Regional und saisonal mit der SoLawi

Regionale Erzeuger unterstützen. Diese Woche stellt dir Marie die solidarische Landwirtschaft vor.

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Saisonal und regional - so sollte das Obst und Gemüse, das du konsumierst, bestenfalls sein. Mittlerweile gibt es in Supermärkten gute regionale Angebote, aber hier wird nicht dem Standard entsprechendes Gemüse oder Obst aussortiert. Dem kannst du entgegenwirken, wenn du beim Erzeuger direkt, also beim Bauern, kaufst. Manchmal ist das aber gar nicht so einfach. Marie stellt dir diese Woche die Solidarische Landwirtschaft vor - da kannst du sogar direkt mitwirken!

 

Kennst du schon die SoLawi?

Das ist die Solidarische Landwirtschaft. Hier kannst du monatliche Beiträge bezahlen und unterstützt somit die regionale Landwirtschaft vor Ort. Es gibt verschiedene Pakete, die du buchen kannst. Damit gibst du den Landwirt*innen eine Abnahmegarantie, also das Gemüse und Obst oder dein Fleisch ist dann sozusagen für dich reserviert.

 

Auf der Webseite wird erklärt: "In der Solidarischen Landwirtschaft (SoLawi) tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten." Man unterstützt also mit seinem Beitrag die gesamte Landwirtschaft und nicht nur einzelne Produkte.

Konzept:

  • Die Kosten der landwirtschaftlichen Produktion werden auf alle Mitglieder umgelegt
  • Alle teilen sich die mit der Produktion verbundene Verantwortung, das Risiko, die Kosten und die Ernte
  • Dafür bekommen die Mitglieder die Lebensmittel des Hofes, wie Gemüse, Milch, Eier, Fleisch, Getreide
  • Der Beitrag orientiert sich am eigenen Einkommen. Die vertragliche Bindung über mindestens ein Jahr bietet dem Hof Planungssicherheit
  • Es ist möglich, das ganze vier Wochen auszuprobieren
  • Bestandteil der gegenseitigen Vereinbarung sind neben einem monatlichen Beitrag, zwei halbe Tage praktische Unterstützung am Hof. Hier steht der Bildungsaspekt im Vordergrund. Die Landwirtschaft soll und darf praktisch erlebt werden.

 

Du kannst dir deinen SoLawi-Hof selbst aussuchen, hier kannst du nachschauen, wo der nächste SoLawi-Hof in deiner Nähe ist. Deine wöchentlichen Lieferung musst du allerdings selbst abholen. Dazu gibt es verschiedene Abholstationen, die Informationen bekommst du vom Erzeuger direkt. Das Coole: Du erhältst deine Ware oft unverpackt.

In deiner Nähe ist noch kein SoLawi-Hof? Du kannst sogar selbst einen gründen. Hier findest du alle Informationen dazu. 

Kurz und knackig:

Bei der SoLawi schließen sich landwirtschaftliche Betriebe mit verschiedenen privaten Haushalten zusammen. Die Haushalte verpflichten sich ein Jahr Teil der SoLawi zu sein - das gibt den Landwirten eine Planungssicherheit. Saisonaler, regionaler und vor allem näher an der Erzeugung der konsumierten Produkte kannst du eigentlich nicht sein.
 

Du interessierst dich für weitere Themen rund um Nachhaltigkeit? Dann schau doch mal bei Green Up Your Life vorbei. Auf unserer Webseite findest du alle Podcasts und Themen, die Marie bisher behandelt hat. 

 

Autor: 
sb
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