Kfz-Versicherungen - Was ihr bisher noch nicht wusstet

Alle nützlichen Informationen rund um das Thema Kfz-Versicherungen kannst du hier nachlesen.

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I. Nützliche Informationen
 

a. Die KFZ-Haftpflichtversicherung - Der Name ist Programm
Für alle Fahrzeuge, die zulassungspflichtig sind, gilt die gesetzliche Verpflichtung einer Versicherung. So können Schäden, die etwa durch einen Verkehrsunfall entstehen, gedeckt werden. Der Name Haftpflichtversicherung kann also durchaus wörtlich genommen werden.


§ 1 des Pflichtversicherungsgesetzes sieht vor, dass sich Fahrzeughalter dazu bereiterklären, eine Versicherung abzuschließen, die Personenschäden in Zusammenhang mit dem Auto, Sachschäden oder andere Vermögensschäden finanziell schützt, sofern dies auf öffentlichen Plätzen oder auch Wegen geschieht. (Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/pflvg/__1.html)


Die Beiträge können von den Unternehmen frei bestimmt werden, sodass es unterschiedliche Preise, Angebote und Deckungssummen gibt.


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b. Der Versicherungswechsel
 

Der Vergleich - Welche Versicherung passt?
Wie bereits angesprochen, gibt es große Preisunterschiede bei den Versicherungen. Aus diesem Grund ist sinnvoll, vor dem Abschluss einer Police, all diese Angebote einem Vergleich zu unterziehen. Bezahlt werden muss dieser nicht, denn er kann einfach im Internet abgelegt werden. Wichtige Eckdaten sind:
 

- Fahrzeughalter
- Fahrzeugdaten


Das Internet spuckt schließlich einen Wechselantrag aus, der ausgefüllt und abgeschickt werden kann. Der eigentliche Wechsel ist Toptarif zufolge denkbar einfach und kann auch online vollzogen werden. Zudem ist es problemlos möglich, sich über die Vor- und Nachteile der einzelnen Policen zu informieren. Je nachdem welche schließlich ausgewählt wird, müssen Sparfüchse bis zu mehreren hundert Euro weniger zahlen.


Der Regelfall - Fristablauf am 30. November
Um wechseln zu können, muss jedoch zunächst die alte Versicherung gekündigt werden, schließlich ist es nicht möglich, zwei Policen abzuschließen. Hier gibt es eine bestimmte Frist, die einzuhalten ist. Diese endet am 30. November. Wer vor diesem Stichtag kündigt, kann die Versicherung wechseln und bis Ende des Jahres eine neue abschließen, während die alte an Silvester abläuft. Es ist also ausgeschlossen, dass das Fahrzeug den Dezember über nicht versichert ist. Bis zum Stichtag muss eine schriftliche Kündigung bei der vorherigen Versicherung eingegangen sein. Am besten per Einschreiben inklusive Rückschein.


Fahrzeughalter, die den Stichtag einhalten, den ganzen Vorgang schriftlich abwickeln und eine günstigere Police finden, können dadurch richtig Geld sparen. Es lohnt sich also allemal!


II. Stichtag verpasst - Ist ein Wechsel dennoch möglich?

Wenn du den Stichtag verpasst hast, dann gibt es eigentlich nur ein paar Sonderregelungen, die es ermöglichen, dennoch die Versicherung zu wechseln. Hierfür müssen jedoch einige Dinge zutreffen, die normalerweise nicht auftreten.


Stichtag für einen Versicherungswechsel 2016 ist der 30. November 2015

Stichtag für einen Versicherungswechsel 2016 ist der 30. November 2015


a. Fälle für eine Sonderkündigung
Bei welchen Fällen verfügt der Fahrer über das Recht einer Sonderkündigung? Eine Möglichkeit tritt ein, wenn der Kauf eines neuen Fahrzeugs ansteht. In diesem Fall ist es möglich, denn es ist ja das Fahrzeug versichert und nicht der Halter. Sobald das Auto abgemeldet wird, erlischt im Prinzip auch die Police. Bei dem Kauf eines Gebrauchtwagens ist jedoch aufzupassen, denn falls dieser noch bei einer Versicherung gemeldet ist, übernimmt der Käufer diese automatisch. Allerdings herrscht auch in jenem Fall das Recht einer Sonderkündigung binnen eines Monats. Außerdem lässt sich die Versicherung im Schadensfall kündigen. Im Zeitraum eines Monats nachdem der Anbieter den Unfall behandelt hat, kann der Vertrag aufgehoben werden. Das bietet sich etwa an, wenn nach einem Unfall die Einstufung in eine höhere Klasse droht.


