Do-It-Yourself: Die Lüftungsanlage zum Selbstbauen!

Die Pandemie stellt auch Schulen vor große Herausforderungen. Das Max-Planck-Institut hat jetzt eine günstige Lüftungsanlage für das Klassenzimmer entwickelt. Und so funktioniert sie.

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Durch den Baumarkt könnten innerhalb kürzester Zeit viele selbstgebaute Lüftungsanlagen in der Bundesrepublik entstehen und günstig wären sie auch noch. Knapp 200 Euro soll die Lüftungsanlage pro Klassenzimmer kosten, dabei das ganze Zimmer entlüften und somit fast 100 Prozent Aerosole, inklusive des Coronavirus, nach draußen befördern. Das funktioniert aber nur Dank unseres warmen Körpers. Aber wie soll das gehen?

 

Ganz einfach! Unser Körper strahlt jederzeit Wärme ab, die anschließend aufsteigt. Über den Köpfen der Schüler warten Auffangschirme, die die Wärme, inklusive Aerosole, nach draußen ableiten. Die Auffangschirme werden an der Decke über jedem Schüler installiert und sind durch Rohre verbunden. Durch die Saugkraft eines Ventilators wird die schlechte Luft kontinuierlich nach draußen befördert. So sinkt das Risiko einer Infektion innerhalb eines Klassenraums.

 

Doch das ist nicht der einzige Vorteil der selbst gebauten Anlage. Hinzu kommt eine ordentliche Luftverbesserung innerhalb des Klassenzimmers, durch das Lüftungssystem wird das ganze CO₂ nach draußen gepustet, so verbessert sich zusätzlich die Konzentration der Schüler.

 

Und das kommt gut an, nicht nur bei Schulen. Auch das Bildungsministerium beobachtet die Entwicklung aufmerksam und möchte das Do-It-Yourself-Projekt an der Integrierten Gesamtschule Mainz-Bretzenheim weiterhin unterstützen. Schon bald sollen auf der Seite des Max-Planck-Instituts alle Pläne veröffentlicht werden, dann kannst du dir im Lockdown Light deine ganz eigene Lüftungsanlage zusammenbauen.

 

Viel Spaß beim Basteln!

 

Autor: 
mw
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