Kinofilme könnten schon bald nach 17 Tagen zu dir nach Hause kommen

Zwischen der Kinokette AMC und dem Filmstudio Universal gab es wegen Zukunftsplänen zuletzt mächtig Stress. Wie das ausgegangen ist und was das für dich bedeutet, erfährst du hier!

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Kino ist etwas Besonderes. Laute Surround-Anlagen und ein gestochen scharfes Bild, das auch schon mal 3D kann. Epischer geht es nicht mehr! Für viele Menschen ein besonderes Erlebnis, das leider in den letzten Monaten nicht genossen werden konnte. Und wenn, dann wurden wenige bis keine neuen Blockbuster gezeigt. Selbst jetzt heißt es noch: Wer ins Kino gehen möchte, muss noch immer mit Einschränkungen rechnen. 

 

Lange war es wegen der Pandemie nicht möglich, überhaupt ins Kino zu gehen. Deswegen wurden einige Filme schon vorab als Video on Demand veröffentlicht, andere wurden verschoben. Für den Film-Fan wunderbar, aber für die Kinobetriebe fatal, denn Kinos verdienen ihr Geld hauptsächlich mit ihrer Gastronomie, die durch Corona nicht zugänglich war.

 

Weil aber auch Filmstudios Geld verdienen wollen, kam Universal nun auf die Idee, einen Animationsfilm einfach per Video On Demand zu veröffentlichen und das in Zukunft zu wiederholen. Der größten Kinokette AMC hat das gar nicht gefallen und drohte damit, keine Filme des Filmstudios mehr zu zeigen

 

Das wollte Universal natürlich auch nicht und deswegen kam ein Deal zustande, der zukunftsweisend für die ganze Branche sein könnte. Bisher durfte ein Film erst nach 90 Tagen des Kinostarts in den Online-Verleih geschickt werden, jetzt sind es nur noch 17 Tage der Exklusivität. Preislich sollen sich die "Premium Video on Demand Filme" wie im Kino zwischen 15 und 20 Euro bewegen und danach online bei "AMC Theatres on Demand" verfügbar sein, wenn es das Filmstudio wünscht. Für beide Seiten ein guter Kompromiss. 

 

„Das Theatererlebnis ist weiterhin der Eckpfeiler unseres Geschäfts. Die Partnerschaft, die wir mit AMC geschlossen haben, basiert auf unserem gemeinsamen Wunsch, eine florierende Zukunft für das Ökosystem des Filmvertriebs zu gewährleisten und die Nachfrage der Verbraucher mit Flexibilität und Optionalität zu befriedigen", so Universal.

 

Wie es in Europa und anderen Teilen der Welt aussehen wird, ist noch nicht final geklärt. Weiter Infos folgen deshalb in den kommenden Wochen.

 

Autor: 
mw
_self

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