Gut gemacht! Diese Telefonzelle bejubelt dich für gute Taten

In der Gemeinde Mettauertal in der Schweiz steht eine außergewöhnliche Telefonzelle. Statt zu telefonieren, können sich die Bürger*innen in der "Schulterklopfmaschine" ihr Lob abholen, wenn sie etwas gut gemacht haben!

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Manchmal sind es nur kleine Dinge, auf die man stolz ist. Einen Geburtstag nicht vergessen, oder endlich mal wieder das Bad geputzt. Nur klopft einem für solche Sachen eher niemand bestätigend auf die Schulter. Anders ist das in der Gemeide Mettauertal bei Laufenburg in der Schweiz: Dort gibt es die erste "Schulterklopfmaschine"! In einer umgebauten Telefonzelle kann sich jede*r für seinen Taten feiern lassen. 


kuriose idee

Doch wie kommt man auf so eine kuriose Idee? Nun, der Gemeindepräsident des Ortes prägte den Spruch "Jetzt kannst du dich eine halbe Stunde unter die Schulterklopfmaschine stellen". Daraufhin entschied sich der örtliche Gemeinderat, dass man solch eine Maschine eigentlich wirklich mal erfinden müsste. Gesagt, getan! Nach einem Ideenwettbewerb und erfolgreichem Crowdfunding, bei dem 20.000 Franken zusammenkamen, ging es an die Umsetzung. 

 

anlass auswählen und jubel geniessen

Und so steht jetzt in dem Örtchen die erste "Gut-gemacht-Maschine". Wer sich bejubeln lassen möchte, muss nach Betreten der Telefonzelle auf einem Computermenü den Anlass auswählen. Hat man die Parkzeit für ein Parkticket eingehalten? Jemandem geholfen, zum Arzt zu kommen? Auch Anlässe wie "Ich habe an den Hochzeitstag gedacht" sind der Maschine ein Lob wert. Selbstverständlich kann man auch eigene Anlässe eintippen. 

Was folgt ist tosender Applaus, eine Lobeshymne spielt im Hintergrund und ein kleiner Film zeigt zum Beispiel Szenen jubelnder Kinder oder einer Gruppe, die Seifenblasen pustet. 

 

Wer sich ordentlich bejubeln hat lassen und dann noch seine E-Mail Adresse hinterlässt, kriegt außerdem einen Gutschein zugeschickt. Mit den Gutscheinen werden lokale Unternehmen unterstützt, man kann sich etwa einen Kaffee umsonst holen oder eine vergünstigte Fußpflege genießen. 

 

Gutes Tun zahlt sich also in der Gemeinde richtig aus! 

 

Autor: 
ld
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