So verbesserst du dein Erlebnis bei Instagram

Instagram ist beliebt wie eh und je, auch wenn es immer wieder mal Updates gibt, die auf den ersten Blick gar nicht gefallen. Wir haben dir einige Tipps zusammengetragen, wie du deine Zeit bei Instagram am schönsten und im Idealfall vollkommen stressfrei nutzen kannst. Die folgenden Tipps und Tricks richten sich primär an Jugendliche, können aber auch für ältere Instagram-User*innen von Interesse sein.

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Instagram hat in Zusammenarbeit mit Juuuport, einer bundesweiten Online-Beratungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Netz haben, einen Guide zur optimalen Nutzung von Instagram herausgegeben. Was der Auslöser für diesen Guide war, erklärt uns Dr. Alexander Kleist, Public Policy Lead bei Instagram im deutschsprachigen Raum: "Es ist uns wichtig, dass sich alle Menschen, und insbesondere gerade unsere jüngeren Community-Mitglieder bei der Nutzung von Instagram sicher und wohl fühlen. Wir möchten, dass die Community bei uns eine positive Zeit verbringt und dazu gehört eben auch, dass sie sich selbst nicht so viel Druck machen. [...] Der Guide enthält viele Tipps und Tricks, wie man Instagram auf die eigenen Bedürfnisse anpassen kann und wie man eben vermeidet, sich zu viel Druck zu machen." Na dann schauen wir uns die Tipps und Tricks doch mal ein wenig genauer an...

1. aufs bauchgefühl hören

Du kennst es vielleicht. Du klickst dich eine Zeit lang durch Instagram und entdeckst viele tolle Fotos und Videos von Menschen, die nahezu perfekt aussehen. Solltest du dich nach einiger Zeit schlecht fühlen oder den Gedanken haben, deine Haare, dein Körper oder deine Kleidung sind nicht schön genug, wäre es empfehlenswert, deine Instagram-Nutzung ein wenig zu überdenken. Suche nach Personen und Accounts, die auf deine Interessen zugeschnitten sind oder entdecke andere, neue Inhalte, die dir ein gutes Gefühl geben. Sollte dich das Thema nachhaltig belasten, sprich mit einer Vertrauensperson deiner Wahl über deine Gefühle. Instagram sollte dir nicht das Gefühl vermitteln, dass du alles an dir ändern musst, nur um anderen zu gefallen.

 

2. Regelmässige prüfung deiner abonnierten accounts

Dieser Tipp schlägt ein wenig in dieselbe Kerbe, wie der Erste. Ab und an solltest du deine abonnierten Profile auf den Prüfstand stellen. Entfolge Profilen, die dich nicht (mehr) interessieren oder dir schlechte Laune bereiten. Ein regelmäßiges Ausmisten unnötiger Accounts hat zudem einen weiteren Vorteil: Du schaffst Platz für neue Profile, die dir vielleicht besser tun.

 

3. neuen profilen folgen

Sei offen für Neues, damit du nicht schnell in eine Themen-Blase gerätst! Explore oder der Reels-Tab sind DIE Orte, um auf neue Profile und Themen aufmerksam zu werden!

 

4. accounts von personen stummschalten

Falls du dich noch nicht traust, Profilen zu entfolgen, sie dich aber trotzdem nerven oder dir schlechte Laune bereiten, kannst du Profile auch erst einmal stummschalten

 

5. accounts sperren und unerwünschte kommentare bleiben dir erspart

Falls sich Profile in den Kommentaren deiner Posts tummeln, die aggressiv sind oder negativ auffallen, kannst du solche Profile auch einfach sperren. Kommentare von gesperrten Personen sind ausschließlich für die Personen selbst sichtbar, es fällt also nicht auf, dass du sie gesperrt hast. Ein weiterer Vorteil: Gesperrte Profile sehen nicht mehr, wenn du online bist oder ihre Nachrichten gelesen hast. Die Sperr-Funktion ist deshalb ein so cooles Feature, weil du Accounts nicht direkt entfolgen oder gar blocken musst.

 

6. profile blockieren

Wenn alle Stricke reißen und es auch nicht hilft, wenn ein Profil stummgeschaltet wurde, kannst du Accounts immer noch blockieren. Blockierte Personen können dann aber deine Beiträge nicht mehr sehen und dich über die Suchfunktion nicht mehr finden. Darüber informiert wird das blockierte Profil aber natürlich nicht.

 

7. kontakte knüpfen, statt sich zu vergleichen

Instagram kann durchaus ein Ort der Inspiration sein. Aber auch hier gilt wieder: Vergleiche dich nicht mit anderen! Vor allem nicht, wenn du dich nach Besuchen auf anderen Profilen schlechter fühlen solltest.

