Netflix veröffentlicht Corona-Kurzfilme

17 kleine Kurzfilme mit dem Namen "Homemade" hat Netflix jetzt veröffentlicht.

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Die Kreativität während des Lockdowns ist eindeutig gestiegen: Menschen verschönerten ihren Garten oder ihr Haus, TikTok wurde beliebter denn je und Handarbeiten wieder modern. Man musste sich ja irgendwie beschäftigen während der freien Zeit.

Einblicke in andere Welten

Gerade diejenigen, deren Beruf es ist, kreativ zu sein, kamen während des Lockdowns nicht auf ihre Kosten. Darum veröffentlichte Netflix jetzt 17 Kurzfilme unter dem Namen "Homemade".

 

Beteiligt waren Regisseurinnen und Regisseure aus aller Welt. Die Szenen der Kurzfilme sind recht banal und alle drehen sich um das zuhause sein. Die Filme sind sehr subjektiv dargestellt und eröffnen dennoch einen Blick in andere Welten. 

 

Verschiedenste Themen

Los geht es mit einem Film von Ladj Ly. Dieser spielt im Pariser Viertel Montfermeil und zeigt das Leben im Lockdown aus der Sicht einer Drohne. Bei Paolo Sorrentino treffen der Papst und die Queen aufeinander. In Form von Plastikpuppen, versteht sich. Auch Liebesgeschichten kommen nicht zu kurz, wie im Film von Pablo Larraín. Ein ehemaliges Pärchen trifft hier Corona-tauglich per Videochat aufeinander. Auch ein deutscher Beitrag findet sich in der Anthologie: Sebastian Schipper berichtet über einen Mann, der sich durch die tägliche Monotonie gefangen fühlt.

Der Kreativität der Regisseure waren keine Grenzen gesetzt und so liefert Maggie Gyllenhall beispielsweise einen Mini-Science-Fiction-Streifen. Die Anthologie endet, so wie sie begonnen hat: mit einer Drohnenaufnahme. Diesmal über das gespenstisch leergefegte L.A., gestaltet von Ana Lily Amirpour.

 

Manche Filme wirken bedrückend, fast schon beengend, andere bringen einen zum Schmunzeln. In jedem Fall aber geben die Kurzfilme einen krassen Einblick in diese ungewisse Zeit, die auch jetzt noch nicht überwunden ist.

 

Autor: 
sb
_self

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