So kühlst du dein Zimmer auch ohne Klimaanlage

Bei dieser Hitze noch im Home-Office? Oder kannst du nachts einfach nicht einschlafen, weil dir zu warm ist? Wir geben dir einige Tipps, wie du dein Zimmer auch ohne teure Klimaanlage abkühlen kannst.

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Du brauchst keine Klimaanlage mit Anschaffungskosten im dreistelligen Bereich zu besorgen, um dein Zimmer ein wenig runter zu kühlen. Zum Preis einer Klimaanlage gesellen sich ja neben dem reinen Produkt auch noch hohe Stromkosten dazu. Die nötige Abkühlung kannst du dir auch anders in die eigenen vier Wände holen, wir zeigen dir wie...

1. Ventilator

Der Klassiker schlechthin! Zwar braucht der Ventilator auch Strom, nimmt aber bei weitem nicht so viel Platz wie eine Klimaanlage ein. Weniger Strom als eine Klimaanlage verbraucht er natürlich auch. Wir empfehlen dir, dich nicht direkt vor den Luftzug zu setzen, denn dadurch kann es zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Man muss aber auch sagen: Ein Ventilator ersetzt eine Klimaanlage nicht, da er dir viel eher einen Eindruck von Kühlung vermittelt, wenn der Luftzug deinen Körper erreicht. Es ist aber in jedem Fall eine Alternative und schont deinen Geldbeutel mehr, als eine teure Klimaanlage.

2. fenster und jalousien

Bloß nicht die Fenster öffnen! Zumindest nicht tagsüber. Mag zwar klug erscheinen, aber letztlich strömt dann nur noch mehr heiße Luft in deine eigenen vier Wände. Deshalb: Nach Sonnenaufgang solltest du Fenster und Jalousien bzw. Vorhänge schließen. Sobald die Sonne untergegangen ist, kannst du wieder alles öffnen. Natürlich kannst du auch die Fenster über Nacht offen lassen. Dann ist dein Zimmer noch besser runtergekühlt. Aber steh nicht zu spät auf, sonst kommt die ganze heiße Luft wieder rein!

3. helle farben

Wir hoffen für dich, dass du keine schwarzen Wände zuhause hast. Denn diese nehmen mehr Wärme auf als hellere Farben. Hellere Farben reflektieren die Hitze wieder nach außen. Dadurch bleibt es kühler. Wir empfehlen dir jetzt nicht zwingend, deine dunklen Wände bei dieser Hitze neu zu streichen, aber vielleichst kannst du ja für die Zukunft vorsorgen...

4. wasser und verdunstungskälte

Die Luft in deinem Zimmer kann durch Wasser abkühlen. Denn wenn etwas trocknet, wird der Luft Wärme entzogen. Das führt zur Verdunstungskälte. Häng' dir einfach ein nasses Handtuch im Raum auf. Beim Trocknen kühlt dein Raum ein wenig runter. Zu beachten ist: Keine Handtücher aus Polyester benutzen, denn diese trocknen zu schnell. 

 

Alternativ kannst du auch ein nasses Handtuch im Raum hin und her schwingen oder auch nasse Socken anziehen, denn kalte Füße senken deine Hauttemperatur. Selbst ein Eimer mit kaltem Wasser in deinem Zimmer kann ein wenig helfen.

5. elektrogeräte

Elektrogeräte? "Wie sollen die für Kühlung sorgen?", fragst du dich gerade vielleicht. Dabei geht es hier um den sogenannten Stand-By-Modus. Denn auch dieser sorgt für Wärme und wenn du deine Geräte komplett vom Strom abtrennst, kühlen sie ab und damit auch dein Zimmer.

6. pflanzen

Ja, Pflanzen können deine Räume ebenfalls kühl halten. Dabei kannst du auf zwei Optionen zurückgreifen, wobei die erste leider viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Rede ist von Baum-Pflanzen. Diese spenden im Sommer angenehmen Schatten. Der Nachteil: Bis der Baum allerdings groß genug ist, dass er dir auch ein wenig Schatten abwirft, vergehen im Normalfall mehrere Jahre. 

 

Für die schnellere Lösung solltest du auf rankende Pflanzen setzen. Diese wirken quasi als "zweite Haut" und verhindern, dass sich das Gebäude stark aufheizt. Besonders empehlen können wir dir da Efeu oder Wilder Wein

 

Autor: 
jk
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