Skurrile Weihnachtstrends aus aller Welt

Weihnachten wird fast auf der ganzen Welt zelebriert. Doch wie das Fest der Liebe gefeiert wird, unterscheidet sich von Land zu Land!

Bald ist es wieder soweit: Weihnachten steht vor der Tür! In Deutschland bedeutet das Plätzchen backen, Weihnachtsmärkte besuchen und Tannenbaum schmücken. Doch nicht überall auf der Welt sind diese Traditionen gang und gäbe. Wir haben für dich ein paar witzige Weihnachtsbräuche aus aller Welt herausgesucht:

 

 

In Schweden gibt es anstatt des Weihnachtsmanns den Julbock. Dies ist ein riesiger Ziegenbock aus Stroh, welcher die Weihnachtszeit symbolisiert. Der Grund für den Ziegenbock beruht auf einer Legende. Ursprünglich zogen zwei mächtige Ziegenböcke den Wagen des Donnergottes Thor. Im schwedischen Gävle steht ein 13 Meter hoher Julbock, dem jedes Jahr die Gefahr droht, von Jugendlichen angezündet zu werden. Er wurde tatsächlich schon 30 Mal abgebrannt!

 

Ein weiterer schwedischer Brauch ist, dass alle Kinder am 24. Dezember "Donald Duck" schauen. Tatsächlich laufen jedes Jahr die gleichen Szenen, nur selten wird etwas ausgetauscht. Dann kann es aber schon mal Reklamationen vom schwedischen Volk geben!

 


 

Alle Fast-Food-Liebhaber: Ab nach Japan! Dort wird das Weihnachtsfest zwar nicht mega krass gefeiert, aber in den letzten Jahren ist die Tradition entstanden, sich sein Weihnachtsschmaus bei der US-Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken zu bestellen.

 

Chicken als Weihnachtsschmaus


 

 

In Spanien pflegt man einen sehr skurrilen, aber gleichzeitig witzigen Weihnachtsbrauch. Ein Baumstamm wird mit einem Weihnachtsmann-Motiv bemalt und anschließend mit einem Tuch verdeckt. Durch Singen und Klopfen soll die "Verdauung" des Weihnachtsmannes angeregt werden. Danach scheidet der Baumstamm Süßigkeiten und Geschenke für die Kinder aus. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Variationen von der ursprünglichen Baumstammfigur. In Spanien werden diese Figuren "Caganer" genannt.

 


 

In Island gibt es nicht nur sieben Zwerge - sondern gleich 13! Am 12. Dezember kommt der erste Zwerg und danach jeder Tag der nächste bis an Heiligabend. Dann sind alle 13 Zwerge wieder vereint. Am 24. Dezmeber essen die Isländer ihr traditionelles Weihnachtschaf. Danach verabschiedet sich jeden Tag wieder ein Zwerg bis zum Dreikönigstag am 6. Januar. 

 

Weihnachtszwerge in Island

 


 

Für alle Single-Frauen: Ab nach Tschechien! Dort scheint Weihnachten die perfekte Zeit für die Partnersuche zu sein. Frauen schmeißen ihren Schuh über die Schulter durch die Wohnungstür. Wenn die Spitze Richtung Tür zeigt, bedeutet das, dass sie ihren Traumprinzen finden werden.

 

Schuhe schmeissen in Tschechien

 

 

 


 

Auch in Ungarn feiert man für unseren Geschmack einen eher seltsamen Weihnachtsbrauch. Ab dem 13. Dezember wird ein Stuhl aus Holz gebaut. Dieser muss genau aus sieben verschiedenen Holzarten bestehen. Der Lucastuhl wird zum Weihnachtsgottesdienst mitgenommen. Dort stellt sich jemand auf den Stuhl, um die Hexen besser zu sehen. Werden solche verkleideten Hexen entdeckt, rennt man mitsamt dem Stuhl schnell nach Hause, begleitet von schreienden Kindern. Wenn man dann zu Hause ankommt, wird der Stuhl verbrannt bevor die Hexe eintrifft.

 

Hexentag in Ungarn

 


FROHE WEIHNACHTEN!


 

 

Autor: 
ls
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