Hype um Pop-Up-Freizeitparks

Keine Kirmes, kein Vergnügen. Doch das ändert sich endlich wieder. Mehr Infos bekommst du hier.

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Eine Runde Break Dance fahren oder einfach mal die Aussicht auf dem Riesenrad genießen. Das ist leider momentan nicht mehr möglich. Die Corona-Pandemie verlangt von uns extrem viel ab. Doch darunter leiden vor allem die Menschen, die uns auf der Kirmes normalerweise ein Lächeln auf's Gesicht zaubern - die Schausteller. Deswegen haben sich die Schaustellerverbände etwas einfallen lassen, damit wir wieder etwas Normalität in unser Leben holen können.

 

Seit einigen Tagen dürfen Freizeitparks wieder unter strengen Auflagen ihre Tore für Besucher öffnen. Da ist es nur fair, wenn auch Schausteller wieder ihre Geschäfte in unseren Städten aufbauen dürfen. Eine normale Kirmes ist aber immer noch undenkbar. Deswegen gibt es ein neues Konzept, dass sich in ganz Deutschland schon wie ein Lauffeuer verbreitet - die Pop-Up-Freizeitparks.

 

Wir kennen die Kirmes als einen spaßigen Ort mit bunten Lichtern und Fahrgeschäfte, die uns in Extase versetzen. Das alles ist nun wieder möglich. Aber auf Bierzelte müssen wir weiterhin verzichten. Düsseldorf und Dortmund machen es vor. Denn dort werden die ersten Pop-Up-Vergnügungsparks Deutschlands veranstaltet.

 

Das musst du jetzt wissen

Normal wird ein Besuch trotzdem nicht. Um auf das Parkgelände zu kommen, müssen vorab auf der Homepage des Veranstalters Tickets gekauft werden und diese sind für nur begrenzt einen Tag verfügbar, um die Anzahl der Besucher zu begrenzen.

 

Einfach so hingehen und Spaß haben ist also nicht, denn jeder Besucher wird mit seinen persönlichen Daten registriert, um im Falle eines Corona-Ausbruchs jeden Besucher zurückverfolgen zu können. Außerdem herrscht Maskenpflicht und die verordneten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen. Zum Schutz sollen außerdem Desinfektionsstationen für die Besucher zur Verfügung stehen.

 

Zum Freizeitpark-Feeling gehört üblicherweise auch ein Rucksack mit Snacks und Getränken. Doch auch das ist nicht mehr möglich. Da der Freizeitpark vor allem die Schausteller unterstützen soll, ist hier selbst mitgebrachtes Essen und Trinken untersagt. Sogar ein Rucksack darf nicht mitgeführt werden. Nur Taschen in der Größe eines DIN-A4 Papiers sind erlaubt. 

 

Düsselland

Das "Düsselland" findet vom 26. Juni bis zum 26. Juli auf dem Messegelände in Düsseldorf statt. Die Besonderheit hier - der Aufenthalt auf dem Gelände ist auf 2,5 Stunden beschränkt. Über die Woche verteilt gibt es verschiedene Zeit-Slots, die man beim Ticketkauf buchen kann. Allerdings muss man hier bei Fahrgeschäften zahlen, die Preise sind aber günstiger als auf einer normalen Kirmes.

 

Fun Do Mio

Das "Fun Do Mio" in Dortmund folgt dem alten Konzept: Einmal zahlen, alles fahren. Hier müssen Tagestickets vorab online gekauft werden. Vom 25. Juni bis zum 11. August kannst du den Pop-Up-Freizeitpark bei den Westfallenhallen besuchen. 

 

Auch in anderen Städten geplant

Doch vermutlich werden die beiden Städte nicht die einzigen sein, die Pop-Up-Freizeitpark veranstalten werden. In Ibbenbüren ist bereits das IbbI-Land in Planung. Auch in Hagen und München werden mobile Freizeitparks geplant. 

 

Autor: 
mw
_self

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