b. Außerordentliches Kündigungsrecht bei Beitragserhöhungen
Eine weitere Möglichkeit die Haftpflicht zu wechseln, besteht bei einer Beitragserhöhung. Ist dies der Fall und wird zeitgleich der Umfang des Angebots nicht vergrößert, so hat der Kunde das Recht, innerhalb einen Monats nach Eingang, diese zu kündigen. Allerdings werden in der Regel keine Informationsschreiben versendet. Vielmehr ist die Jahresabrechnung zu kontrollieren, um herauszufinden, ob sich der Beitrag erhöht hat.


Eine Situation, die häufig eintritt, ist die Beitragserhöhung aufgrund einer neuen Typklasse. Jährlich wird das Fahrzeug einer gewissen Typklasse zugeteilt. Diese ist der Abrechnung zu entnehmen. Kommt es aufgrund dessen zu einer Erhöhung, so besteht die Möglichkeit der Sonderkündigung. Gleiches gilt, wenn sich die Beiträge aufgrund neuer Regionalklassen erhöhen. Die Wohnorte sind untergliedert in Form von Unfallhäufigkeit, Fahrverhalten oder den Straßenverhältnissen. Manchmal kommt es vor, dass die Versicherung diese Regionalklassen neu strukturiert. Ist dies der Fall und steigt der Beitrag der Versicherung deshalb,  so kann diese ebenfalls gekündigt werden. Doch wie ist der Ablauf einer solchen Sonderkündigung?


- Prüfung der Rechnung und Feststellung einer Beitragserhöhung aufgrund der Typklasse, der Regionalklasse oder einer Beitragserhöhung.


- Kündigung der Police binnen eines Monats mit Angabe und Belegung des Grundes. Wichtig ist dabei die Nennung von Namen, Versicherungsnummer sowie dem Kennzeichen des Fahrzeugs.


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- Vergleichen der Policen und Abschluss und Vertrag mit einer neuen Gesellschaft


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III. Gesonderte Regeln für Senioren


a. Statistik - Steigende Unfallquote im hohen Alter
Das Statistische Bundesamt verdeutlicht die Unfallzahlen von Senioren im Straßenverkehr. Gerade aufgrund des demographischen Wandels spielt dies in naher Zukunft eine immer größere Rolle. 70.856 ältere Verkehrsteilnehmer waren allein im vergangenen Jahr an Verkehrsunfällen beteiligt. Im Grunde ist diese Zahl gar nicht so hoch. Das liegt allerdings daran, dass die meisten Senioren gar nicht mehr am Verkehr teilnehmen. Nichtdestotrotz hat das Aufkommen in den vergangenen 30 Jahren zugenommen. Auch der Anteil der Hauptverursacher von Unfällen ist signifikant höher bei jenen Beteiligten, die über 75 Jahre alt sind. Häufig werden Vorfahrtsregeln falsch interpretiert beziehungsweise das Rückwärtsfahren oder Wenden missglückt. Ein Lichtblick allerdings: Die Zahl der Senioren, die Alkohol trinken und noch Auto fahren, ist verschwindend gering. Dies ist ein gutes Zeichen, sofern diese nicht unter Alkoholeinfluss schlicht die besseren Fahrer sind, die keine Unfälle bauen und folglich nicht auffallen.


Statistisch gesehen sind es allerdings dennoch die Gruppe der Senioren, die anteilig die meisten Unfälle verursacht. Dies haben die Versicherungen längst erkannt und haben für jene Fahrzeughalter deshalb höhere Beträge.

