MGM und Netflix planen Verfilmung des GameStop-Aktiendramas

Nach dem Hype um den Aktienhöhenflug der amerikanischen Einzelhandelskette GameStop folgt die nächste unerwartete Neuigkeit: Filmstudio Metro Goldwyn Meier (MGM) und Streamingdienst Netflix bekundeten ihr Interesse, das ganze Drama zu verfilmen.

"David gegen Goliath" titelten viele Artikel zum Börsenhype von GameStop. Gemeint ist damit, dass sich einige Kleinanleger beim Kauf von GameStop-Aktien verbündeten, um damit Hedgefonds in die Knie zu zwingen. Die Hedgefonds sollen dabei einige Milliarden US-Dollar Verlust erlitten haben.

 

Filmreifes Spektakel

Genau das macht die ganze Sache so filmreif. Denn wer legt sich schon einfach mal so mit den großen Wall Street-Investoren an? Und mal ehrlich, der Entertainment-Faktor kommt hier sicher auch nicht zu kurz. Es hat doch einfach zu großen Spaß gemacht, Leonardo DiCaprio in "The Wolf of Wall Street" in der verrückten Welt des Börsenhandels zu sehen.

 

Battle im Film- und Streamingbusiness

Deadline zufolge kündigte das Filmstudio MGM an, seinen Film auf einem Buch von Buchautor Ben Mezrich (bekannt für "Bitcoin Billionaires" und "Bringing Down the House") basieren lassen zu wollen. Inzwischen habe MGM sich sogar die Rechte für einen Film gesichert.

 

Nun will wohl auch der Streaming-Riese Netflix mitmischen. Die Netflix-Produktion solle hingegen nicht auf Mezrichs Buch basieren, sondern den eigenen Federn der Netflix-Regisseure entspringen. Der 24-jährige Noah Centineo soll dabei die Hauptrolle verkörpern. Ihn kennen wir bereits aus "To All The Boys I've Loved Before" und "Drei Engel für Charlie".


Wenn zwei Größen der Filmindustrie ihr Interesse an der selben Thematik bekunden, hört sich das fast nach einem neuerlichen Battle an. Dieses Mal eben nicht an der Wall Street, sondern in Hollywood.

 

Autor: 
kp
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