Ran an den Speck - Rank und schlank ins neue Jahr

So unmittelbar vor Weihnachten sollte man das Thema nicht ansprechen: Die Traumfigur, die sich ein jeder wünscht. Sein Leben lang. Diäten über Diäten hat man schon probiert und gerade zur Weihnachtszeit kann, will und soll man auf das Schlemmen nicht verzichten.

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Doch nach Weihnachten ist vor dem Sommer und hier möchte ein jeder mit seiner Top-Bikini-Figur glänzen, dem anderen Geschlecht Augen und Kopf verdrehen und am wichtigsten, sich selbst in der eigenen (und der zweiten) Haut wohlfühlen.


Doch welche Diät führt am besten zum gewünschten Ziel? Welche Trends lassen sich für das kommende Jahr ausmachen? Wo purzeln die unerwünschten Weihnachtspfunde am schnellsten? Die Trendsetter 2016 sind deutlich: Low Carb, HCG-Diät und Pegan.


Wir schauen genauer hin: Was versteckt sich hinter den Begriffen? Wie erfolgreich sind die Diäten wirklich? Halten sie, was sie versprechen? Drei Diäten im Test. Drei Diäten, die zum Traumgewicht führen sollen.


Mit Low Carb zur Traumfigur
Essen und Genießen ohne Kohlenhydrate. Das ist der neueste Trend in der Gesundheits- und Diätenwelt. Statt Brot, Pasta, Reis und Co. soll lieber auf Gemüse, Obst und Fleisch gesetzt werden. Warum?Ernährungswissenschaftler sind zu den Erkenntnissen gekommen, dass bei einem zu hohen Konsum von Kohlenhydraten der Blutzucker und damit auch die Insulinausschüttung steigt, was sich negativ auf den Fettabbau auswirken soll. Außerdem sollen Kartoffeln, Nudeln und Reis Heißhungerattacken begünstigen und demnach das Ansetzen der lästigen Fettpölsterchen fördern.


In aller Munde war Low Carb bereits in den 70er Jahren; damals vornehmlich als "Atkins"-Methode bekannt. Diese erfährt jetzt ein neues Revival. Ersetzt werden sollen die fehlenden Kohlenhydrate mit tierischem Eiweiss. Denn der Körper verbraucht wesentlich mehr Kalorien bei der Verbrennung und Energiegewinnung von tierischem Fett und Eiweis, als wenn er Kohlenhydrate zersetzen soll. Wer nach Low Carb-Prinzip diätet, der verzichtet demnach auf die meist kohlenhydratlastigen, doch sättigenden Beilagen wie Brot, Reis, Nudeln und Co. Stattdessen darf es ein Mehr an Fisch und Fleisch auf dem Teller sein. Auch Bananen und Trockenobst stehen auf dem Speiseplan. Lebensmittel mit hohem Zucker-, Stärke- und Mehlgehalt gilt es zu vermeiden.


Gerade in den ersten drei Monaten der Ernährungsumstellung und Low Carb-Diät purzeln besonders viele Pfunde. Auch das Hungergefühl bleibt aus, denn Eiweiss hat ein durchaus hohen Sättigungseffekt.


Der Trend aus Amerika: Die HCG-Diät
Ein neuer radikaler Trend wird hier gesetzt. Hollywood schwört auf ihn: Die HCG-Diät. Die "HC bitte was"-Diät? Noch nie gehört? In Amerika ist sie der Renner. In Europa setzt sie sich auch immer mehr durch. Männer wie Frauen schwören auf den Erfolg. Was versteckt sich hinter diesen drei mysteriösen Buchstaben? In erster Linie eine Diät wie alle anderen: Sport, Bewegung, fettarme Ernährung (übrigens im Widerspruch zur Low Carb-Diätvariante), viel Trinken und dem Injizieren des Schwangerschaftshormons HCG (Humanes Chloriongonadotropin) unter die Haut, für gleich mehrere Wochen in Folge. Das Spritzen eines Schwangerschaftshormons unter die Haut? Ernsthaft? Ernsthaft! Mit sensationellen Wirkungen!


Warum das Schwangerschaftshormon? Das Hormon bildet sich während der Schwangerschaft innerhalb der Plazenta. Seine zentrale Aufgabe ist es, die Grundernährung von Mutter und Kind sicherzustellen. Findet also eine Unterernährung statt, so sorgt das HCG-Hormon dafür, dass die Fettreserven abgebaut und in Nährstoffe für Mutter und Embryo umgewandelt werden. So ist die grundlegende Versorgung beider gewährleistet. Das ist die Aufgabe des Hormons.


