Influencer*innen müssen Fake-Fotos markieren

Mit einem neuen Gesetz möchte die norwegische Regierung gegen Fake-Fotos in der Werbung und auf den Social-Media-Seiten vorgehen.

Das norwegische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, wonach retuschierte Fotos in der Werbung und von Influencer*innen als solche gekennzeichnet werden müssen. Das Land möchte damit gegen verzerrte Körperbilder von Kindern und Jugendlichen vorgehen, wie die BILD berichtet. Das Ganze gilt ab Sommer 2022. Es soll immer dann greifen, wenn etwas am Körper oder an der Größe verändert wurde.

 

Erlaubt sind nur noch wenige Bearbeitungen, wie die Aufhellung, Verdunkelung oder Schärfung von Bildern. Zudem möchte das norwegische Familienministerium ein Logo entwickeln, mit dem die bearbeiteten Fotos markiert werden müssen. Der Verbraucherschutz soll die Einhaltung kontrollieren. Bei Verstößen gibt es ein Bußgeld. In Deutschland gibt es bisher noch kein ähnliches Gesetz. Nur die Werbung muss als solche gekennzeichnet werden. 

 

Autor: 
ps
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