WhatsApp bestätigt neue Datenschutz-Funktionen

WhatsApp hat neue Funktionen angekündigt. Dadurch soll die Privatsphäre der Nutzer*innen geschützt werden.

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Nach dem Ärger um seine neuen Datenschutzregeln hat WhatsApp neue Funktionen zum Schutz der Privatsphäre angekündigt. Die Nutzer*innen haben beispielsweise die Möglichkeit, Nachrichten zu versenden, die von den Empfänger*innen nur einmal angesehen werden können. So kann man einem Familienmitglied problemlos ein Passwort zusenden, erläutere der WhatsApp-Chef Will Cathcart im Gespräch mit der BBC. Auch wird man einstellen können, dass Chats nach einer bestimmten Zeit von alleine verschwinden. "Wenn wir uns unterhalten, haben wir kein Aufnahmegerät dabei. Insofern ist es seltsam, dass digitale Chatplattformen die für immer speichern", sagte er dazu.

 

Der Instant-Messaging-Dienst, der mittlerweile zu Facebook gehört, hat dafür eine Anzeigenkampagne zum Datenschutz in Deutschland und Großbritannien gestartet. Die beiden Länder gehören zu den wichtigsten Märkten für die App. In der Anzeige wird erneut darauf hingewiesen, dass durch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Inhalt nur für die beteiligten Nutzer*innen sichtbar ist.

 

Ärger um neue Nutzungsregeln

Nach der Ankündigung neuer Nutzungsregeln vor einigen Monaten hat WhatsApp mit sinkenden Nutzerzahlen zu kämpfen. Auslöser war, dass die Daten mit der Konzernmutter Facebook geteilt werden sollen. WhatsApp hat das als Missverständnis zurückgewiesen und hat wiederholt, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht aufgeweicht werde. Der WhatsApp-Chef Will Cathcart hat die Fehler bei der Ankündigung bereits eingeräumt. Inzwischen habe ein Großteil der Nutzer*innen, die bereits nach ihrer Zustimmung zu den neuen Regeln gefragt wurden, sie akzeptiert, sagte Cathcart. Genaue Zahlen hat er nicht genannt. Inzwischen drohen den Nutzer*innen bei Ablehnung auch keine Konsequenzen mehr.

 

Autor: 
ps
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