Was macht Kleidung mit Aufdruck so gefährlich?

Marie erklärt dir, auf was du achten solltest!

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Shirts mit Aufdruck sind einfach cool – aber gar nicht mal ungefährlich.

 

Gefährliche Schadstoffe

Die aufgedruckten Motive auf deiner Kleidung müssen ja irgendwie auf den Stoff kommen und da werden mitunter gefährliche Schadstoffe verwendet! Dazu zählen beispielsweise Weichmacher. Die werden spröden Materialien zugesetzt, um diese weich, biegsam oder dehnbarer zu machen. Das Schlimme daran: diese Chemikalien sind krebserregend und fortpflanzungsschädigend – außerdem können sie Allergien auslösen. Jetzt kommen aber die guten News: Natürlich musst du nicht für immer auf Kleidung mit Aufdruck verzichten. Es gibt auch umwelt- und gesundheitsverträgliche Drucktechniken.

Das solltest du beachten

Zum einen kannst du natürlich komplett auf Kleidung bzw. auf ein T-Shirt mit Aufdruck verzichten. Falls du das nicht möchtest, besteht die Möglichkeit, auf Kleidung zurückzugreifen, bei der umwelt- und gesundheitsverträgliche Drucktechniken verwendet werden. Dazu gehört zum Beispiel der Siebdruck. Des Weiteren ist es durchaus sinnvoll, Second-Hand-Klamotten zu beziehen, da ein Kleidungsstück nach ungefähr 42-mal Waschen schadstofffrei ist!

Klamotten mit den Hinweisen "separat waschen", "Farbe blutet aus" oder „bügelleicht“ solltest du am besten nicht kaufen, weil diese nicht selten eine chemische Ausrüstung haben. Beim Kleidungskauf kannst du dich Öko-Siegeln orientieren. Zu den am besten bewerteten Siegeln zählen IVN Best, GOTS & Öko-Tex Standard 100. Auch Klamotten von kleinen Labels zu kaufen kann helfen, da diese oft ökologische und ethisch vertretbare Kleidung anbieten. Zudem sollte generell die Devise gelten, die Kleidung vor dem ersten Tragen auf jeden Fall zu waschen, denn dadurch wird der Chemie-Anteil reduziert.

Die gefährliche Schadstoffe sind Gift für unsere Umwelt! Pro Jahr landen bspw. von dem Giftstoff NPE über 88 Tonnen in Deutschlands Gewässern. Das wirkt sich negativ auf die Fische und andere Wasserlebewesen aus. Die Schadstoffe erreichen auch die Nahrungskette und sind somit auch für uns Menschen sehr gefährlich.

Fazit

Wenn es geht, dann verzichte am besten auf Kleidung mit aufgedruckten Motiven oder greife auf Kleidung zurück, bei der nachhaltigere Drucktechniken zum Einsatz kommen. Achte auch auf die Hinweise auf den Klamotten. Als Orientierungshilfe beim Kleidungskauf kannst du auf Öko-Siegeln zurückgreifen. Behalte im Hinterkopf, dass sich gefährliche Schadstoffe auf unsere Umwelt und damit auch auf dich selber negativ auswirken!

 

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Autor: 
sb
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