Frühlingsgefühle: Darum haben wir jetzt so viele Schmetterlinge im Bauch

Dieses Kribbeln kennen wir alle: Wenn man glaubt fast überzuschäumen vor Glück. Im Frühling erwischt uns dieses wundervolle Gefühl angeblich besonders oft. Doch ist das wirklich so? Verlieben wir uns im Frühjahr leichter?

Pix_Fruehlingsgefuehl_944.jpg

Frühlingsgefühle

Geht Liebe tatsächlich durch den Magen?

KiKa-Moderatorin Shary Reeves kennt die Antwort und verrät Sie gegenüber FriendScout24: "Das emotionale Zentrum unseres Gehirns sendet Signale an die Nervenbahnen. Ist man dann verliebt, werden im Körper positive Reaktionen ausgelöst", so Reeves: "Das Belohnungszentrum im Gehirn wird aktiviert und schüttet Glückshormone aus." Das allein erklärt aber noch nicht, warum die Liebe durch den Magen geht. Andererseits: Macht nicht auch Schokolade glücklich? Richtig, so Reeves: "Wenn man richtig lecker isst, kann das diese Gefühle auch auslösen. Ob Liebe tatsächlich durch den Magen gehen kann, liegt wohl im Auge des Betroffenen. Der Vergleich ist allerdings naheliegend!"


Ja, es gibt sie! Die Liebe auf den ersten Blick

Die Narzissen sprießen, wir genießen unseren Cappuccino im Straßencafé, warme Sonnenstrahlen auf der Haut - und dann passiert es. Zwei Augenpaare treffen sich, ein Blick und schon ist es um uns geschehen. Seufz! "Ja, es gibt sie wirklich, die Liebe auf den ersten Blick", bestätigt Psychologin Angelika Kallwass: "Im Bruchteil einer Sekunde wissen wir, wir sind verliebt. Die Knie zittern, das Herz rast, die Hände werden feucht, wir schauen den Anderen, die Andere an und wissen, er, sie ist wunderbar." Entscheidend dabei seien vor allem das Gesicht, die Stimme und der Blick, so Kallwass.


Sind es Frühlingsgefühle ...?

Wenn die Tage wieder länger werden und die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, haben wir scheinbar größere Antennen für das andere Geschlecht. "Die Frage ist nur, welche Lust mit dem Frühjahr erwacht", meint die Psychologin: "Wenn wir das auf zwischenmenschliche Lust beziehen, ist das ein bisschen kurz gefasst. Es scheint die Sonne, die Bäume und Blumenknospen blühen, die Vögel zwitschern, die Leute laufen wieder in luftigen Kleidern herum. Plötzlich sehen wir diese wunderschöne Natur und auch, dass Menschen blühen! Dann ist es nicht zwangläufig so, dass wir uns verlieben - doch die Bereitschaft ist ungleich höher, als im Winter."


... oder sind es die Hormone?

Wissenschaftlich haben Frühlingsgefühle und körperliche Anzeichen der ersten Verliebtheit tatsächlich vieles gemeinsam: Erstmals nach langer, dunkler Winterphase sinkt im Frühjahr unser Melatonin-Spiegel. Das sogenannte Schlafhormon regelt unseren Tag-Nacht-Rhythmus und sorgt für guten Schlaf. Werden die Tage wieder heller, steigen dagegen stimulierende Hormone, wie Adrenalin, das den Puls antreibt, und das Glückshormon Dopamin. Und diese beiden sorgen nicht nur im Frühjahr für das berühmte Bauchkribbeln. Jetzt ist es nur besonders schön.

 

Autor: 
ENERGY Media

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

MEHR NEWS