Verbesserter Jugendschutz bei Instagram

Mit verschiedenen Features möchte Instagram ein noch sichereres Surf-Erlebnis für Minderjährige auf seiner Plattform ermöglichen.

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Weltweit nutzten im Januar 2020 28,9 Millionen Mädchen und 27,7 Millionen Jungs im Alter von 13 - 17 Jahren Instagram, so das Statistikportal Statista. Eine nicht zu unterschätzende Anzahl also, die es auch ganz besonders zu schützen gilt. Das zu Facebook gehörende Soziale Netzwerk hat deshalb nun angekündigt, verschärfte Regelungen einzuführen. Hier die Übersicht:

Altersverifikation

Eigentlich ist das Anmelden bei Instagram erst ab 13 Jahren möglich. Trotzdem gibt’s immer wieder Kids, die sich mit einem eigenen Profil reinsneaken und bei der Anmeldung ein falsches Alter angeben. Um das tatsächliche Alter seiner User*innen rauszufinden, plant Instagram zukünftig einen Algorithmus sowie maschinelles Lernen zu verwenden. So will das Soziale Netwerk aktiv gegen Alters-Betrug vorgehen.

 

Eingeschränkter Kontakt zu erwachsenen User*innen

Um Teenies vor ungewolltem Kontakt mit Erwachsenen zu schützen, will Instagram bald eine Nachrichtensperre einrichten.

Eingeschränkter Kontakt zu Erwachsenen

Das heißt, es wird nicht mehr möglich sein, dass Erwachsene mit unter 18-Jährigen chatten, wenn die Erwachsenen nicht zu ihren Follower*innen gehören. Falls ein Erwachsener trotzdem versuchen sollte, dem Jugendlichen eine Nachricht zu schreiben, erhält der/die volljährige Nutzer*in einen Hinweis, dass eine Kontaktaufnahme nicht möglich ist.

 

Vorteile des privaten Accounts hervorheben

Öffentliche Accounts scheinen auf den ersten Blick sehr interessant zu sein. Eine extreme Reichweite kann erzielt werden, man wird sichtbarer. Minderjährige sollten sich diese Entscheidung aber gut überlegen. Instagram möchte deshalb Teenies vermehrt auf die Unterschiede zwischen privaten und öffentlichen Accounts hinweisen und eine bewusste Entscheidung fördern. Sollte ein Minderjähriger/eine Minderjährige sich trotzdem für einen öffentlichen Account entscheiden, wird Instagram nach einiger Zeit nochmal die Vorteile des privaten Accounts aufzeigen und an eine Anpassung der Einstellungen erinnern.

Schutz von Jugendlichen

Weitere Veränderungen

Zusätzlich sollen Jugendliche bei direkten Nachrichten mit Erwachsenen immer wieder Warnhinweise erhalten. So soll die junge Community für einen vorsichtigen Umgang sensibilisiert werden. Aktuell ist diese Funktion allerdings erst in ausgewählten Ländern verfügbar. Erwachsene, die sich ungewöhnlich auf Instagram verhalten, soll es zudem sogar erschwert werden, Minderjährige auf Instagram zu finden und zu kontaktieren.

 

Autor: 
kp
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