Vier neue Funktionen sollen Tinder sicherer machen!

Die Match Group, die unter anderem den Dating-Dienst Tinder betreibt, stand in der Vergangenheit schon öfter in der Kritik wegen zu geringen Sicherheitsvorkehrungen für ihre Nutzer. Mit vier neuen Funktionen geht der Betreiber nun dagegen vor.

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Zusammen mit der App Noonlight geht die Matching Group nun eine Partnerschaft ein, die Nutzer von Dating-Apps schützen soll. Mit dem Zusammenschluss soll es Nutzern bald möglich sein, unauffällig Hilfe zu holen, wenn man in eine ungewollte Situation gerät. Das soll durch das Gedrückthalten eines Buttons möglich sein. Damit kann man sich auffällige Anrufe oder lange Nachrichten sparen. Durch die Partnerschaft kann in brenzligen Situationen der Standort übertragen werden und Noonlight Mitarbeiter können den Nutzern helfen, in dem sie selbst vor Ort auftauchen oder die Polizei verständigen. Bestätigt ist diese Funktion allerdings vorerst nur für den amerikanischen Markt. Bereits ab Dienstag, dem 28. Januar soll die Funktion zur Verfügung stehen.

 

Des weiteren möchte die Matching Group auch effektiver gegen Fake-Profile vorgehen. Das soll mittels einer Foto-Verifikation passieren. Nutzer werden künftig aufgefordert, Selfies von sich zu knipsen, auf denen man wie auf seinen Profilfotos aussieht. Mit einer Software und menschlicher Unterstützung soll dann abgeglichen werden, ob es sich letztlich auch um die gleiche Person handelt. In Zukunft werden blaue Haken neben dem eigenen Namen signalisieren, ob jemand erfolgreich den Fotocheck durchlaufen hat. Auch diese Funktion betrifft namentlich erst einmal nur die USA und ausgewählte Märkte auf der Welt, die allerdings nicht namentlich erwähnt werden.

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Tread lightly. Link in bio for the right way to talk about your ex.

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Als dritte neue Funktion wird zudem das Safety Center genannt, welches Nutzern mehr Aufschluss über sicheres Daten geben soll. Beispielsweise sollen mithilfe eines Quizes Nutzer davon abgehalten werden, zu schnell zu vertrauliche Informationen preiszugeben. Die letzte neu angekündigte Funktion ist die "Does This Bother You?"-Funktion sein. Durch maschinelles Lernen sollen künftig potenziell unangebrachte Nachrichten identifiziert werden. Dadurch soll es Empfänger unkomplizierter möglich sein, mitzuteilen, ob erhaltene Nachrichten als "belästigend" oder "beunruhigend" empfunden werden. Ist dies der Fall, kann der Absender der Nachricht sogar gemeldet werden.

 

Die Tinder-App der Matching Group ist zweifelsfrei ein großer Erfolg. In über 190 Ländern verfügbar wurde die App bereits mehr als 340 Millonen Mal heruntergeladen, stand aber auch immer wieder in der Kritik. So sollen Frauen durch Tinder & Co. in der Vergangenheit mit registrierten Sexualstraftätern in Kontakt gekommen sein. 

 

Autor: 
jk
_self

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