Netflix: 500 Millionen für deutschsprachige Produktionen

In Berlin hat Netflix eine gewaltige Inhalte-Offensive angekündigt. Bis 2023 sollen unter anderem eine halbe Milliarde Euro in deutschsprachige Produktionen gesteckt werden. Einen ersten Einblick gab der Streamingdienst auch.

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Nachdem Netflix zum Beginn der Streaming-TV-Ära quasi alleine den Markt eroberte, folgten nach und nach viele Mitbewerber: Prime Video, Disney+, Apple TV+ und wie sie nicht alle heißen. Nicht Wenige sorgten sich um Netflix und prophezeiten düstere Zeiten - doch der kalifornische Streaming-Gigant investierte, lieferte Serienhits und behauptet sich nach wie vor am Markt.

 

500 Millionen Euro für deutschsprachige Produktionen

Dass mit Netflix weiterhin zu rechnen ist, zeigt auch die jüngste Ankündigung von Gründer Reed Hastings, der in Berlin ein neues Büro für Deutschland, Österreich und die Schweiz eröffnete und dort ankündigte, dass Netflix bis 2023 eine halbe Milliarde Euro in deutschsprachige Produktionen investieren wird. Mit diesem Geld sollen rund 80 Filme, Serien und Shows entstehen. Zum Vergleich: Zwischen 2018 und 2020 investierte Netflix etwa 250 Millionen Euro für 40 Produktionen.

 

Diese Serien plant Netflix

"How To Sell Drugs Online (Fast)"-Produzent Matthias Murman kündigte ein Prequel zur Serie an. "Buba" erzählt die Geschichte des Gangsters der ersten Staffel - die Rolle wird dabei erneut von Bjarne Mädel gespielt. Die "Dark"-Schöpferin ließ nur wenig zu ihrer neuen Mystery-Serie "1899" durchblicken, immerhin verriet sie aber, dass sie auf einem Auswandererschiff nach New York spielt und mit neuester 3D-Technik entstand. Außerdem dürfen sich Netflix-Kund*innen in "The Empress" auf eine gewagte Neuinterpretation der "Sisi"-Geschichte freuen.

 

Eine auf wahren Begebenheiten beruhende Miniserie, die den Namen "The Billion Dollar Code" trägt, thematisiert die Geschichte eines Mannes, der gerade Google auf eine Milliarde Dollar verklagt, weil der Konzern ihm angeblich den Algorithmus zu Google Earth geklaut hat. Start ist bereits am 7. Oktober 2021.

 

Krieg, Horror & Zombies bei den Filmen

Neben den Serien wurden auch kommende Filmprojekte vorgestellt. "München - Im Angesicht des Krieges" erzählt davon, wie 1938 ein deutscher und ein britischer Diplomat versuchen, den drohenden Krieg zu verhindern. Matthias Schweighöfer stellte mit "Army Of Thieves" und "The Swimmers" gleich zwei Filme vor. Während Erstgenannter das Prequel zum Zombie-Hit "Army Of The Dead" ist, geht es im zweiten Film über zwei Schwestern, die aus Syrien geflohen sind und übers Schwimmen nach Deutschland und dann zu den Olympischen Spielen kommen.

 

Das wurde außerdem vorgestellt:

  • "Blood Red Sky" (Actionhorrorfilm von Regisseur Edward Berger)
  • "Im Westen nichts Neues" (Neuverfilmung des Literaturklassikers)
  • "Mondsilberlicht" (Verfilmung basierend auf der "Mondlichtsaga"; Liebesgeschichte)

 

Autor: 
kk
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