YouTube: Ausweiskontrollen für die EU geplant

Um die Videoplattform noch sicherer zu gestalten, nimmt YouTube Änderungen bei den Altersprüfungen vor. Für die EU sind sogar Ausweiskontrollen geplant.

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Seit längerer Zeit versucht YouTube schon, seinen Videodienst für alle Beteiligten sicherer zu gestalten, allen voran für Kinder und Jugendliche. So sind beispielsweise Videos mit gefährlichen Challenges oder Inhalten verboten und sofern diese entdeckt werden, werden sie auch konsequent gelöscht. Eine weitere Maßnahme, die jüngsten YouTube-Nutzer*innen zu schützen, war der Launch von YouTube Kids, die Video-App für unter 13-Jährige.

 

Nun sollen Teenager und junge Erwachsene noch besser geschützt werden. Aktuell werden bestimmte Videos von YouTube-Mitarbeiter*innen mit einer Altersbeschränkung versehen. Zukünftig sollen maschinelle Prozesse diese Altersprüfungen erweitern. Dadurch sollen Videos auch automatisch mit einer Altersprüfung versehen werden, bisher machen das nämlich noch Menschen. Für den Fall, dass sich die Computer irren, kann man sich als YouTube-Creator direkt bei YouTube melden und das Problem aus der Welt schaffen.

 

und was ist nun mit den ausweiskontrollen?

Zumindest für den EU-Raum soll in naher Zukunft auch die Ausweiskontrolle als zusätzlicher Schutzmechanismus eingeführt werden. Grund dafür sind die vorgegebenen Richtlinien der Europäischen Union. Möchte man sich einen nicht jugendfreien Inhalt ansehen, wird künftig der Ausweis verlangt. Ab wann die Ausweisprüfung eingeführt wird, ist noch nicht bekannt.

 

In diesen Fällen muss man YouTube ein gültiges Ausweisdokument oder eine Kreditkarte zusenden, dann erfolgt die Altersprüfung. Dabei handelt es sich allerdings um einen einmaligen Vorgang.

 

Autor: 
jk
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