 

Und denk immer daran: Online- und Offlinewelt sind zwei verschiedene paar Schuhe. Bei Instagram werden immer nur Ausschnitte des Lebens gezeigt, die (leider) oftmals nur die guten Seiten des Lebens zeigt. Jeder Mensch auf der Welt hat seine Probleme, auch die mit "perfekten" Instagram-Profilen!

 

8. du entscheidest, wer dir folgt! Öffentlich oder privat?

Einige erhoffen sich vielleicht mit einem öffentlichen Profil mehr Follower und irgendwann vielleicht sogar eine Aussicht darauf, Influencer werden zu können! Aber bedenke immer dabei: Alles, was du postest, kann von jedem Menschen auf diesem Planeten mit einem Instagramzugang gesehen werden. Stell dir selbst die Frage, ob du dein Leben wirklich mit allen Menschen teilen möchtest. Wenn du deinen Account auf privat stellst, bestimmst du selbst, wer dir folgt und somit auch, wer deine Posts und deine Stories sehen kann.

 

9. mobbing melden

Wenn dich Personen online beleidigen sollten, überleg dir, ob du überhaupt antworten solltest. Wird es überhaupt etwas ändern? Statt auf beleidigende Kommentare einzugehen, kannst du die betreffenden Profile auch einfach stummschalten, blockieren oder entfolgen

 

Du kannst Beiträge auch melden, die dich oder andere belästigen. Solltest du selbst Opfer von Mobbing sein, ist auch hier die Devise: Vertrau dich einer dir nahestehenden Person an! Mit jemanden darüber zu sprechen, kann schon vieles bewirken.

 

10.  extreme standpunkte vermeiden

Instagram ist auch ein Ort, wo sich Leute zu einer Community verbinden und teilweise können auch Freundschaften daraus entstehen. Wichtig dabei aber: Halte dich von Profilen oder Hashtags fern, bei denen sich Menschen gegen andere verbünden oder beleidigend werden. Melde solche Profile lieber, denn sie können gefährlich werden, und das nicht nur für dich. Die goldene Regel, die du immer befolgen solltest: "Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem anderen zu." Diese Regel kannst du natürlich auch für dein Offline-Leben übernehmen.

 

11. stories teilen - aber wirklich mit allen?

Ob du ein privates oder öffentliches Profil hast, ist hier sogar irrelevant. Du kannst trotzdem ganz genau einstellen, wer deine Story sehen darf. Mit der Einstellung "Enge Freunde" kannst du zudem eine Art "private Story" an vorher ausgewählte Profile versenden. Personen, die deine Story nicht sehen können, wissen übrigens nicht, dass sie etwas verpassen.

 

12. direkt sein

Beachte: Je persönlicher deine Postings sind, desto verletzlicher und angreifbarer machst du dich für die Außenwelt. Deshalb solltest du einige Sachen vielleicht nicht zwingend allen mitteilen, sondern nur deinen engsten Freunden. Directmessages sind der beste Weg, vertrauliche Inhalte auf Instagram zu teilen.

 

13. kommentare kontrollieren

Kommentarspalten sind der ideale Ort, um dich mit anderen Personen auszutauschen. Darüber hinaus bist du Chef deines eigenen Kommentarbereichs deines Profils. Wenn du keine Lust auf Kommentare von jedem Hans und Franz (Sorry an dieser Stelle an Hans und Franz), kannst du auch einstellen, wer deine Beiträge überhaupt kommentieren darf. Das kann beispielsweise ein guter Kompromiss sein, wenn du ein öffentliches Profil haben möchtest, aber nicht jedem die Möglichkeit geben willst, deine Beiträge zu kommentieren

 

Ebenfalls möglich ist es, bestimmte Worte bei Instagram in deiner eigenen Kommentarspalte zu verbieten, wie Dr. Kleist für uns ausführte: "Man kann auch bestimmte Worte, die man nicht haben möchte, weil man sie als beleidigend oder unschön findet, in den Kommentareinstellungen blockieren und dann dürfen diese nicht mehr in den Kommentaren verwendet werden."

 

14. behalte einen kühlen kopf bei konflikten

Vielleicht ist es dir schon mal passiert, dass die Kommentare unter deinen Posts nichts mehr mit dem ursprünglichen Post zu tun haben. Sollte dich das nerven, kannst du erstmal selbst intervenieren und beispielsweise "Bleib bei der Sache" kommentieren. Sollte das nicht helfen, steht es dir immer noch frei, Kommentare zu löschen. Damit du niemandem auf die Füße trittst, kannst du Personen, deren Kommentare du gelöscht hast, auch noch einmal persönlich schreiben und deine Löschung begründen.

 

Autor: 
jk
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