Hunde werden auf das Erkennen von Corona-Infektionen trainiert

Die Bundeswehr trainiert ihre Hunde gerade darauf, das Corona-Virus zu erschnüffeln.

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Hunde sind bekanntlich nicht nur die besten Freunde des Menschen, sondern können auch echte Jobs übernehmen. Ob Rettungshunde, Mantrailer oder Drogenhunde - das Aufgabenfeld von Hunden ist vielfältig. Und wird jetzt sogar noch erweitert.

Coronavirus kann im Speichel erschnüffelt werden

Aktuell in der Coronakrise wurden Tests gestartet, um herauszufinden, ob Hunde nicht auch das Virus erschnüffeln können. Und die Ergebnisse waren mehr als überzeugend. Grundlage für die Tests waren die Fähigkeiten der Hunde, beispielsweise drohende Unterzuckerung von Diabetikern oder verschiedene Krebserkrankungen an der Atemluft von Patienten, zu erschnuppern.

 

Jetzt wird getestet, ob die Hunde anhand bestimmter Komponenten im Speichel eine Infektion wahrnehmen können. Neben Speichelproben gibt es auch vielversprechende Tests mit Urin und Schweiß. Bisher wurden die Tests allerdings nur an Proben durchgeführt, in denen die Viren chemisch unschädlich gemacht wurden.

 

Tests mit den hochinfektiösen Proben wurden bisher noch nicht durchgeführt - die Gefahr einer Ansteckung ist zu groß. Die Trefferquote der Hunde liegt allerdings jetzt schon bei 80%, das klingt vielversprechend.

 

Autor: 
sb
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