Dieses Hormon, injiziert unter die Haut, hat den gleichen Effekt. Es greift die Fettpolster an und wandelt sie in Energie um. Damit nimmt man nicht nur ab, sondern erhält auch einen zusätzlichen Schub an Energie, Kraft und Tatendrang. Doch damit noch nicht genug der positiven Effekte: Das Hormon wirkt, in der Schwangerschaft wie als injiziertes Diätpräparat, stimmungsaufhellend und gegen Cellulitis. Außerdem wird die Elastizität der Haut angesprochen, was zur Hautstraffung führt. Ein neues Wundermittel. Aus Hollywood. Doch wie funktioniert die Diät? Ist die Spritze alleine ausreichend für all die positiven Effekte?


Nein! 500 Kalorien dürfen pro Tag verzehrt werden. Dazu müssen mindestens zwei Liter an Wasser getrunken werden. Am besten mit der Nahrungsaufnahme. Das regt zusätzlich die Verdauung an und sättigt. In ganzen acht Wochen können mit dieser Diät bis zu 15 Kilo verloren werden. Das sind Zahlen, die für sich sprechen... und für ein erfolgreiches Diätkonzept. Klarer Spitzenreiter im Diäten-Trend 2016. Die Hormonspritzen lassen auch den Insulinspiegel sinken - der gleiche Effekt, der ohne Spritze und auf natürliche Weise mit Low Carb erreichbar ist.


Auf dem Ernährungsplan von HCG-Diäten stehen neben fettarmen, magerem Fleisch vor allem Gemüse, Obst und Salate. Dabei sollte auf ein Verhältnis 1 zu 1 geachtet werden. Süßigkeiten und andere Schlemmereien gilt es vom Ernährungsplan zu streichen. Butter und Öle sind streng zu vermeiden, da sie den hormonellen Wirkstoff unterbinden. Die ersten drei Wochen sind strikt und auch danach wird eine weiterhin fettarme und bewusste Ernährung empfohlen. Außerdem wird ein noch größerer Erfolg versprochen, ernährt man sich möglichst Mineralstoff- und abwechslungsreich. Viel Erfolg beim Diäten und Spritzen.


Gesund und munter mit der Pegan Diät
Die Pegan-Diät ist eigentlich eine Kombination der bisherigen Vegan- und Paleo-Diäten. Sie greift beide Vorteile der Diätkonzepte auf und verbindet sie zu einer gesunden, bewussten Diät- und Ernährungsweise.
Statt, wie die HGC-Hormon-Diät, setzt die Pegan Diät auf das "Was", statt das "Wie viel". Grundannahme des Diätkonzepts ist, dass sich unser Hunger-, Sättigungs- und Verlangensgefühl nach dem Gehalt der Nahrung, die wir zu uns nehmen, ausrichtet. Qualitativ hochwertiges, gesundes und frisches Essen befriedigen den Körper demnach mehr als das selbe Essen mit weniger reichhaltigen Produkten. Der Mensch isst, sofern er auf sein inneres Bauch- und Körpergefühl hört, lediglich das, was er auch wirklich an Energie und Nährstoffen benötigt. Das kann von Tag zu Tag unterschiedlich sein.


Möchte man sich nach dem Pegan Prinzip ernähren, gilt es einig wenige Grundsätze zu befolgen.


Ganz weit vorne steht das Gemüse. Nichts ist besser für den Körper als Gemüse. Ernährungswissenschaftler und Vertreter der Pegan-Diät nach sollte der Gemüseanteil 50-70% der gesamten Nahrung abdecken. Doch damit nicht genug: Je dunkler das Gemüse ist, desto besser soll es uns auch vor Krankheiten schützen. Interessant, oder?


An die Gemüseforderung anschließend, knüpft sich der nächste Grundsatz nach niedriger glykämischer, dafür aber pflanzenstoffreicher Ernährung. Hier nähert sich die Pegan-Diät dem Low Carb-Prinzip, denn Zucker sowie industrielle Kohlenhydrate gilt es zu vermeiden. Der Speise- und Ernährungsplan setzt auf Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse. Dazu Wasser und Tee. Sehr gesund und naturbewusst.


Ein weiterer Grundsatz ist die Aufnahme der richtigen Fette. Denn so ganz ohne Fette kann der Mensch nicht leben. Es rät sich jedoch Öle und Fette zu wählen, die reich an Omega-3 sind, so u.a. das Öl der Kokosnuss oder auch die aus Nuss und Avocado gewonnenen Fette.


Fleisch soll nicht mehr als 1/4 der Nahrung einnehmen. Nach Bedarf kann aber auch ganz auf die Fleischzufuhr verzichtet werden. Auch schlägt die Pegan-Ernährungsweise den Verzicht, zumindest aber eine starke Reduzierung, von Milchprodukten vor.


Das sind die wichtigsten Grundsätze des Pegan-Diät-Konzepts. Damit verliert der Körper nicht nur unnötige und unerwünschte Pfunde, sondern ernährt sich auch überaus gesund.


Allen drei Diät-Trends zum Trotze: Sport darf nicht vergessen werden und ist der beste Tipp für das kommende Jahr, möchte man sich, seinen Körper und Geist fit, aktiv, spritzig und gesund halten.

 

Autor: 
ENERGY Media

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