht, als sei eine Katze über die Tastatur gelaufen: Brfxxccxxmnpcccclllmmnprxvclmnckssqlbb11116. Soll man wohl "Albin" aussprechen. Genehmigt wurde der Name jedenfalls nicht, anscheinend wollten die Eltern mit dem wirren Vorschlag auch nur gegen die strenge schwedische Regulierung von Kindernamen protestieren. Des Weiteren abgelehnt im Laufe der Jahre wurden:

 

  • Metallica
  • Elvis
  1. Superman

 

neuseeland

Auch die Inselbewohner Neuseelands schöpfen gerne aus dem vollen Namens-Pool an Ideen. Nachdem ein Kind dort zehn Jahre lang Talula Does The Hula From Hawaii hieß, bevor der Name geändert wurde, schauen die Behörden jetzt etwas genauer hin. Und das scheint auch nötig zu sein, denn die Eltern scheinen keine Grenzen mehr in ihrer Namensgebung zu kennen. Hier ein paar Highlights der nicht zulässigen Vorschläge:

 

  • Sex Fruit
  • Fat Boy
  • Cinderella Beauty Blossom
  • Yeah Detroit
  • 4real
  • "." (Full Stop) 
  • Fish and Chips (für Zwillinge! Aber trotzdem nein, einfach nein...)

 

island

Isländische Eltern haben es tatsächlich etwas schwieriger mit der Namenssuche für den Nachwuchs: Da müssen die Namen nämlich zur isländischen Sprachsstruktur passen und eine isländisch-grammatikalische Endung haben. Dazu kommt, dass man die Buchstaben C, Q und W vergeblich im isländischen Alphabet sucht. Die gibt es dort nämlich gar nicht. Das führt dazu, dass in Island auf den ersten Blick "normale" Namen auf der Liste der nicht genehmigten stehen, wie zum Beispiel:

 

  1. William
  2. Carolina
  3. Ludwig
  4. Enrique

 

saudi arabien

Auch in Saudi Arabien stehen für westliche Ohren unspektakuläre Vornamen auf der No-Go-Liste. Dort werden Namen nämlich nur zugelassen, wenn sie im Einklang mit Kultur und Religion des Landes stehen. Ebenso nicht erlaubt sind Namen mit royalen Titeln. Hier stehen auf der Verbotsliste unter anderem:

 

  1. Linda
  2. Maya
  3. Malika (Königin)
  4. Alice
  5. Sumuw (Hoheit)

 

malaysia 

Hier gibt's seit 2006 eine Liste mit verbotenen Namen. Aus gutem Grund, wie es scheint - verboten sind unter anderem Tiernamen, Essens- und Farbbezeichnungen und Beschimpfungen (anscheinend musste man das extra klarstellen...). Konkret heißt das für Eltern, dass folgende Namen tabu sind:

 

  1. Chow Tow (stinkender Kopf)
  2. Woti (Geschlechtsverkehr)
  3. 007 
  4. Chinese Ah Chwar (Schlange)

 

portugal

In Portugal sind Spitznamen als Vorname nicht zulässig, wie z.B. der schlichte Name Tom, denn der gilt als Spitzname von Thomas. Eltern können bei Unsicherheiten in einem Katalog mit erlaubten Namen nachschlagen. Mit diesen ausgefalleneren Vorschlägen folgender Namen sind Eltern bereits gescheitert:

 

  1. Nirvana
  2. Rihanna
  3. Viking
  4. Sayonara

 

schweiz

Wäre Paris Hilton in der Schweiz geboren, würde sie wohl heute anders heißen. Namen nach Produkten, Orten oder auch (biblischen) Schurken erlaubt der kleine Alpenstaat nämlich nicht. Verboten daher sind unter anderem die Namen:

 

  1. Judas
  2. Mercedes
  3. Chanel
  4. Lausanne

 

frankreich

Unser französischer Nachbar sieht ja eigentlich französische Namen am liebsten. Eine Ausnahme gab es dann aber doch: Eine Familie mit dem Nachnamen Renault wollte ihr Kind Mégane nennen. Das wurde dann doch nicht erlaubt. Des Weiteren nicht erlaubt sind:

 

  1. Nutella
  2. Mini Cooper
  3. Prince William
  4. Strawberry

 

übrigens:

Falls ihr auch gerade im Babyfieber seid und noch keinen Namen habt - erfahrt hier, ob ihr in Deutschland mit Namen wie Chaotica, Batikan oder McDonald gute oder schlechte Aussichten auf eine Genehmigung des Standesamtes habt. ;-) 

 

Autor: 
ld
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