Kfz Versicherungen

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Da Senioren prozentual mehr Unfälle verursachen, sind ihre Beiträge häufig höher als die der anderen Versicherten


b. Aktion - ein Seniorenzuschlag
Aus diesem Grund gibt es seitens der Versicherung die Möglichkeit, die Beiträge für Menschen im Alter zu erhöhen. Schließlich müssen die Anbieter auch mehr für diese Personen zahlen. Allerdings verlassen sich viele Versicherungen auf die Gutmütigkeit der älteren Menschen, denn selbst Personen, die seit Jahren unfallfrei fahren, werden regelmäßig mit höheren Beiträgen zur Kasse gebeten. Fast ein Drittel teurer sind die Gebühren, die Senioren im Vergleich zu einem 55-jährigen Fahrzeughalter zu entrichten haben. Wohlgemerkt sind beide unfallfrei. Doch Senioren können sich auch gegen diese Vorwürfe wehren. Viele melden das Fahrzeug etwa auf ihre Kinder an und sparen so etwas Geld. Andere reduzieren die Zahl der angegeben Kilometer bei der Versicherung, da diese im Alter ohnehin sinkt. Die dritte Möglichkeit ist der Wechsel des Anbieters, der ebenfalls dabei helfen kann, unnötige Gebühren einzusparen.
 

c. Der Extremfall: Versicherungsverbot
Aber es geht noch eine Stufe schlimmer. Manche Versicherungen bieten Senioren ab 69 Jahren schlicht keine Police mehr an. Eine Studie ergab, dass in 16 Fällen kein Angebot mehr unterbreitet wurde. Zu diesen zählen jedoch nicht nur kleine oder unseriöse Anbieter, sondern durchaus große Versicherungsgesellschaften, die in Form eines Höchstalters versuchen, ihre eigenen Ausgaben zu reduzieren. Erstaunlich eigentlich, hieß es doch zu Beginn des Artikels, dass  nicht die Person, sondern das Fahrzeug versichert wird.
 

IV. Fails - Ist das tatsächlich passiert?

Fails sind in aller Munde. Auch die Versicherungsagenturen können hier einige kuriose Geschichten zum Besten geben, bei denen der Leser nur den Kopf schütteln kann. Im Folgenden werden ein paar dieser schrägen Geschehnisse näher erläutert. Festhalten!


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a. Kassettendeck als Dockingstation
Bei manchen Fällen müssen sich die Versicherungsbearbeiter wirklich fragen, was sich die Bittsteller denken. In zweifacher Hinsicht. Zum einen aufgrund der teilweise unüberlegten Aktionen und zum anderen, weil die Bittsteller häufig versuchen, auf diese Weise Geld zu bekommen, das ihnen eigentlich nicht zusteht. So hat sich ein Fahrer in den USA verzweifelt an die Versicherung sowie an den zuständigen Fahrzeughändler gewandt, da er sein iPhone in das Kassettendeck steckte. Zur Erklärung: Er dachte, es handle sich um eine Dockingstation. Daraufhin beschwerte er sich, zumal sein Display seitdem total zerkratzt sei.


Allerdings könnte das natürlich auch nur eine geschickte Werbemaßnahme des Autohändlers gewesen sein, denn dieser war in der Lage, Smartphone und Anlage des Fahrzeugs zu koppeln, sodass der Fahrzeughalter endlich seine eigene Musik über richtige Lautsprecher hören konnte.
 

b. Sticker verboten - Versicherung droht mit Kündigung
In Wales wurde eine alte Dame dazu aufgefordert, ihre religiösen Sticker von der Karosserie zu entfernen. Die Versicherung drohte sogar mit einer Auflösung des Versicherungsschutzes. Binnen zehn Tagen musste die britische Pfarrerin zunächst erläutern, warum sie diese Aufkleber auf dem Fahrzeug spazieren fuhr. Die Gesellschaft hätte sie erst gar nicht versichert, wenn sie gewusst hätten, dass die Betroffene diese Sticker angebracht hatte. Es sei eine Veränderung zu dem eigentlich ausgehandelten Vertrag und Zustand des Fahrzeuges. Dies ist in den Regularien der Gesellschaft sogar festgeschrieben. Vorsicht - Aufkleber verboten!
 

c. Versicherungsbetrug - Ferrari in Flammen
Diese Geschichte ist äußerst amüsant. Ein 19-jähriger Millionär aus der Schweiz wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, da er seinen eigenen Ferrari vor einem Bordell anzündete. Damit wollte er den Wertverlust wettmachen, denn dieser wäre bei dem Fahrzeug erheblich gewesen. Der Versicherungsbote berichtete, dass der Junge es jedoch vorzog, die Sache über die Versicherung abzuwickeln und setzte das Auto kurzerhand in Brand. Der Plan in den Augen der Täter eigentlich idiotensicher. Der Junge fuhr mit zwei befreundeten Serben nach Oberhausen in ein Bordell. Während er sich drinnen vergnügte, fackelten die beiden Komplizen draußen das Auto ab. Allerdings machten sie dabei zwei große Fehler, die von den Versicherungsermittlern entdeckt wurden. Zum einen war das Auto unverschlossen und zum anderen stand es nicht auf dem Bordellparkplatz, sondern daneben. Daraufhin schwebte der Verdacht des Versicherungsbetruges im Raum, was dem Jungen schließlich zum Verhängnis wurde.


