Wegen Nacktszenen: Emilia Clarke mit Kritik an ihrer Rolle in "Game of Thrones"

Nicht zum ersten Mal übt Emilia Clarke Kritik an ihrer Rolle der Drachenmutter Daenerys Targaryen in "Game of Thrones". In einem Podcast-Interview mit Moderator und Schauspieler Dax Shepard gab sie nun Einblicke in ihr seelisches Innenleben.

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Emilia Clarkes Rolle in "Game of Thrones" war geprägt von Nacktszenen. Mit diesen hatte die 33-jährige Schauspielerin vor allem in den ersten Staffeln große Probleme. Clarke fühlte sich bedrängt, es kam immer wieder zu Konflikten mit dem HBO-Produktionsteam. Diese sagten aber, nachdem die Schauspielerin ihr Unbehagen zum Ausdruck gebracht hatte, lediglich: "Du willst doch deine 'Game of Thrones' Fans nicht enttäuschen." Daraufhin dachte sie sich nur: "F*** You!" 

 

Der Druck und das Unverständnis gegenüber ihren Bedenken machte Clarke ordentlich zu schaffen, da sie zum Zeitpunkt der ersten Staffeln noch eine unerfahrene Schauspielerin war. Dazu sagte sie: "Ich kam frisch von der Schauspielschule und habe es als meinen Job angesehen." Wie viel sie von ihrem Körper preisgeben sollte, das konnte die Schauspielerin nicht verhandeln. Sätze wie "Nein, das Laken bleibt oben", seien öfter während der Dreharbeiten gefallen. Unterstützung während der Dreharbeiten bekam sie allerdings doch noch - und zwar von ihrem Kollegen Jason Momoa, der - ironischerweise Vergewaltigungs-Szenen mit ihr drehte. "Er war lieb und fürsorglich, hat sich für mich als Menschen interessiert." Emilia Clarke hat durch ihre Rolle bei "Game of Thrones" vieles dazugelernt. "Ich bin jetzt viel versierter mit dem, was ich möchte".

 

Bereits 2015 hatte sich Clarke kritisch gegenüber Nacktszenen geäußert. Dabei hatte sie vor einigen Jahren das Angebot bekommen, die Hauptrolle bei "50 Shades Of Grey" zu spielen, lehnte aber dankend ab: "Ich will nicht, dass man mir den Sex ins Gesicht schleudert, und ich habe immer geglaubt, dass die Andeutung so viel erregender ist als der Akt an sich." Ein generelles Problem mit Nacktszenen habe sie aber nicht, sofern die Szenen richtigen Mehrwert besitzen, beispielsweise, wenn solche Szenen die Handlung voranbringen. 

 

Autor: 
jk
_self

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