Update: Bald kannst du über WhatsApp Geld versenden?

"Ey, du schuldest mir noch Geld" - "Hab ich dir doch grad auf WhatsApp geschickt". Was momentan noch komisch klingt, könnte bald Realität werden, zumindest wenn es nach Facebook-Gründer Marc Zuckerberg geht.

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Der Plan

Täglich benutzen 2,9 Milliarden Menschen Facebook, Instagram und Co. Für den Messengerdienst WhatsApp hat das US-Unternehmen jetzt neue Pläne. In seinem aktuellen Quartalsbericht hat CEO Zuckerberg bekannt gegeben, wie er sein Unternehmen noch weiter in das Leben der User integrieren will. Einer seiner Pläne: Geld über WhatsApp Payments versenden! Die Arbeiten an der Funktion laufen schon eine Weile und in einem halben Jahr sollen dann erste Praxisversuche beginnen.

 

Wie soll das Funktionieren?

Wenn alles nach Plan läuft soll der Geldtransfer dann genau so einfach funktionieren wie das Verschicken von Sprachnachrichten oder Bildern über den Messenger. Man wählt also einfach einen Kontakt aus, gibt einen Betrag ein und weg damit! Binnen Sekunden können so Geldgeschäfte über den Messenger abgewickelt werden, den sowieso die meisten von uns zum Kommunizieren verwenden. Soviel in der Theorie. Wie genau die Funktion arbeiten wird, ist noch nicht bekannt.

 

Was hat Facebook davon?

Ganz viele Daten! Daten sind eines der wertvollsten Güter unserer Gesellschaft. Und wer die hat, hat Macht. Facebook ist ja schon lange dafür bekannt, personalisierte Werbung anhand der Nutzerdaten an den Mann und die Frau zu bringen. Mit dem Wissen wer, wann, wem wie viel Geld sendet, könnte zusätzlich zu den sowieso schon existierenden Nutzerdaten, ein noch genaueres Finanzprofil der User erstellt werden und das Unternehmen würde die User noch genauer einschätzen können.

 

Update

Laut futurezone sind die WhatsApp-User in Brasilien die ersten, die die neue Funktion testen dürfen. Auch in Indien wird bereits getestet. Allerdings dürfen dort nur Beta-Tester die Überweisungsfunktion ausprobieren.

 

Das Ganze soll mit Facebook Pay funktionieren, das bereits in 40 Ländern auf Facebook zur Verfügung steht. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind allerdings das einzige Land, das die Pay Funktion im Messenger anbietet.

 

Neue Infos zur Funktion

Bisher war unbekannt, wie die Bezahlung funktionieren soll. Inzwischen hat WhatsApp etwas Licht ins Dunkle gebracht. Durch eine Debit- oder Kreditkartenhinterlegung sollen Transaktionen möglich sein. Private Nutzer müssen, wie bei PayPal, keine Gebühren für Überweisungen zahlen. Laut WhatsApp sollen die Transaktionen sicher und verschlüsselt sein. Für die Sicherheit sorgen PIN-Eingaben und der eigene Körper, wie zum Beispiel der Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung.

 

Doch WhatsApp wird nicht die einzige App sein, mit der man mit Facebook Pay zahlen kann. Auch für Instagram ist eine Integierung von Facebook Pay geplant. Wann das der Fall sein soll, ist bisher noch nicht bekannt.

 

Autor: 
nt
_self

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