Trend- und Funsportarten für den Sommer 2015

Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm steigt das Bedürfnis nach Bewegung sowie Freizeitvergnügen unter freiem Himmel. Ob mitten in der Stadt, auf Grünflächen oder auf dem Wasser - für jede Umgebung finden sich neue und bewährte Trend- und Funsportarten, die für Abwechslung und Spaß sorgen.

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Trend- und Funsportarten für den Sommer 2015

Bewegung auf dem Asphalt, auf und zwischen Häusern - Skaten und Parkour
Im Sommer sind Funsportarten im Freien sehr beliebt, vor allem Bewohner in der (Groß-)Stadt können die Umgebung selbst zu einem Sport- und Spielplatz umfunktionieren. An Geländern sowie an Betonwänden könnten Skater ihr Können zeigen. Das Problem ist, dass die Boards schnell Spuren an Geländern und Stufen verursachen. In einigen Städten werden zunehmend Skateparks errichtet, hier können Skater, Inline- sowie BMX-Fahrer neue Tricks ausprobieren und sich austoben.

 

 

Eine Trendsportart, die keine Schäden an städtischen Bauten verursacht, heißt Parkour. Das Ziel dabei ist es, Hindernisse möglichst elegant und leichtfüßig zu überwinden. Am Geländer wird heruntergerutscht, Hofeinfahrten und schmale Häuserschluchten werden übersprungen, jedes Hindernis kann für einen Trick nützlich sein. Wichtig ist, dabei kreativ zu sein und eigene Ideen zu entwickeln. Grundsätzlich gilt: Stillstand ist verboten, die Person im Parkour ist ständig in Bewegung.
 

Trendsportarten im Grünen - Der Ball ist im Fokus
Tamburello ist eine Sportart, die aus Italien kommt. Hierbei handelt es sich der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung zufolge um eine Mischung aus Tennis und Tamburin, bei der ein Ball in der Größe eines Tennisballs mit einem Schläger, der mit einer Schlaufe an der Hand befestigt ist, über eine Linie in die andere Hälfte des Spielfelds befördert wird. Es gibt mehrere Spielvarianten, so kann Tamburello auf verschiedenen Untergründen, z.B. auf einem Tennen- oder Asphaltplatz, in der Halle oder auf Sand, entweder mit fünf oder mit jeweils drei Spielern pro Team praktiziert werden.
 

Beim Bassalo ist die Spielidee das Werfen und Fangen eines ähnlichen Balles wie beim Squash mit speziellen Bechern. Das Spiel kann in verschiedenen Varianten ausgeführt werden, zur Auswahl stehen das klassische Teamspiel über ein gespanntes Netz, das Spiel auf Zeit oder an einer bestimmten Distanz orientiert. Zudem können stets neue Regeln ausgedacht werden.
 

Weitere Trendsportarten wie Racketlon und Tualoop sowie klassische Freizeitaktivitäten wie Federball werden in diesem Blog-Eintrag näher beschrieben. Tualoop ist eine Mischung aus Frisbee und Ballsport. Die Ausstattung des Spiels umfasst einen Ring, der wie ein Frisbee durch die Luft wirbelt, bei Kontakt mit dem Boden hüpft er wie ein Ball. Des Weiteren werden Stäbe mitgeliefert, die auf kreative Art und Weise eingesetzt werden können, beispielsweise als Tor oder zum Golfen.
 

Racketlon stammt aus Skandinavien und vereint die vier klassischen Ballsportarten Badminton, Tischtennis, Squash und Tennis. Die Spieler sammeln in jeder Disziplin Punkte, den Anfang macht die Sportart mit dem kleinsten Schläger, dann wird sich hinsichtlich der Schlägergröße vorgearbeitet.

 

 

Funsport auf und im Wasser
Das Meer sowie Badeseen sind weitere natürliche Umgebungen, um Freizeitaktivitäten durchzuführen und um sich zu bewegen. Ein neuer Funsport ist Blobbing: Ein etwa zehn Meter langer Gummischlauch, der sogenannte "Blob", treibt auf der Wasseroberfläche nahe eines Sprungturms. Der "Blobber" ist die Person, die mit dem Kopf in Richtung Wasser auf der einen Seite des Schlauchs sitzt. Der "Jumper" springt von dem Turm auf die andere Seite des Schlauchs, die Luft wird dadurch in Richtung des Blobbers gedrückt, dieser wird daraufhin durch die Luft geschleudert und taucht bei der Landung schließlich ins Wasser ein.
 

Sport auf Brettern - Drei verschiedene Surf-Varianten
Beim Stand-Up-Paddling (SUP) steht der Sportler aufrecht auf einer Art Surfbrett und bewegt sich mithilfe eines Stechpaddels fort. Dieser Trendsport ist auch für Einsteiger geeignet, zudem kann er auch ohne Wind und Wellen ausgeübt werden. An zahlreichen Stränden sowie an Sportzentren an Flüssen kann die Ausrüstung ausgeliehen und Unterricht genommen werden. Hinweis: Wenn der Wind parallel zum Strand weht, sind dies vor allem für Anfänger gute Einstiegsbedingungen.


Eine weitere trendige Wassersportart mit hohem Spaßfaktor ist das Kitesurfen. Der Surfer wird von einem Lenkdrachen über das Wasser gezogen. Je nachdem wie stark und in welcher Richtung der Wind weht, hebt der Sportler mitunter mehrere Meter von der Wasseroberfläche ab. Die Luftkissen am Lenkdrachen sind aufzublasen, damit dieser im Wasser nicht untergeht. Damit der Wassersport dauerhaft Spaß macht, sollte sich mit den technischen Grundlagen und mit der Handhabung des Drachens vertraut gemacht werden. Dabei kommt es mehr auf Technik als auf Kraft an. Selbst bei schwachem Wind entfaltet der Schirm eine enorme Kraft, so dass der Fahrer auch bei lauen Windverhältnissen schnell Fahrt aufnimmt.

 

 

Wer Lust auf Wellenreiten mit mehr Geschwindigkeit hat, kann mit dem elektrischen Surfen einen neuen Funsport austesten. Es ist eine Mischung aus Surfen und Snowboardfahren auf dem Wasser, das der Erfinder, Markus Schilcher, zu einer Geschäftsidee gemacht hat. Laut FAZ war dies ursprünglich nicht seine Intention: Den "Waterwolf", wie Schilcher seine Erfindung getauft hat, hat er eigentlich für sich selbst entwickelt. Nachdem er das Potential des motorbetriebenen Surfboards entdeckt hat, gründete Schilcher eine Firma, meldete ein Patent an, die Produktion startete. Der Waterwolf beschleunigt schnell, der Fahrer steuert das elektrische Surfbrett durch Gewichtsverlagerung. Nach Aussage des Erfinders ist das Brett für alle möglichen Gewässer geeignet, nur für Surfen in der Brandung empfiehlt es sich nicht.
 

Die Bretter produziert eine Firma aus Thailand, die Elektronik wird komplett in Bayern hergestellt. Hierzu zählen der Elektromotor, die Akkus und der Geschwindigkeitsregler. Die Anschaffungskosten betragen je nach Ausstattung zwischen 8.000 bis 10.000 Euro, für den flächendeckenden privaten Gebrauch ist diese neue Funsportart noch zu kostspielig.
 

Bild: pixabay.com © irisporto (CC0 1.0)

 

Autor: 
ENERGY Media

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