d. die witzigsten Ausreden
Es lohnt ein Besuch auf dieser Homepage, denn dort werden die lustigsten Fails hinsichtlich des Briefwechsels zwischen Versicherung und Kunden wiedergegeben. Die Unfallverursacher versuchen, den Tathergang zu erklären und nutzen dabei häufig die kuriosesten Ausreden. Ob attraktive Passanten, Sekundenschlaf, "zwischenmenschlicher Kontakt" oder andere Gründe. Die Betroffenen erfinden regelmäßig Ausreden, die den Rest der Welt zum Lachen bringen.
 

e. Sektkorken versus Autokarosserie
Detektive sind immer dann im Fokus, wenn die Versicherungen sich nicht sicher sind, ob der Schaden mutwillig zugefügt wurde oder ob es sich tatsächlich so zugetragen hat. In diesem Fall wollte ein Mann die Versicherung um rund 2000 € prellen, denn er gab an, dass Sektkorken an Silvester für die Dellen im Fahrzeug verantwortlich wären. Der Selbstversuch der Detektive zeigt jedoch, dass solche Schäden unmöglich von einem oder mehreren Sektkorken entstanden sein können. Blöd gelaufen, denn jetzt droht dem Besitzer nicht nur, auf den Kosten sitzenzubleiben, sondern ebenfalls eine Klage aufgrund Versicherungsbetrugs. Kabeleins.de überprüft regelmäßig solche Fälle und begleitet die Detektive bei ihrer täglichen Arbeit. Manchmal kann nachgewiesen werden, dass es sich tatsächlich so zugetragen hat, in den meisten Fällen ist dies jedoch nicht der Fall.


V. In Zukunft: Drücken Fahrassistenzsysteme den Versicherungsbeitrag?

 

 

Gerade in der Zeit der Assistenzsysteme wird der Versicherungsvorgang immer komplexer. Denn wer ist bei einem Schaden schließlich zu beschuldigen, wenn die Technik des Fahrzeugs versagt? Diesen Fragen müssen sich die Versicherungsgesellschaften in Zukunft stellen, da der Trend zu den intelligenten Autos nicht aufzuhalten ist. Demnach ist davon auszugehen, dass die Fahrzeuge ohne Steuerung eines Menschen, sondern lediglich in dessen Beisein gefahren werden. Eine Möglichkeit, die bei den Versicherungen bereits angewendet wird und eine neue Zeit einläutet, sind die Telematik-Tarife, bei denen Autofahrer mit Hilfe einer Blackbox kontrolliert werden. Wie schnell fahren diese, wohin und wann bremsen sie ab? Diese Fragen werden in Form eines Punktewertes analysiert, der schließlich den Beitrag errechnet. Je zivilisierter und vorausschauender der Fahrstil des beobachteten Fahrers ist, desto niedriger schließlich auch dessen Gebühren. Für Raser ist dieses Prinzip also nicht zu empfehlen.
 

