Stalking - Ab wann wird es gefährlich?

Wir alle haben schon einmal etwas über Stalking gehört. Doch was bedeutet Stalking? Und wie kann man sich helfen?

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Stalking - Ab wann wird es gefährlich?

Stalking ist das absichtliche Verfolgen oder Belästigen, in vielen Fällen auch das Bedrohen einer anderen Person, welches diese physisch oder psychisch (oftmals beides) belastet und schädigt. Das Wohl dieses Menschen ist in Gefahr. Stalker spionieren ihre Opfer oft aus und bombardieren sie ständig mit Nachrichten, Blumen, Geschenken, Telefonanrufen oder sonstigen Verfolgungen. Der englische Begriff "to stalk" bedeutet jagen/hetzen.


Wer sind die Täter? 
Ob aus unerwiderter Liebe, Rach-, Eifersucht oder aus sadistischer Sicht - die Motive sind vielfältig. Oftmals sind Stalker Menschen, die von ihrem Opfer zurückgewiesen wurden und das Opfer kennen. Es ist möglich, dass zuvor sogar eine Beziehung bestanden hat, diese aber vom Opfer beendet wurde und vom Täter nicht akzeptiert werden kann. Oder eine unerfüllte Liebe, die das Opfer aber ablehnt, treibt den Stalker dazu, nicht locker zu lassen. Die Grenze bis zum Stalking ist schwammig und wird somit leicht überschritten.


Die Folgen können von körperlicher Gewalt, bis hin zur Tötung führen. Daher sollte dieses Thema ernst genommen werden. Stalker denken oftmals nicht mehr rational, sondern werden von inneren Gefühlen getrieben. Manchmal sind auch Persönlichkeitsstörungen der Grund.


Doch auch bestimmte Berufsgruppen, die viel Kontakt mit Menschen haben, können betroffen sein. Z.B. ein Patient, der in Therapie bei dem Opfer ist, wenn dieser zur Beratung ist, oder dessen Hilfe in Anspruch nimmt. Doch auch Konkurrenten in einer Firma, die eine Niederlage nicht verkraften, können zu Stalkern werden und beginnen ihren Rivalen zu belästigen. Gefährdet sind auch bekannte und berühmte Menschen aus Film, Fernsehen oder Musik. Es gibt viele Fälle, in denen sich die Stalker ihnen nahe fühlen möchten und dafür die Grenze vom Fan-Sein überschreiten.


Schwierig ist es, wenn man gar nicht weiß, wer der Stalker ist. Dies herauszufinden, ist oftmals unmöglich und kommt erschwerend dazu. Die Angst sitzt dem Opfer im Nacken und es weiß nicht mal, wo es sicher ist. Dies bedeutet ein großer Leidensdruck für das Opfer. Statistisch sind die meisten Stalker männlich und ihre Opfer weiblich. Doch es kommt natürlich auch umgekehrt vor.


Stalking - Ab wann wird es gefährlich?


Dem Täter ins Gewissen reden bringt oft nichts
Häufig bringt es nichts, wenn das Opfer gut zuredet oder klar machen möchte, dass er damit aufhören soll. Die meisten Stalker bleiben davon unbeeindruckt und zeigen keine Einsicht. Wie auch, Stalking führt weg von logischer Denkweise und Empathie. Solche Gespräche führen ins Nichts, oftmals fühlt sich der Täter völlig im Recht oder saugt sich aus dem Gespräch neue Grundlagen für sein Handeln heraus.


Was kann man dagegen tun?


