Keine kostenlosen Corona-Tests ab 11. Oktober

Welche Beschlüsse die Ministerpräsident*innen bei der Konferenz gefasst haben, erfährst du hier.

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Bund und Länder haben sich bei der Ministerpräsidentenkonferenz am 10. August 2021 auf neue Regeln für Umgeimpfte geeinigt: Diese müssen Tests bald selbst bezahlen und sich unter bestimmten Bedingungen verpflichtend testen lassen. Was sonst noch beschlossen wurde, sagen wir dir im Folgenden:

 

Ende der kostenlosen Tests

Ab dem 11. Oktober 2021 wird es die kostenlosen Corona-Tests nicht mehr geben. Wer nicht geimpft ist und dann beispielsweise ins Restaurant möchte und dafür einen negativen Test braucht, muss diesen ab dann selbst bezahlen. Darauf verständigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsident*innen der Länder.

 

Natürlich gelten Ausnahmen für bestimmte Menschengruppen, die zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können und für die es bislang keine allgemeine Impfempfehlung gibt, wie etwa Schwangere sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Sie bekommen die Tests weiterhin vom Staat bezahlt. Bund und Länder begründen das Ende der kostenlosen Corona-Tests damit, dass mittlerweile allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden könne.

 

Testpflicht für Nicht-Geimpfte

Außerdem gilt bereits ab dem 23. August und einer Inzidenz von 35 pro 100.000 Einwohner*innen binnen einer Woche eine Testpflicht* für Ungeimpfte ("3G-Regel"), wenn man Zugang zu folgenden Sachen haben möchte:

 

  • Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime
  • Innengastronomie
  • Sport- und Freizeitveranstaltungen
  • Gottesdienste
  • Körpernahe Dienstleistungen (Friseur, etc.)
  • Beherbergung in Pensionen und Hotels

 

*Ein Antigen-Schnelltest darf dabei nicht älter als 24 Stunden, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein.

 

Wirtschafthilfen werden verlängert

Die bislang bis Ende September laufende Überbrückungshilfe III Plus sowie der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld soll bis Ende des Jahres 2021 laufen. Der Bund habe zugesagt, dass die Überbrückungshilfen verlängert werden, so Merkel nach der Videokonferenz.

 

Epidemische Lage

Bund und Länder pochen darauf, die epidemische Lade von nationaler Tragweite über den 11. September 2021 hinaus zu verlängern. Zuständig ist dafür aber der Bundestag, sodass dahingehend nichts beschlossen werden konnte. Deutschland befinde sich insgesamt weiterhin in einer pandemischen Situation und zuständige Behörden müssten weiterhin die erforderlichen Maßnahmen ergreifen können, hieß es zur Begründung.

 

Autor: 
kk
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