a. Das Auto - Smart wie noch nie zuvor
Wie können sich Autofahrer die Zukunft im Hinblick auf die Situation auf den Straßen vorstellen? Fakt ist, es gibt immer mehr Assistenzsysteme, die den eigentlichen Fahrzeugführer unterstützen. Spurhalte- oder Einparkhilfen sind nur der Anfang. Wissenschaftler der Freien Universität Berlin haben, wie in diesem Videobeitrag dokumentiert ist, die Mobilität der Menschen in Form von selbstständig bewegenden Fahrzeugen gewährleistet. Koryphäe auf dieser Ebene ist Professor Raul Rojas, der davon ausgeht, dass ausschließlich der Computer die Fahrzeuge in Zukunft bewegen wird.
Das ist nur dann möglich, wenn alle Fahrzeuge miteinander kommunizieren, sagt der Forscher. Demnach stehen auch die Autos, die weiterhin von einem Menschen gelenkt werden, mit den vollständig autonomen Exemplaren in Kontakt, sodass sichergestellt ist, dass alle Verkehrsregeln einheitlich und elektronisch befolgt werden. Aktuelle Pilotprojekte haben jedoch noch Optimierungsbedarf, gerade in Bezug auf das Umfeld. So bleibt das Auto aktuell stehen, wenn eine Ampel ausgeschaltet ist. Die menschliche Intuition ist folglich momentan durch die Technologie noch nicht vollständig zu ersetzen. Das Auto mal machen lassen ist also die Devise, die zwar noch nicht ganzheitlich ausgereift ist, allerdings in naher Zukunft die Straßen revolutionieren wird. Der Traum vieler Kinder, ein Auto wie KITT von Knight Rider, ist also greifbar nahe.


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Bald ist das manuelle Lenken nicht mehr notwendig


b. Die Herausforderungen an die Versicherungsgesellschaften
Cash.ONLINE beschreibt das Dilemma, in dem sich aktuell die Versicherungen befinden. Denn diese werden durch die Umstellung auf computergesteuerte Fahrzeuge komplett revolutioniert. In dem Fall müsste das technische Versagen versichert sein. Bisher war es vorwiegend der menschliche Fehler, der seitens der Policen abgedeckt wurde. Die grundlegende Frage stellt sich folglich hinsichtlich der Schuld, denn es ist nicht geklärt, ob der Fahrer oder der Hersteller den Schaden bezahlen muss.
 

c. Ein mögliches Szenario - Ergebnisse einer McKinsey-Studie
In welcher Form diese Fahrzeuge die Straßenwelt verändern werden, hat eine Studie von McKinsey näher dargelegt. Grundsätzlich sind es nicht nur die Versicherungen, die sich an diese Innovationen der Mobilität gewöhnen müssen.
Der Artikel "Autonomes Fahren verändert Autoindustrie und Städte" geht auf diese Neuerungen  ein und kommt zu dem Schluss, dass vollkommen neue Geschäftsmodelle auf diese Weise entstehen können. Taxi-Unternehmen könnten auf einer neuen Ebene arbeiten und die Fahrer wären erheblich davon betroffen. Die Zahl der Car-Sharing Angebote wuchs kontinuierlich in den vergangenen Jahren, denn viele Menschen wollen inzwischen nachhaltiger und umweltschonender Fahren. Car-Sharing ist ein probates Mittel, denn der Fahrer schont zum einen die Umwelt, zum anderen seinen Geldbeutel und auch den Verbrauch. Im Hinblick auf die Versicherungen wird sich ebenfalls Einiges ändern, denn das menschliche sowie das technische Versagen müssen miteinander kombiniert werden. Dabei geht McKinsey davon aus, dass der menschliche Fehler in Zukunft nicht mehr beim Fahrzeughalter, sondern beim Fahrzeughersteller liegt.


Bereits heutzutage sorgen die Assistenzsysteme für eine niedrigere Einstufung der Fahrzeuge. Ist das Auto also in der Lage, durch Notbremssysteme den Schaden zu verringern, so sinkt auch dessen Beitrag bei der Versicherung. 90 Prozent aller Unfälle sind auf menschliches Versagen zurückzuführen. Dies wird sich in den kommenden Jahren massiv ändern, sodass auch die Schuldfrage anders zu bewerten ist. Ein weiterer Aspekt bezieht sich auf die Möglichkeiten, die sich beim Parken und beim Verkehrsfluss ergeben. Jeder kennt Situationen, in denen Fahrer einfach schlecht einparken und auf diese Weise mehrere Plätze blockieren. Autos, die ganz vorne an der Ampel stehen, aber den Gang rausmachen und nicht rechtzeitig losfahren, gibt es dann auch nicht mehr. Viele kleine Dinge, die Fahrer im Alltag aufregen, werden auf diese Weise aus der Welt geschafft. Die Revolutionen könnten also, so die Ergebnisse der Studie, zu einem vollkommen neuen Bild des Verkehrs sorgen. Zwar sind wir immer noch nicht in der Zukunft, die Marty McFly im Jahre 2015 sah, aber wenigstens geht es langsam in diese Richtung.
 

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Autor: 
ENERGY Media

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