Ort in Kentucky wählt Hund zum Bürgermeister

In dem ganzen Trubel um die US-Präsidentschaftswahl ist doch tatsächlich fast eine wichtige Wahl untergegangen: Die Wahl des Bürgermeisters in einem kleinen Ort in Kentucky - und der Gewinner ist schlichtweg süüüüüß!

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Rabbit Hash hat gewählt. Die kleine Stadt mit unter 500 Einwohnern im amerikanischen Kentucky, hat einen neuen Bürgermeister. Er ist sechs Monate alt und hört auf den Namen Wilbur Beast, hat kurzes glattes Fell und ein knautschiges Gesicht. Richtig gelesen! Denn Wilbur ist nicht etwa ein Mensch, sondern eine französische Bulldogge!

 

bürgermeister auf vier pfoten

Der kleine Ort hatte tatsächlich noch nie einen "richtigen" Bürgermeister. Das Amt wird seit den 1990ern immer von Hunden bekleidet. Dieses Jahr konnte sich Wilbur mit einem absoluten Rekordergebnis von etwa 13.000 Stimmen durchsetzen. Platz 2 sicherte sich der Beagle Jack Rabbit, Platz 3 ging an Golden Retriever Poppy. Die dürfen jetzt als Botschafter für Rabbit Hash agieren.

 

Wilbur ist schon der fünfte tierische Bürgermeister des Ortes. Er überholte bei dieser Wahl den vorherigen Amtsinhaber, einen Pitbull namens Brynneth "Brynn" Pawtrol, der für eine zweite Amtszeit kandidierte. Auch eine weibliche Bürgermeisterin hatte Rabbit Hash schon - die Border Collie Dame Lucy Lou wurde 2012 sogar für eine zweite Amtszeit bestätigt und gab 2015 bekannt, dass sie überlege, als US-Präsidentin zu kandidieren.

 

meinen die das ernst?

Sagen wir so: Jein. Die Wahl wird jedenfalls seit vielen Jahren in der Ortschaft sehr ernst genommen - es geht aber nicht um ein wirkliches politisches Amt. Die tierische Bürgermeisterwahl hat vielmehr den Nutzen, Spenden für die gemeinnützige Organisation "Rabbit Hash Historical Society" zu sammeln. Nachdem 2016 der historische Gemischtwarenladen von 1831 einem Feuer zum Opfer fiel, wurden die Spendengelder der Bürgermeisterwahl beispielsweise für den Wiederaufbau des Gebäudes verwendet. 

 

Dieses Jahr wurden fast 23.000 Stimmen abgegeben, das macht bei Kosten von einem Dollar pro Stimmabgabe eine beachtliche Summe Spenden. Man darf übrigens - anders als bei anderen politischen Wahlen - auch mehrmals für seinen Favoriten abstimmen. Völlig verständlich, bei solch flauschig süßen Kandidaten!

 

Und das ist er: MAYOR WILBUR BEAST!

Autor: 
ld
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