Hände desinfizieren mit Handykette? Ein Bielefelder Startup hatte da eine Idee

Desinfektionsmittel ist in den letzten Monaten zum treuen Begleiter geworden. Neben dem Griff zum Schlüssel, Portmonaie, der Maske und dem Smartphone greifen viele Menschen nun auch zum Desinfektionsmittel. Fünf junge Menschen aus Bielefeld haben nun eine bequeme Lösung gefunden, mit dem man Handy und Desinfektionsmittel super kombinieren kann.

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2017 löste Yara Jentzsch Dib mit ihrem Startup Xouxou einen wahren Handyketten-Trend aus. Drei Jahre später, tragen wegen Corona viele ein mobiles Handdesinfektionsmittel mit sich herum. Ein Bielefelder Startup namens PortHy (Portable Hygiene) fusionierte die beiden Gegenstände nun miteinander. Und schwupp war sie da: Die Handykette mit integriertem Desinfektionsmittel!

 

Von außen sind die Bielefelder Handyketten nicht von herkömmlichen zu unterscheiden. Allerdings befindet sich im Innenraum der Kette ein Schlauch, dessen Hohlraum mit Desinfektionsmittel aufgefüllt werden kann. An beiden Enden der Kette sind Sprühknöpfe befestigt. Insgesamt passen knapp 35 Milliliter Desinfektionsmittel in die Kette rein, Kostenpunkt der Kette: 60 Euro. Eine Standard-Flasche Desinfektionsmittel in der Drogerie kostet knapp zwei Euro.

 

Die Köpfe hinter Porthy sind fünf junge Unternehmer*innen, das Startup wurde im April 2020 gegründet. Seit Dezember 2020 sind die Ketten bereits auf dem Markt. Im ersten Monat sind 550 Bestellungen eingegangen. Verkauft werden die Ketten über den eigenen Onlineshop sowie in ausgewählten Läden in Bielefeld und Stuttgart.

 

Autor: 
jk
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