Gebrauchte Produkte online verkaufen - mit diesen Tipps geht's leichter!

Marie hat neun Tipps für deinen Verkauf auf Online-Plattformen, die du kennen musst!

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Manchmal möchte man einfach alte Dinge loswerden, seien es KlamottenMöbelstücke oder irgendwelche Haushaltsgeräte. Wegwerfen musst du das aber natürlich nicht - irgendjemand da draußen braucht vielleicht genau das Teil, was du nicht mehr benötigst. Wieso also nicht ein zweites Leben schenken? Marie zeigt dir die besten Tipps, Dinge online zu verkaufen. Wie du super easy Dinge selbst kaufen kannst, kannst du hier nachlesen.

1. Stylisch fotografieren

Und mit stylisch meine ich: Such' dir bitte nicht die hässlichste oder neutralste Ecke, um das Produkt zu fotografieren. Am besten machst du die Bilder dort, wo du es am schönsten bei dir findest. Als Käufer*in übernimmt man lieber Sachen aus einem schönen gepflegten Haushalt und je mehr "Einblick" man hat, desto größer kann der Kaufanreiz sein.

Fotos im Freien Bild
narathip12 - Fotolia

 

2. Kleine Marktanalyse für den zu verkaufenden Gegenstand

Bevor du deinem Produkt einen Preis zuordnest, lohnt sich eine kleine Recherche. Gibt es das Produkt schon in deinem Ort? Wenn ja, wie viel wird dafür verlangt? Wenn nicht, kannst du es sogar etwas teurer anbieten als das gleichwertige Produkt in anderen Regionen Deutschlands. Ich baue außerdem häufig einen kleinen Verhandlungspuffer in den Preis ein.

 

3. Die Beschreibung ist alles

Wecke das Verkaufstalent in dir: Beschreibe verkaufsfördernd und packe alle relevanten Infos wie Maße, Zustand, Keywords und Marke in den Text rein, damit nicht nochmal nachgefragt werden muss und Interessent*innen schneller zugreifen können. Oft markiert man sich als Käufer*in Produkte mit Sternchen, wenn noch Fragezeichen sind und dann wird mein*e Interessent*in unter Umständen woanders fündig, weil man weiterscrollt.

4. Auf Mängel ehrlich hinweisen

Erwecke auch gleichzeitig Vertrauen, dass es nach dem Kauf nicht noch zu bösen Überraschungen kommen kann. Außerdem beugt es nachverhandelt bei der Übergabe vor.


5. Mach keine Wissenschaft draus

Lieber immer mal wieder zwischendurch fotografieren und Artikel online stellen, als das Projekt Kleinanzeigen ewig vor dir herzuschieben. Im Zweifel sind es eben nicht die perfekten Bilder oder die Beschreibung. Hauptsache man fängt einfach mal an. Im Nachhinein kann der Artikel ja auch jederzeit nachbearbeitet werden.


6. Das richtige Timing

Der beste Zeitpunkt eine Anzeige online zu stellen ist kurz vor dem Wochenende, da Samstag und Sonntag mehr Menschen auf der Suche nach gebrauchten Gegenständen sind, da sie mehr Zeit haben und Gekauftes unter Umständen gleich abholen können. Die Jahreszeit spielt bei bestimmten Produkten ebenfalls eine Rolle wie der Christbaumständer oder das Gummiboot.

Weihnachtsbaum mit Deko

7. Geduld

Bleib gelassen! Auch wenn sich nicht jemand sofort meldet, heißt es nicht, dass du nicht den Preis erzielen kannst, den du dir vorgenommen hast. Gerade bei speziellen Produkten oder größeren Dingen wie Möbelstücke kann es etwas dauern, bis der/die perfekte Käufer*in zu dir findet. Falls du etwas schnell loswerden möchtest, würde ich nach einer Woche den Preis alle zwei Tage senken. Interessent*innen, die deinen Artikel mit Stern markiert haben, bekommen dann eine Benachrichtigung.

 

8. Sammelangebote

Wenn du dir Zeit und Arbeit sparen möchtest, kannst du Dinge wie Kleidung in einer bestimmten Größe oder Kinderbücher als Paket anbieten. Du wirst dich wundern, was alles weggeht, wenn man einen attraktiven Preis anbietet. Du musst auch nicht alles einzeln fotografieren. Oftmals reicht es aus, alles auf einem Bild abzubilden.

9. Versand in Betracht ziehen

Viele Verkäufer*innen verkaufen nur an Selbstabholer*innen. Auch wenn es manchmal viel zu aufwändig scheint etwas zur Post zu bringen, so kann es manchmal die attraktivere Methode sein, Dinge zu verkaufen. Du musst keinen Termin vereinbaren, sondern kannst deinen Artikel zur Post bringen, wann immer du willst. Gleichzeitig kannst du eine der vielen Kisten loswerden, die unter Umständen bei dir rumfliegen und wenn du regelmäßiger verkaufst, kannst du einen Posttag machen und alles zusammen auf den Weg schicken.

Teddybär in Paket, Päckchen

 

Du interessierst dich für weitere Themen rund um Nachhaltigkeit? Dann schau doch mal bei Green Up Your Life vorbei. Auf unserer Webseite findest du alle Podcasts und Themen, die Marie bisher behandelt hat. 

 

Autor: 
sb
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