Sich anvertrauen 
Jeder kann Opfer von Stalking werden. Ab wann sollte man zur Polizei gehen oder andere Maßnahmen ergreifen? Gerade, weil es anfangs im Verborgenen beginnt und das Stalking noch gar nicht offensichtlich ist, ist es schwer für das Opfer, dies richtig einschätzen zu können. Viele sind erst verunsichert und zögern, sich Hilfe zu holen oder mit Verwandten und Freunden zu sprechen, weil es ihnen unangenehm ist. Doch die Folgen für das Opfer können gravierend sein, deshalb ist es wichtig, sich einer nahen Person anzuvertrauen und mit der Angst nicht alleine zu bleiben. Es kann hilfreich sein, so viele Menschen im Umfeld darüber zu informieren, wie es nur geht, auch den Arbeitgeber. Je mehr Leute davon wissen, desto mehr Rückhalt. Wichtig ist dies auch, damit sie wissen, dem Täter keine Informationen weiterzugeben. Betreibt der Stalker Telefonterror, kann das Opfer beim Netzanbieter eine geheime Nummer beantragen.


Zur Polizei gehen
Wenn man merkt, dass das Stalking in eine Form übergeht, in der man um Leib und Leben fürchtet, sollte man spätestens zur Polizei gehen und eine Anzeige machen, die den Täter möglicherweise abschrecket. Bei akuter Gefahr sollte man einen Notruf absetzen. Eine Einstweilige Verfügung nach dem Gewaltschutzgesetz ist möglich, wenn der Täter bereits bekannt ist oder man zuvor bereits eine Anzeige getätigt hat, die leider keinen Erfolg gebracht hat.


Eventuelle Beweise, wie Briefe, SMS, Nachrichten und Dokumente, sollte das Opfer sammeln und der Polizei übergeben. Nichts wegwerfen, denn es könnte als Beweis dienen. Am besten ist, wenn das Opfer auch dokumentiert, wann der Täter Kontakt gesucht hat, vor der Tür stand usw. Alles notieren, was damit zu tun hat.


Alles sind wichtige Beweise und Fakten, die vor Gericht wichtig werden können.


Weitere Straftatbestände, die in Verbindung mit Stalking zur Anzeige gebracht werden können, sind:


•    Beleidigung § 158 StGB
•    Körperverletzung § 223 StGB
•    Nötigung § 240 StGB
•    Üble Nachrede § 186 StGB
•    Bedrohung § 241 StGB


Wenn zur Polizei gehen nicht hilft
Oftmals sind auch der Polizei die Hände gebunden, wenn der Täter unbekannt ist, noch keine Beweise vorliegen oder der Täter keine Straftat begangen hat. Doch wer möchte warten, bis etwas geschieht, nur damit es endlich einen Grund zum Handeln gibt?


Soweit muss es nicht gehen. Denn es ist auch möglich, andere Maßnahmen zu ergreifen, um Hilfe und Unterstützung zu erhalten. Man kann eine Detektei beauftragen, den Stalker gekonnt zu observieren und dabei Beweise zu sammeln. Dies geschieht nur zur eigenen Sicherheit. detektiv-tudor.com sorgt dafür, dass Stalker nicht mehr so einfach davon kommen, sondern bleiben so lange am Ball, bis es genügend Material gibt, den Täter zu überführen und die Grenzen wieder aufzustellen. Für das Opfer ist es enorm wichtig, um wieder ein normales, angstfreies Leben führen zu können. Die Firma Detektiv Tudor ist rund um die Uhr erreichbar und ist unter anderem auf Stalking spezialisiert und nach kurzer Zeit können schon Ergebnisse geliefert werden. Das Opfer hat Gewissheit, wer dahinter steckt und bekommt wieder Hoffnung, dem Ganzen bald ein Ende setzen zu können.


Opfer leiden weiter
Wer Opfer von Stalking geworden ist, leidet. Auch noch danach, wenn dem Täter das Handwerk gelegt wurde, ist die Angst präsent und es dauert, bis sie sich wieder sicher fühlen können. Deshalb ist es wichtig, sich auch für danach Hilfe zu holen. Der weiße Ring ist ein guter Ansprechpartner für Menschen, die körperliche oder seelische Gewalt erlitten haben. Doch auch eine Hotline der Deutschen Stalking-Opferhilfe kann helfen. Natürlich können diese Angebote auch während des Stalking in Anspruch genommen werden. Wichtig ist, dass die Opfer nicht alleine sind.

 

Autor: 
ENERGY Media

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